Bei RB Leipzig bahnt sich trotz der Qualifikation für die Champions League möglicherweise ein Trainer-Wechsel an.
"Sky" zufolge ist Amtsinhaber Ole Werner nicht unumstritten. Zwar sollen die Funktionäre vor Ort rund um Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer von der Arbeit des 38-Jährigen voll überzeugt sein und sogar gerne mit ihm verlängern wollen.
Die Fußballabteilung von Mutterkonzern Red Bull rund um Jürgen Klopp sieht Werners Wirken bei den Sachsen aber angeblich kritisch.
Zu viel Dusel, zu viel Zufall, die Abhängigkeit von Einzelaktionen, insbesondere von Flügelstürmer Yan Diomande, keine überzeugende Spielidee - all das sind demnach Kritikpunkte, die in der Red-Bull-Zentrale kursieren.
Werners Zukunft sei angesichts dieser komplizierten Ausgangslage völlig offen, heißt es weiter, und werde intern kontrovers diskutiert. Eine Trennung noch in diesem Sommer sei ein realistisches Szenario, auch abhängig davon, ob ein Nachfolgekandidat gefunden werden kann.
Bereits im April hatte es Spekulationen um ein Werner-Aus bei RB Leipzig gegeben. Damals stand die Champions-League--Teilnahme noch nicht fest. Als Nachfolger wurde unter anderem Xabi Alonso gehandelt. Der ehemalige Erfolgscoach von Bayer Leverkusen heuerte aber inzwischen beim FC Chelsea an.
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Ein möglicher RB-Kandidat könnte Oliver Glasner sein, der Crystal Palace verlassen wird. Der 51 Jahre alte Österreicher arbeitete einst für Schwesterklub Red Bull Salzburg.
Ebenfalls eine Salzburger Vergangenheit hat Roger Schmidt (zuletzt Benfica), der in der Vergangenheit immer wieder als Leipziger Traineroption genannt wurde.
Werner hatte bei RB Leipzig in der abgelaufenen Saison einen großen Umbruch zu managen. Seine Mannschaft lief dennoch als Tabellendritter ein, vier Punkte betrug letztlich der Vorsprung auf Rang fünf.
Nach oben ließen die Sachsen aber eine deutliche Lücke zum FC Bayern und zu Borussia Dortmund klaffen.




























