Jobe Bellingham kam im Sommer 2025 mit großen Vorschusslorbeeren von Birmingham City zu Borussia Dortmund. In seiner ersten Halbserie beim BVB hatte der Youngster noch einige Anlaufschwierigkeiten, fand sich unter Niko Kovac häufig nur auf der Bank wieder. In den letzten Monaten hat es der Engländer aber auf immer mehr Einsatzminuten gebracht, die Bellingham selbst vor allem an einem Lernprozess festmachte.
Im Gespräch mit BVB-Vereinsmedien betonte der Mittelfeldspieler, bei sich selbst eine positive Entwicklung festgestellt zu haben: "Ich habe angefangen, einen besseren Rhythmus zu finden. Wenn ein junger Spieler eine Reihe von Spielen in der Mannschaft bestreiten kann, dann sieht man, wie er sich entwickelt. Auch wenn das bedeutet, dass man vielleicht zuerst scheitert. Man lernt sein Spiel kennen, lernt seine Mitspieler kennen, lernt die Formation und die Spielweise und den Stil und das Stadion kennen."
Vor allem die vermehrten Einsatzminuten in den vergangenen Wochen hätten Jobe Bellingham dabei geholfen, sicherer und wertvoller für seine Mannschaft zu werden.
"Je mehr man spielt, desto mehr findet man seinen Rhythmus. Ich habe das Gefühl, dass ich durch mehr Spielzeit Selbstvertrauen aufgebaut und mehr Präsenz gewonnen habe. Ich werde noch lange hier sein und bin froh, dass ich diesen Rhythmus finde", so der 20-Jährige, der es mittlerweile schon auf 46 Pflichtspiel-Einsätze für Borussia Dortmund bringt.
Bellingham noch ohne Bundesliga-Tor für den BVB
Der junge Brite betonte, auch weiterhin mit großem Fleiß an sich arbeiten zu wollen, um sich für Cheftrainer Niko Kovac unentbehrlich zu machen: "Jeden Tag, wenn ich zum Trainingsgelände komme, versuche ich einfach, besser zu werden und habe dann das Gefühl, dass der Tag produktiv ist. Ich würde es hassen, zum Trainingsplatz zu kommen und das Gefühl zu haben, dass es einen Tag gab, an dem ich nicht jeden Moment, den ich hier war, optimal genutzt habe. So versuche ich, über einen langen Zeitraum hinweg, besser zu werden. Ich versuche wirklich, mein Spiel zu analysieren und mich immer zu verbessern. Da hat mir der Klub auch geholfen."
Nach seinen ersten 29 Bundesliga-Einsätzen in seiner Premieren-Saison in Deutschland steht Jobe Bellingham noch immer ohne eigenes Tor da. Ein Makel, den der jüngere Bruder von Real-Star Jude Bellingham nur allzu gerne bald ausmerzen würde: "Ich würde auf jeden Fall gerne mehr nach vorne kommen und im letzten Drittel mehr beitragen. Das ist etwas, was ich mir selbst immer wieder sage, dass ich es mehr tun muss. Aber in meiner Rolle muss man diszipliniert sein."


























