Da Max Verstappen einen Formel-1-Abschied zuletzt ausschloss, stellt sich die Frage, für welches Team der viermalige Weltmeister zukünftig auf Punktejagd geht. Ex-Pilot Ralf Schumacher meint, die wahrscheinlichste Antwort zu kennen.
"Ich glaube, bei Mercedes wird kein Platz für ihn sein, wenn George Russell weiter funktioniert. Und warum soll Toto Wolff sich Max Verstappen neben seinen Schützling Kimi Antonelli holen? Da ist die Gefahr für ihn zu groß. Das macht keinen Sinn, weil beide schnell sind", sagte der 50-Jährige bei "Sky". "Bei McLaren, wenn sie das Geld ausgeben wollen, ja, warum nicht. Bei Ferrari ist Lewis Hamilton. Also von daher eher Red Bull."
Für den österreichisch-britischen Rennstall fährt Verstappen bereits seit 2016. 2021, 2022, 2023 und 2024 fuhr der 28 Jahre alte Niederländer teils in dominanter Manier die Fahrer-WM ein. Im vergangenen Jahr landete Verstappen nach einer sensationellen Aufholjagd immerhin noch auf Rang zwei.
Der Formel-1-Superstar habe Red Bull "geprägt, das ganze Team", konstatierte Schumacher. "Aber so einen Fahrer muss man erst mal finden. Die Ansprüche kann er auch stellen, weil er es am Ende umsetzt. Schön natürlich, wenn man mehr auf ihn hört. Das war bei meinem Bruder schon so. Es gibt einfach diese Fahrer, die können das, und das muss man dann auch tun."
Formel 1: Red Bull fährt hinterher
Aktuell kann Red Bull seinem Aushängeschild aber kein wirklich konkurrenzfähiges Auto stellen.
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In der Fahrerwertung der Formel-1-Saison 2026 ist Verstappen lediglich Siebter. Bei den Konstrukteuren hat Red Bull bereits deutlichen Rückstand auf die Top drei, bestehend aus Mercedes, Ferrari und McLaren.
Sollte es nicht wider Erwarten deutlich aufwärts gehen für die Bullen, könnte Verstappen dem Vernehmen nach von einer Ausstiegsklausel in seinem bis 2028 datierten Vertrag Gebrauch machen.





