Ende März 2026 entschied sich der ehemalige deutsche Junioren-Nationalspieler Rani Khedira dazu, dem DFB den Rücken zu kehren und künftig für die tunesische Nationalauswahl aufzulaufen. Im Sommer könnte angeblich bereits ein weiterer Tapetenwechsel anstehen. Borussia Mönchengladbach soll es auf den Mittelfeldspieler vom 1. FC Union Berlin abgesehen haben.
Borussia Mönchengladbach soll "konkrete Gespräche" mit Rani Khedira vom 1. FC Union Berlin aufgenommen haben, um einen möglichen Wechsel auszuloten. Das berichtet "Sky". RTL/ntv und sport.de können die Informationen bestätigen.
Ein Austausch mit den Eisernen soll hingegen noch nicht erfolgt sein. Allerdings sollen die Berliner ohnehin wenig Interesse daran zeigen, den 32-Jährigen auf den Markt zu stellen. Im Gegenteil: Dem Bericht zufolge würden die Hauptstädter den Routinier gerne ihrerseits "langfristig halten".
Khedira ist bei Union gesetzt, zählt zu den Führungsspielern der Köpenicker und bestritt bereits 182 Pflichtspiele für seinen derzeitigen Arbeitgeber, bei dem er noch bis Ende Sommer 2027 unter Vertrag steht. 2025/26 glänzt Khedira zudem mit einer bislang eher vernachlässigten Qualität: Toren.
Rani Khedira im Union-Trikot torgefährlich wie noch nie
Der gebürtige Stuttgarter konnte bereits fünf Treffer in 29 Bundesligaspielen erzielen, mehr als in den fünf Saisons vor der laufenden Spielzeit.
Ob es im Sommer zu einem Wechsel kommt, dürfte auch davon abhängen, ob Gladbach und/oder Berlin die Klasse halten. Beide Bundesligisten sind nach 30 Spieltagen weiterhin gefährdet. Union ist mit 32 Punkten Elfter der Tabelle, die Fohlen rangieren mit 31 Zählern zwei Plätze dahinter. Der FC St. Pauli auf Relegationsrang 16 hat bislang 26 Punkte gesammelt.
Bei einem Abstieg der Gladbacher dürfte sich ein Kauf Khediras äußerst schwierig gestalten, ein Abstieg der Berliner wiederum dürfte die Chancen auf einen Deal erhöhen.



































