Rund um Pokalsieger VfB Stuttgart wird eifrig über eine Verpflichtung von Hoffenheim-Profi Grischa Prömel spekuliert, der Deal soll angeblich sogar schon final abgesegnet worden sein. So weit ist es allerdings noch nicht, wie es anschließend von offizieller Seite hieß. Ein Faktor dürfte nicht zuletzt die Planung mit Platzhirsch Angelo Stiller werden.
Das Interesse vom VfB Stuttgart an einer ablösefreien Verpflichtung von Hoffenheims Sechser Grischa Prömel ist längst verbrieft. Fix ist der Wechsel zu den Schwaben trotz anderslautender Berichte von "Sky" aber noch nicht. Das hatte Hoffenheims Sportgeschäftsführer Andreas Schicker zuletzt nachdrücklich betont.
"Es ist keine finale, definitive Entscheidung gefallen. Ich habe Gespräche geführt, weil er ein absoluter Führungsspieler für uns ist, er hat Vertrag bis 30. Juni. Wir werden weitere Gespräche führen und schauen, wie dann der Ausgang ist. Es ist kein Geheimnis, dass wir uns sehr bemüht haben, jetzt schauen wir, was die nächsten Wochen bringen", wurde er im "kicker" zitiert.
Auch VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth hatte sich bedeckt gehalten, sagte bei "Sky": "Offensichtlich sind die Infos, die ihr habt, immer besser als unsere. Es bleibt dabei, dass wir den Transfermarkt beobachten, dass wir die Bundesliga kennen, dass wir uns mit vielen Spielern beschäftigen. Deswegen kann ich gar nicht individuell auf Grischa Prömel eingehen."
Stiller und Prömel gemeinsam beim VfB Stuttgart?
Dennoch wird man sich wohl auch in den kommenden Wochen weiter beim VfB mit der Personalie beschäftigen, zumal Prömel als möglicher Ersatz von Nationalspieler Angelo Stiller betrachtet werden könnte. Immer wieder ploppen Spekulationen über einen möglichen Abschied des 24-Jährigen auf.
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Doch auch diesbezüglich tritt der "kicker" eher auf die Bremse. Angelo Stillers Vertrag läuft im Ländle noch bis 2028, unter Cheftrainer Sebastian Hoeneß ist er gesetzt. Auch eine Verpflichtung von Prömel würde nicht automatisch bedeuten, dass der DFB-Star weiterzieht, da sich beide auch gut ergänzen könnten, so die Überlegung des Fachblatts.
Es sei vielmehr ein "erstaunlicher Zufall", dass immer wieder Gerüchte um Stiller und Prömel in Umlauf geraten, werden sie doch von derselben Berateragentur vertreten, hob der "kicker" in seiner Montagsausgabe hervor.
Das Achtelfinal-Hinspiel des VfB Stuttgart gegen den FC Porto steigt am Donnerstag, 12. März 2026. Anstoß ist um 18.45 Uhr. RTL und NITRO übertragen die Partie ab 18.30 Uhr live im Free-TV. Parallel zur TV-Ausstrahlung ist das Europa-League-Spiel VfB Stuttgart gegen FC Porto online auf RTL+ im Livestream zu sehen.
Die Planung für das zentrale Mittelfeld könnte demnach so aussehen, dass man zur kommenden Spielzeit auf eine Doppel-Sechs mit Stiller und Prömel setzt. Zugleich müssten aber Überlegungen angestellt werden, wie man mit Chema Andrés, Atakan Karazor und Mirza Catovic verfahren will.

































