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Brisante Berichte

Kabine verloren? Werder-Coach Steffen reagiert

Horst Steffen (M.) gerät bei Werder Bremen immer stärker unter Druck
Horst Steffen (M.) gerät bei Werder Bremen immer stärker unter Druck
Foto: © IMAGO/Weis/TEAM2sportphoto
15. Januar 2026, 11:28
sport.de
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Die Krise bei Werder Bremen spitzt sich immer weiter zu. Als wäre die anhaltende Misere in der Bundesliga nicht schlimm genug, machen jetzt auch noch Berichte über Kabinenfrust die Runde. Trainer Horst Steffen will davon jedoch nichts wissen.

In den vergangenen drei Ligaspielen blieb Werder Bremen torlos, aus den letzten sechs Begegnungen holten die Hanseaten nur zwei Punkte - längst ist der Klub im Abstiegskampf angekommen.

Vor dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am Freitagabend (ab 20:30 Uhr im LIVE-Ticker) nehmen die Diskussionen um Coach Horst Steffen zu. Denn: Die Mannschaft spielt unter dem Nachfolger von Ole Werner nicht nur erfolglos und unattraktiv, sondern kommt Medienberichten zufolge in Teilen mit dem Übungsleiter auch nicht (mehr) zurecht.

So enthüllte das für gewöhnlich gut informierte Portal "Deichstube" am Mittwoch, dass in Bremen der "Kabinen-Segen gewaltig schiefhängen" soll, da "einzelne Spieler schon seit Längerem mit ihrer persönlichen Rolle unzufrieden" seien. Die "Anzahl jener Stimmen, die die Arbeit von Chefcoach Horst Steffen kritisch hinterfragen", würde sich "mehren".

Video:

Am Donnerstag reagierte Steffen im Rahmen der Spieltags-PK zum Frankfurt-Match auf die brisanten Schilderungen. So spüre er weiter das Vertrauen des Teams in die gemeinsame Arbeit. "Da bin ich voller Überzeugung", stellte der 56-Jährige klar.

Er sehe "die Mannschaft jeden Tag. Und, da ist eine Stimmung in der Kabine und auf dem Trainingsplatz, die gut ist", sagte Steffen: "Ich tausche mich aus mit den Jungs. Wir gehen zusammen dadurch. Das ist die Botschaft, die hier rausgehen darf."

Bittencourt-Ausbootung erhitzt die Gemüter

Zum Vorwurf war Steffen zuletzt unter anderem die Ausbootung von Routinier Leonardo Bittencourt gemacht worden, der vollkommen überraschend aus dem Kader für das Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund (0:3) gestrichen wurde.

Die Nummer zwei der dienstältesten SVW-Profis (seit 2019 im Verein, nur Kapitän Marco Friedl ist länger dabei) soll auf ihre Nicht-Nominierung "mit großem Unverständnis reagiert haben", heißt es.

"Bild" ging sogar noch einen Schritt weiter und schrieb von einem "Disput" zwischen Steffen und Bittencourt, dessen Werder-Abgang nach der Saison bereits feststeht. Manager Clemens Fritz dementierte jedoch: "Da ist nichts passiert."

Hinzu kommt, dass viele Spieler Frust über ihre Rollen unter Steffen schieben sollen. Bei Romano Schmid und Friedl herrscht angeblich Unverständnis über ihre zwischenzeitliche Verschiebung auf ungeliebte Positionen, bei Keke Topp und 10-Millionen-Euro-Einkauf Samuel Mbangula wiederum über ihre geringe Einsatzzeit.

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