Beim Masters in Madrid schrieb Jannik Sinner ein Stück Tennis-Geschichte, als er als erster Spieler überhaupt fünf aufeinanderfolgende Turniere der 1990 eingeführten Serie gewinnen konnte. Beim anstehenden 1000er-Event in Rom könnte der Italiener direkt die nächsten historischen Leistungen folgen lassen.
Der dominante und nie gefährdete Sieg im Finale von Madrid gegen Alexander Zverev war der 28. Erfolg von Jannik Sinner bei einem Masters-Turnier in Serie. Das toppen seit Einführung der Serie nur zwei Legenden, schon in Rom könnte der Italiener allerdings für eine neue Bestmarke sorgen.
Vor Sinner liegen derzeit noch Roger Federer, dem 2005 bis 2006 29 Siege am Stück gelangen, sowie Novak Djokovic. Der Serbe feierte 2024/25 30 Siege und 2011 sogar 31. Djokovic gewann damals in Indian Wells, Miami, Madrid, Rom, Kanada und erreichte das Finale von Cincinnati.
Wie jüngst Sinner feierte Djokovic damals also fünf Masters-Turniersiege in Serie, allerdings ließ Djokovic zwischen seinen Erfolgen Monte Carlo aus, wodurch er anders als der Italiener nicht fünf direkt aufeinanderfolgende 1000er-Events gewann.
Sinner ist in Rom glasklarer Favorit
Erreicht Sinner in Rom das Viertelfinale, stellt er Djokovics Bestmarke ein, mit dem Halbfinale läge er bei 32 Siegen.
Sollte Sinner seiner Favoritenrolle gerecht werden und in Rom das zehnte Masters seiner Laufbahn und das sechste in Serie gewinnen können, wäre er zudem erst der zweite Spieler, der alle neun Turniere der Serie mindestens einmal für sich entscheiden konnte.
Bislang schaffte dies nur Rekord-Grand-Slam-Sieger Djokovic. Der 38-Jährige gewann jedes Masters sogar mindestens zweimal. Zuletzt musste der Routinier allerdings pausieren, bei seiner Rückkehr auf den Court in Rom gilt er nicht unbedingt als sehr heißer Anwärter auf den Titel.










