Seit Wochen wird darüber spekuliert, dass die SG Flensburg-Handewitt starkes Interesse an einer Verpflichtung des portugiesischen Handball-Ausnahmekönners Francisco Costa zeigt, der gemeinsam mit zwei weiteren Familienmitgliedern an die Förde wechseln könnte. Mit dem 21-Jährigen ist sich der HBL-Topklub offenbar bereits einig.
Wie das für gewöhnlich gut informierte Portal "Handballbase" am Samstag vermeldet, wird es Francisco "Kiko" Costa spätestens 2027 zur SG Flensburg-Handewitt in die Handball-Bundesliga ziehen. Die Norddeutschen und das portugiesische Rückraum-Juwel sind sich demnach über einen Vertrag einig, der Deal sei bereits "unter Dach und Fach", heißt es in dem Bericht weiter.
"Wir haben natürlich große Interesse. Wir versuchen ihn zu verpflichten, sind aber auch in Kontakt mit anderen", sagte Sportdirektor Ljubomir Vranjes bei "Dyn" auf die Gerüchte um den Linkshänder von Sporting angesprochen, der in seinem Vertrag in Lissabon über eine Ausstiegsklausel verfügen soll, die ihm einen Wechsel zu der festgelegten Ablöse ermöglichen soll. Laut "Sport Bild" liegt die Option bei 500.000 Euro, laut "O'Joogo" bei 750.000 Euro.
Handball: Kein dritter Costa für die SG Flensburg-Handewitt?
Francisco Costa wurde im Februar als IHF-Nachwuchsspieler des Jahres 2025 ausgezeichnet, nachdem er bei der Weltmeisterschaft 2025 als zweitbester Torschütze mit 54 Toren und 22 Vorlagen in die All-Star-Mannschaft des Turniers gewählt wurde. Auch bei der zurückliegenden Handball-Europameisterschaft in Dänemark und Schweden glänzte der 21-Jährige.
Offen ist, ob der Nationalspieler von seinem Bruder oder Papa zur SG Flensburg-Handewitt begleitet wird. Laut "Handballbase" laufen die Gespräche mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Martim, der dank einer Ausstiegsklausel ebenfalls auf dem Markt wäre, über einen Wechsel nach Deutschland weiterhin auf Hochtouren. Auch er würde eine Ablöse zwischen 500.000 Euro und 750.000 Euro kosten.
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Weniger groß sind offenbar die Chancen, dass Vater und Sporting-Cheftrainer Ricardo Costa die Brüder an die Förde begleitet. Wie das Online-Portal erfahren haben will, hat sich der Erfolgstrainer der Portugiesen für einen Verbleib in Lissabon entschieden.






























