In der Formel 1 nehmen die Gerüchte über mögliche Fahrerwechsel erneut Fahrt auf. Bei F1-Rennstall Williams gibt man sich diesbezüglich aber äußerst entspannt.
Williams-Teamchef James Vowles glaubt an eine langfristige Zusammenarbeit mit seinen beiden Fahrern Carlos Sainz und Alex Albon.
"Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass dies die Besetzung ist, die ich mir wünsche", sagte Vowles gegenüber "f1.com": "Das ist ihnen bewusst. Es wird immer Gerüchte geben, aber es liegt heute und in den nächsten fünf Jahren in unseren Händen, zu beweisen, dass wir in der Lage sind, dem Auto eine Leistung zu verleihen, die die anderen Teams übertrifft, und uns damit das Recht zu verdienen, hier zu sein."
Der 31 Jahre alte Sainz, ehemals Teamkollege von Charles Leclerc bei Ferrari, hatte Anfang 2025 einen Mehrjahresvertrag bei Williams unterschrieben. Albon, ein Jahr jünger, war schon 2022 zu den Engländern gestoßen und hatte 2024 verlängert. Zuletzt mehrten sich allerdings Gerüchte, nach denen die beiden Fahrer aufgrund der derzeitigen Schwäche von Williams über einen Abschied nachdenken könnten.
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Vowles führte aus: "Zu den Stärken von Sainz und Albon gehört ihre Fähigkeit, ein Team in guten wie in schlechten Zeiten zu motivieren und im entscheidenden Moment zu liefern – diese Eigenschaften haben sie in diesem Jahr zu einem sehr wertvollen Gewinn für Williams gemacht, da das Team zurückschlagen und seinen Weg fortsetzen will, um wieder zu Titelanwärtern zu werden." Einen WM-Titel hatte Williams zuletzt im Jahr 1997 eingefahren.
Williams bleibt bei seinem ambitionierten Ziel
"Beide sind äußerst beeindruckend, denn es war ein harter Winter", so der Teamchef: "Ich habe sie so gut wie täglich angerufen, um ihnen zu sagen: 'Hier stehen wir gerade, und hier gibt es Änderungen.' Da sich die Lage um uns herum veränderte, wollte ich sicherstellen, dass sie darüber informiert waren. Es gab also wochenlang nur schlechte Nachrichten, aber meine Bitte an sie lautete: 'Ihr seid ebenso wie ich Führungskräfte dieser Organisation, also sorgt dafür, dass wir an einem Strang ziehen und das Team gemeinsam vorwärtsbringen.'"
Der Traditionsrennstall, im letzten Jahr noch Fünfter im WM-Ranking, blickt auf einen enttäuschenden Start in die Saison 2026 zurück. Mit nur sieben Zählern braucht es als Achter nun in den bevorstehenden Europa-Rennen unbedingt den Turnaround, um aufzuschließen. Bei der ambitionierten Zielvorgabe, ab 2030 wieder um einen WM-Titel mitfahren zu wollen, bleibt James Vowles indes trotzdem.
"Es hat keine Auswirkungen auf unsere Arbeit. Wir haben immer gesagt, dass 2028 unser Meilenstein-Jahr wird und 2030 das zweite - und dass wir ab 2030 um den Titel fahren wollen", so der Brite.





