Berichten zufolge kann Nico Schlotterbeck schon in diesem Sommer per Ausstiegsklausel seine Zelte bei Borussia Dortmund trotz Vertragsverlängerung bis 2031 abbrechen und zu einem anderen Klub wechseln. Inzwischen wird immer klarer, wie die Exit-Option des BVB-Abwehrchefs ausgestaltet ist.
Laut "Sky" gehört Real Madrid zum Kreis der Vereine, die Schlotterbeck nach der WM in Kanada, den USA und Mexiko für kolportierte 50 bis 60 Millionen Euro verpflichten können.
Insgesamt sollen "eine Handvoll Teams" im Anschluss an die Endrunde theoretisch Zugriffsrecht auf Schlotterbeck haben, heißt es weiter. Der FC Bayern zählt demnach nicht dazu. Das hatte zuletzt auch "Bild" vermeldet.
Spannend: Laut Informationen der vereinsnahen "Ruhr Nachrichten" sollen mögliche Interessenten via Klausel zwar noch nach WM-Ende bei Schlotterbeck zuschlagen können, aber nicht bis zur Schließung des Sommer-Transferfensters am 31. August.
Der BVB habe sich auf diesem Wege bewusst die Möglichkeit gesichert, seinerseits noch auf dem Markt tätig zu werden und einen Nachfolger zu verpflichten, sollte der 26 Jahre alte Nationalspieler das Weite suchen, heißt es.
BVB: Basler kritisiert den Schlotterbeck-Deal
Scharfe Kritik am Schlotterbeck-Deal des BVB äußerte Ex-Nationalspieler Mario Basler.
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"Wenn ein Spieler seinen Vertrag verlängert, aber gleichzeitig eine Ausstiegsklausel einbauen lässt, dann weißt du doch ganz genau, was Sache ist. Dann geht es nicht darum, beim Verein etwas aufzubauen, sondern darum, sich die Tür für den nächsten Schritt offen zu halten", sagte der frühere Bundesliga-Profi in seinem Podcast "Basler ballert".
Der Europameister von 1996 ergänzte: "Nach außen wird dann erzählt: Das ist mein Verein, ich will hier etwas entwickeln. Aber wenn du gleichzeitig eine Klausel drin hast, mit der du jederzeit gehen kannst, dann passt das für mich nicht zusammen. Das ist heute leider oft so: Große Worte nach außen – aber im Hintergrund wird schon der nächste Schritt geplant."





























