Inmitten erneut geäußerter Kritik an der Motoren-Entwicklung in der Formel 1 geht Max Verstappen im Motorsport neue Wege. Der Niederländer steigt für Mercedes ins Auto, um beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mitzumischen.
Max Verstappen tauscht seinen nunmehr ungeliebten Formel-1-Boliden gegen das GT3-Auto von Mercedes-AMG ein. Wie am Montagmorgen offiziell bestätigt wurde, nimmt der Niederländer in dieser Saison am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (16. und 17. Mai) teil. Im Vorfeld wird er auch den zweiten Saisonlauf der Nürburgring-Langstreckenserie NLS2 am 21. März bestreiten. Die Formel 1 gastiert dazwischen in China (15. März) und Japan (29. März).
"Der Nürburgring ist ein besonderer Ort. Es gibt keine andere Rennstrecke, die ihm gleicht. Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring steht schon seit langem auf meiner Wunschliste, daher bin ich sehr begeistert, dass wir es jetzt verwirklichen können", wird Verstappen in einer Mitteilung zitiert.
Im vergangenen Jahr hatte der Formel-1-Star seine Lizenz für die ikonische Strecke erhalten, nahm anschließend beim Nordschleifenrennen NLS9 teil, das er gemeinsam mit Christopher Lulham im Ferrari 296 GT3 auf Anhieb gewann. "Diese Vorbereitung ist sehr wertvoll, da wir viel gelernt haben, was wir in unser diesjähriges Programm mit NLS2 und dem 24-Stunden-Rennen einfließen lassen können", führte Verstappen aus.
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Verstappen: "Jetzt geht es darum, die richtigen Vorbereitungen zu treffen"
In der Eifel steuert Verstappen den Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 3, der von Winward Racing eingesetzt wird. An seiner Seite fahren Lucas Auer, Jules Gounon und Daniel Juncadella.
"Mit Dani, Jules und Lucas haben wir eine starke Besetzung und erhalten großartige Unterstützung von Red Bull und Mercedes-AMG Motorsport. Jetzt geht es darum, die richtigen Vorbereitungen vor den Events zu treffen, damit wir in den Rennen alles aus uns herausholen können", freute sich Verstappen auf die kommenden Wochen.
Mercedes-AMG Motorsport hat für das Nürburgring-Programm 2026 zwei Teams bekannt gegeben. Neben dem Team Verstappen Racing geht auch das Team Ravenol an den Start. Für das 24-Stunden-Rennen setzt Ravenol mit Maro Engel, Maxime Martin, Fabian Schiller sowie Luca Stolz auf ein bewährtes Fahrer-Line-up, das bereits 2025 gemeinsam angetreten ist.







