Beim FC Schalke 04 befasst man sich längst mit der Kaderplanung für die kommende Bundesliga-Saison. Auch ein langjähriger Führungsspieler vom SV Werder Bremen wurde zuletzt mit einem Wechsel zu S04 in Verbindung gebracht. Zu einem Vollzug kommt es womöglich aber nicht.
Werder Bremens langjähriger Mittelfeldmotor Leonardo Bittencourt wird nach Angaben von "Sky" nicht zur kommenden Saison beim FC Schalke 04 aufschlagen.
Das Fachblatt "kicker" hatte jüngst berichtet, dass sich der Zweitliga-Meister mit einer Verpflichtung des 32-Jährigen beschäftigt. Auch der 1. FC Union Berlin soll Interesse am 303-fachen Bundesliga-Spieler (32 Tore, 32 Vorlagen) haben.
Für den SV Werder Bremen hat Leonardo Bittencourt womöglich sein letztes Pflichtspiel im Derby gegen den Hamburger SV (3:1) bestritten. Seither plagt sich der Offensivspieler mit muskulären Problemen im Oberschenkel herum, vor dem abschließenden Heimspiel der Norddeutschen am Samstag (15:30 Uhr) gegen seinen Ex-Klub Borussia Dortmund ist ein Comeback weiter fraglich.

Bittencourt gegen den BVB noch einmal im Werder-Kader?
Bereits vor Weihnachten hatten die Bremer mitgeteilt, dass der nach der Saison auslaufende Vertrag des gebürtigen Leipzigers nicht noch einmal verlängert wird. Bittencourt wird den Klub somit nach sieben Jahren ablösefrei verlassen.
Die Trennung erfolgt nach einem "offenen und ehrlichen Austausch", hatte Fußball-Geschäftsführer Clemens Fritz im Dezember betont. "Diese Zeit bei Werder ist und war für mich etwas ganz Besonderes, aber ich spüre, dass es für mich im Sommer an der Zeit ist, nochmal eine neue Herausforderung anzunehmen", hatte der Spieler erklärt.
In der laufenden Saison kam Bittencourt auf 16 Bundesliga-Einsätze, in denen ihm eine Vorlage gelang. Im Winter war er aufgrund von muskulären Problemen mehrere Wochen außen vor gewesen, nun fehlte er die vergangenen drei Partien.
Laut "kicker" ist es denkbar, dass der Routinier auch unabhängig von seinem Fitnesszustand gegen den BVB in den Kader rückt. Er soll gebührend von den heimischen Fans verabschiedet werden.





























