Kimi Antonelli übertrumpft Teamkollege George Russell bei Mercedes - und der frühere Formel-1-Star Ralf Schumacher rechnet fest damit, dass es bald knallt bei den Silberpfeilen.
Bereits beim vergangenen Rennen in Kanada lieferten sich die beiden Mercedes-Piloten ein rassiges Duell. Sollte es auf dem engen Stadtkurs in Monaco Anfang Juni wieder dazu kommen, sei es "in der Regel eher so, dass man dann ein Rad weniger hat. Dementsprechend müssen sie da schon aufpassen", warnte Schumacher im "Sky"-Podcast "Backstage Boxengasse".
Antonelli, der zuletzt vier Rennsiege in Folge feierte, liegt in der Formel-1-Fahrerwertung bereits 43 Punkte vor Russell. "Ihm stinkt das natürlich total, gar keine Frage, das merkt man ihm auch an", sagte Schumacher. "Er wird jetzt noch ein bisschen mehr investieren, in sich selbst, aber auch auf der Strecke. Die Frage ist: Kann Kimi das jetzt so halten, wenn er die nächsten drei, vier Rennen durchsteht und vor George ist?"
Das Thema hat nach Ansicht des früheren Rennfahrers durchaus Konfliktpotenzial, auch wenn Mercedes-Teamchef Toto Wolff "viel Einfluss" auf seine Fahrer habe, so Schumacher. "Irgendwann wird er sich dann beide schnappen. Aber er wird den Crash nicht vermeiden können, da bin ich sicher."
Russell müsse im Duell mit Antonelli "jetzt dringend drauf achten, dass er nicht verkrampft", riet Schumacher dem 28 Jahre alten Briten, "und vor allem muss er darauf achten, dass er nicht irgendwann herkommt und sagt: 'Naja gut, ich habe eigentlich gar keine Chance im Team.' Das hatten wir letztes Jahr bei McLaren so ein bisschen."
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Formel 1: Antonelli ein "Wolf im Schafspelz" mit "Killerinstinkt"
Schumacher traut zwar auch Russell eigentlich einiges zu, dieser werde aber "damit umgehen müssen, dass er wahrscheinlich auf Dauer die Nummer zwei im Team sein wird, wenn Kimi so weitermacht".
Der erst 19-jährige Italiener sei ein "Wolf im Schafspelz", analysierte Schumacher, verfüge über einen ausgeprägten "Killerinstinkt". Antonelli habe "jetzt auch schon gelernt, über Funk Stimmung zu machen und all diese Dinge. Also da war er sehr schnell."
Dennoch habe der Youngster "das Herz am rechten Fleck". Zudem passe die Zusammenarbeit mit "Ziehvater" Wolff "super", lobte der frühere Formel-1-Pilot.





