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Tour-Duell wirft Schatten voraus

Angst vor Vingegaard? "Pogacar hat den Giro gesehen und ..."

Pogacar bereitet sich auf das Tour-Duell mit Jonas Vingegaard vor
Pogacar bereitet sich auf das Tour-Duell mit Jonas Vingegaard vor
Foto: © IMAGO/Tom PHAM VAN SUU
04. Juni 2026, 09:30
sport.de
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Jonas Vingegaard hat beim Giro d'Italia ein beeindruckendes Ausrufezeichen gesetzt und Hoffnungen auf ein packendes Tour-de-France-Duell mit Tadej Pogacar geschürt. Auch dem Slowenen ist der starke Auftritt seines größten Widersachers nicht entgangen. 

Mit aufreizender Lockerheit und spielerischer Leichtigkeit hat sich Jonas Vingegaard in diesem Jahr den Sieg beim Giro d'Italia gesichert. Die Leistung des Dänen hat auch im Lager von Tadej Pogacar Eindruck hinterlassen. 

"Tadej hat den Giro geschaut und gesehen, wie gut Jonas war", sagte Mauro Gianetti, Teammanager von Pogacars UAE-Team, gegenüber "cyclingnews". Man habe die Leistungen von Vingegaard "natürlich" ganz genau beobachtet, so der Verantwortliche.

Letztlich seien Pogacar und Co. während der Tour-Vorbereitung aber mehr auf sich selbst fokussiert. "Tadej hat hart gearbeitet und sich auf sein Tour-Training konzentriert. Wir wissen, dass wir für die Tour bereit sein und hart fahren müssen. Den Rest wird die Straße entscheiden", blickte Gianetti auf die Frankreich-Rundfahrt voraus. 

Sechster Tour-Showdown zwischen Pogacar und Vingegaard

Bei der Tour de France kommt es in diesem Jahr zum sechsten Mal in Folge zum großen Showdown zwischen Vingegaard und Pogacar. 2022 und 2023 setzte sich der Däne durch, der slowenische Ausnahmefahrer behielt 2021, 2024 und 2025 die Oberhand. Zudem triumphierte Pogacar auch im Jahr 2020, in dem sein großer Widersacher allerdings nicht am Start war. 

Vingegaard hatte sich in diesem Jahr etwas überraschend für einen Giro-Start entschieden. Das Double aus Italien- und Frankreich-Rundfahrt gilt als extreme Herausforderung. Nur selten schaffen es Fahrer, in beiden Rennen ganz vorne mitzufahren. Dass dies auch in der heutigen Zeit noch möglich ist, bewies vor zwei Jahren allerdings ausgerechnet Pogacar, als er sowohl den Giro als auch die Tour gewann. 

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