René Wagner gastiert mit dem 1. FC Köln am Samstagnachmittag zum Bundesliga-Abschluss beim FC Bayern. Wie es beim Aufsteiger anschließend auf der Trainerposition weitergeht, weiß der aktuelle Übungsleiter selbst noch nicht.
Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler habe einen "sehr guten Job gemacht", ihn in den letzten Wochen aus den vielen Spekulationen herauszuhalten, sagte Wagner auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Die Rheinländer haben den Klassenerhalt seit dem vergangenen Wochenende sicher. Nun kann konkret geplant werden.
"Aktuell habe ich noch nichts gehört. Ich glaube, das wird vor Bayern jetzt auch nicht passieren", meinte Wagner hinsichtlich der Trainer-Frage beim 1. FC Köln.
"Denkbar ist generell erst einmal alles"
Der 37-Jährige hatte im März die Nachfolge von Lukas Kwasniok angetreten. Zuvor arbeitete er als Assistent unter seinem Vorgänger.
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Auf die Frage, ob es für ihn denkbar wäre, künftig wieder als Co-Trainer tätig zu sein, reagierte Wagner: "Denkbar ist generell erst einmal alles. Darüber kann ich mir aber noch keine Gedanken machen, bevor ich noch nicht die Information habe, was genau der Plan ist."

Ein Sieg, drei Unentschieden und zwei Niederlagen lautet die bisherige Effzeh-Bilanz unter Wagner. Am 33. Spieltag setzte es eine enttäuschende 1:3-Heimpleite gegen den 1. FC Heidenheim.
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1. FC Köln macht sich keinen Zeitdruck
"Ich spüre da absolut keinen Zeitdruck. Wir gehen in eine lange Sommerpause, wir haben eine Weltmeisterschaft vor uns. Selbst wenn ich euch eine Woche vor der Vorbereitung sage, wie es bei uns weitergeht, kann ich damit auch sehr gut leben", hatte Kessler anschließend bei "DAZN" auf die Trainer-Frage geantwortet.
"Ich kenne Rene schon sehr lange, seit der ersten Amtszeit, als er hier noch als Trainer war. Ich komme mit ihm super aus. Ich finde, er hat in den Wochen, in denen er da war, eine klare und gute Arbeit geleistet. Natürlich hängt das auch mit Ergebnissen zusammen, was wir beeinflussen können. Er hat einen sehr guten Draht zur Mannschaft gefunden und hier und da an Stellschrauben gedreht, die nötig waren. Von daher hat er seinen Job gut gemacht", lobte Kölns Kapitän Marvin Schwäbe den aktuellen Coach.
































