Fünf Rennen hat Valtteri Bottas nach seinem Comeback in der Formel 1 erst für Cadillac hinter sich, dennoch gibt es schon heiße Spekulationen um eine baldige Trennung. Der Rennstall will davon aber überhaupt nichts wissen.
F1-Team Cadillac weist die Gerüchte über einen möglichen Fahrertausch "entschieden zurück", wie ein Sprecher gegenüber "Motorsport Week" klarstellte. Vorausgegangen waren Berichte von "Sky Italia", nach denen die US-Amerikaner über eine Trennung von Routinier Valtteri Bottas nachdenken sollen.
Demnach könnte der Große Preis von Monaco (5. bis 7. Juni) das letzte Rennen des 36-Jährigen sein. Sammelt er dort keine neuen Argumente für eine Weiterbeschäftigung, werde es eng, hieß es zuletzt.
Der Finne konnte in der Debütsaison von Cadillac bislang nicht allzu sehr überzeugen, steht wie sein Teamkollege Sergio Perez nach fünf Rennen mit null Punkten da. Im Vergleich zum Mexikaner macht Bottas den weniger stabilen Eindruck, etwa auch im Qualifying. Allerdings: Bottas, und nicht Ex-Verstappen-Kollege Perez, war mit dem 13. Platz in Shanghai das bislang beste Cadillac-Ergebnis der noch jungen F1-Geschichte vergönnt.
Formel 1 schlägt in Europa auf
Laut "Sky Italia" soll sich Cadillac sogar schon auf einen Nachfolger von Valtteri Bottas festgelegt haben. Demnach könnte Ersatzfahrer Colton Herta im Team aufsteigen.
Er war schon vor der Saison zeitweise als Stammpilot gehandelt worden. Der 26-Jährige müsste aber zunächst die erforderlichen Punkte für die FIA-Lizenz einfahren, für Hitech Grand Prix fährt der langjährige IndyCar-Pilot in dieser Saison erstmals in der Formel 2.
Beim zurückliegenden Grand Prix in Kanada war Valtteri Bottas nicht über den 16. Platz hinausgekommen, Teamkollege Sergio Perez schied sogar frühzeitig aus. Nach dem Rennen in Monaco geht es in der Formel 1 ohne größere Pause in Spanien, Österreich, England, Belgien, Ungarn, den Niederlanden, Italien und erneut in Spanien weiter.




