In den vergangenen Tagen wurde rund um Werder Bremen fleißig über Flop-Stürmer Victor Boniface und dessen desolaten Fitnesszustand diskutiert. Der Leihspieler, der sich erst seit wenigen Tagen wieder im Teamtraining befindet, wird auch gegen den 1. FC Köln keine Rolle spielen.
"Wir sind schon davon ausgegangen, dass er in einem besseren körperlichen Zustand zu uns zurückkehrt", gestand Werder-Coach Daniel Thioune und ergänzte: "Ein Spieler, der nicht spielfähig ist, der wird nicht in den Kader rücken."
Zu Beginn des Jahres hatte sich Boniface einer Knie-OP unterziehen müssen und fällt seitdem aus. Zunächst hatte der 25-Jährige seine Reha bei Bayer Leverkusen absolviert, das ihn im Sommer an Werder ausgeliehen hatte. Zuletzt war er aber nach Bremen zurückgekehrt und an der Weser auch ins Mannschaftstraining eingestiegen.
"Wir haben uns entschieden, ihn über das Mannschaftstraining, nicht individuell heranzuführen", verriet Thioune. Doch der Fitnessrückstand des Angreifers ist noch zu groß. "Wenn jemand nicht in einem Profifußball-fähigen Zustand ist, dann kann er nicht spielen", sagte der Trainer, der gleichsam um etwas Nachsicht bat. "Vielleicht habe ich auch ein paar mehr Hintergründe, warum es so gekommen ist, wie es gekommen ist."
Scharfe Ailton-Kritik an Boniface
"Der Bauch ist unglaublich. Er muss unbedingt abnehmen. Für mich ist klar: In dieser Form kann er keine Hilfe für Werder sein", zitierte "Bild" den Brasilianer.
Ailton, der Bremen in der Saison 2003/04 mit 28 Toren zur deutschen Meisterschaft geschossen hatte, war in seiner Zeit als Profi selbst nicht der Fitteste und schleppte gerne mal das eine oder andere Kilo mehr mit. "Ich war trotzdem sehr schnell und habe es mit meinem Körper sehr gut gemacht", sagte er dazu.
Boniface hatte bei Werder Marvin Ducksch ersetzen sollen, der im vorigen Sommer zu Birmingham City gewechselt war. Der Bremer Plan ging jedoch nicht auf.





























