Nach dem festgezurrten Aufstieg in die Bundesliga laufen die Personalplanungen beim FC Schalke 04 für die Rückkehr ins Oberhaus auf Hochtouren. Angeblich schrecken die Königsblauen bei einem potenziellen Neuzugang für die Offensive auch vor einem üppigen Preisschild nicht zurück.
Die Rede ist von Francis Onyeka, der in der Saison 2025/2026 von seinem Stammverein Bayer Leverkusen in die 2. Liga zum VfL Bochum verliehen war und beim Ruhrpott-Klub zu überzeugen wusste. Acht Tore und eine Vorlage sammelte der 19-Jährige beim Erstliga-Absteiger.
So schoss der Marktwert des deutschen Juniorennationalspielers in die Höhe, was man sich bei Bayer allem Anschein nach zunutze machen will. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll Onyeka, dessen Vertrag beim Werksverein noch bis 2028 gültig ist, in diesem Sommer verkauft werden. Kostenpunkt: bis zu 35 Millionen Euro!
Wie der türkische Transfer-Insider Ekrem Konur enthüllte, kommt der FC Schalke 04 trotz der horrenden Ablöseforderung ebenso als Abnehmer in Frage wie RB Leipzig. In jüngerer Vergangenheit waren auch Borussia Dortmund sowie die Premier-League-Vertreter Leeds United, Aston Villa und Brighton & Hove Albion mit Onyeka in Verbindung gebracht worden.
FC Schalke schielt bei Onyeka auf Leihgeschäft
Fakt ist: Die aufgerufene Summe wird Schalke unter keinen Umständen stemmen können. Dennoch soll man in Gelsenkirchen durchaus Hoffnung haben, Onyeka von einer Zusammenarbeit überzeugen zu können.

Denkbar wäre ein Szenario, in dem der Youngster doch nochmal in Leverkusen verlängert und danach an S04 verliehen wird. Dort könnte er sich in der Bundesliga etablieren und seinen Marktwert weiter in die Höhe schrauben.
Ob die Knappen-Verantwortlichen schon einen Vorstoß gewagt haben, ist nicht bekannt. Am kommenden Sonntag läuft Onyeka voraussichtlich ein letztes Mal für Bochum auf, wenn der VfL zum Saison-Abschluss beim Karlsruher SC gastiert.
Nach dem Spiel dürfte der Poker um die Zukunft des hochveranlagten Mittelfeldspielers Fahrt aufnehmen.



























