Bei Audi fiel die Wahl beim Großen Preis von Kanada zum Start auf die Intermediate-Reifen. Nico Hülkenberg musste deshalb einen frühen Boxenstopp einlegen. Der deutsche Formel-1-Star verteidigt die Entscheidung rückblickend trotzdem.
"Es war ein schwieriges Rennen für uns. Rückblickend haben sich die Bedingungen zu Beginn anders entwickelt, als wir erwartet hatten", resümierte Hülkenberg gegenüber "formula1.com" den Großen Preis von Kanada.
Hülkenberg war in Montreal mit Intermediate-Reifen gestartet. Die Strecke trocknete jedoch schneller ab, als von Audi gewünscht. Hülkenberg musste schon in der Anfangsphase außerplanmäßig an die Box, um sich weiche Reifen abzuholen.
"Angesichts dessen, was wir zu diesem Zeitpunkt wussten, war es ein Risiko, das es wert war, einzugehen, aber letztendlich verlief die Anfangsphase nicht wirklich zu unseren Gunsten, und das brachte uns schon früh ins Hintertreffen", verteidigte der 38-Jährige die Reifen-Auswahl für den Start.
Formel 1: Hülkenberg wartet noch auf Zählbares
Nach P11 im Qualifying beendete Hülkenberg den Großen Preis von Kanada auf der zwölften Position. Audi-Teamkollege Gabriel Bortoleto reihte sich direkt hinter ihm ein.
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Auch nach der Startphase habe "das nötige Tempo" gefehlt, meinte Hülkenberg. "Andere Teams um uns herum konnten schneller vorankommen, daher gibt es auch in dieser Hinsicht definitiv Dinge, die wir verstehen und verbessern müssen. Insgesamt war es ein anspruchsvolles Wochenende, bei dem es viel zu analysieren gibt", fasste der Routinier zusammen.
Hülkenberg wartet noch auf seine ersten Punkte in der laufenden Formel-1-Saison. Bortoleto sammelte bislang zwei Zähler. Audi rangiert in der Konstrukteurswertung auf dem neunten von elf Plätzen.
Die Formel 1 zieht es nun nach Europa. Vom 5. bis zum 7. Juni steigt der Klassiker im Fürstentum Monaco.





