Von 18 Matches im Jahr 2026 verlor Alexander Zverev bislang nur fünf: Dreimal unterlag er zuletzt dem Weltranglistenersten Jannik Sinner, bei den Australian Open 2026 konnte Carlos Alcaraz den Deutschen knapp bezwingen und beim 500er-Turnier in Acapulco setzte es eine überraschende Pleite gegen den Serben Miomir Kecmanovic. Auf den 26-Jährigen traf Zverev am Dienstag auch bei seinem Auftakt in München - und schrammte an einer erneuten Niederlage vorbei.
Alexander Zverev steht beim ATP-Turnier in München im Achtelfinale. Für den Einzug in die Runde der letzten 16 war allerdings ein wahrer Kraftakt der Nummer drei der Weltrangliste nötig.
Zverev verwandelte nach 2:18 Stunden seinen ersten Matchball zum 6:3, 3:6 und 7:6 und verhinderte so eine weitere Pleite gegen den Serben Miomir Kecmanovic. Die Nummer 58 des ATP-Rankings bezwang Zverev bereits Ende Februar in Acapulco, 2019 gewann er zudem den ersten Vergleich der beiden Spieler in Cincinnati. Durch seinen Sieg in München zog Zverev im direkten Vergleich nun allerdings knapp mit 3:2 davon.
In der bayerischen Landeshauptstadt hatte Zverev vor allem Mühe, da Kecmanovic bei den wichtigen Ballwechseln häufig zur Stelle war. Während Zverev nur drei von acht Breakbällen nutzen konnte, knüpfte Kecmanovic dem Hamburger bei vier Möglichkeiten dreimal den Service ab. Ein Umstand, den auch zwölf Asse Zverevs nicht verhindern konnten.
"Am Ende habe ich gewonnen, das ist das Wichtigste"
Die Statistiken untermauern allerdings auch, dass Zverevs Sieg zwar knapp, aber absolut verdient ist.
Der Olympiasieger von Tokio gewann 101 von 188 Punkten, präsentierte sich immer wieder stark am Netz und schlug 46 Winner (Kecmanovic nur 23).
Sein Gegenüber habe wie eine Wand gespielt und alle Bälle zurückgebracht, analysierte Zverev nach der Partie. Außerdem hätten die niedrigen Temperaturen es schwierig gemacht, Gewinnschläge zu spielen. "Aber am Ende habe ich gewonnen, das ist das Wichtigste", fasste der 28-Jährige zusammen.
Neben Zverev, der in München schon dreimal triumphieren konnte, erreichte am Dienstag auch Daniel Altmaier das Achtelfinale: Yannick Hanfmann schied hingegen bereits am Montag aus, am Dienstag mussten zudem die Talente Diego Dedura, Marko Topo und Justin Engel die Segel streichen.
Auf Zverev wartet nun ein Duell mit dem Kanadier Gabriel Diallo.













