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Radsport

Lüttich-Bastogne-Lüttich
Radsport Straßenrennen
(M)

Rennen
(M)
So, 26.04.2026, 10:00 Uhr
Beendet
Gr. Evenepoel
1:31m
Seixas
46.0s
Pogačar
15:59
Ausblick auf die Rennsaison
Mit diesem Triumph hat Tadej Pogačar nun drei von fünf Monumenten im aktuellen Rennkalender abgeräumt. Das letzte steht im Oktober mit der Lombardei-Rundfahrt noch aus. Dazwischen warten die ganz großen Highlights: Im Mai beginnt der Giro d’Italia, gefolgt von der Tour de France im Juli und der Vuelta a España im September. Wir sind natürlich auch bei diesen Spektakeln wieder live dabei. Danke fürs Mitlesen und einen schönen Sonntagabend!
15:58
3. Akt: Entscheidung am letzten Anstieg
Im Finale liefert Paul Seixas dem Topfavoriten lange Paroli und bleibt selbst bei mehreren Tempoverschärfungen dran. Doch am letzten Anstieg findet Tadej Pogačar die entscheidende Antwort. Mit einer finalen Attacke löst er sich und geht schnell mit einer halben Minute mit Vorsprung in die Abfahrt Richtung Lüttich. Von dort bringt er den Sieg souverän ins Ziel.
15:57
2. Akt: Zusammenschluss und Selektion
Im weiteren Rennverlauf werden die Gruppen wieder zusammengeführt. Das Rennen nimmt den typischen Ardennen-Rhythmus an: Es geht hoch und runter, reichlich Attacken. An den entscheidenden Anstiegen selektiert sich das Feld immer weiter, bis sich schließlich Tadej Pogačar und Paul Seixas gemeinsam absetzen. Remco Evenepoel kann in dieser Phase nicht mehr folgen, das Rennen entscheidet sich vorne im Zweikampf.
15:55
1. Akt: Chaos zum Auftakt
Das Rennen explodiert direkt zu Beginn: Nach einem Sturz kommt es früh zu einem Split im Peloton. Eine erste Gruppe um Remco Evenepoel setzt sich ab und fährt zwischenzeitlich bis zu vier Minuten Vorsprung heraus. Dahinter steckt UAE Team Emirates - XRG mit Tadej Pogačar im zweiten Feldteil fest und muss früh viel investieren. Eine ungewöhnliche Rennkonstellation, die das Rennen prägt.
15:52
Evenepoel sichert sich Rang drei
Remco Evenepoel macht es im Kampf ums Podium von vorne. Aus der dritten Position schleicht er sich nach vorn, zieht durch und lässt der Konkurrenz keine Chance mehr. Platz drei für den Belgier, ebenfalls ein Spitzenergebnis. Damit stehen die drei Topfavoriten auf dem Podium: Tadej Pogačar gewinnt vor Paul Seixas und Remco Evenepoel.
15:51
Seixas sichert sich Rang zwei
Paul Seixas fährt auf einen starken zweiten Platz und krönt damit ein herausragendes Rennen. Der junge Franzose konnte lange dem Tempo von Tadej Pogačar folgen und musste sich eben erst am letzten Anstieg geschlagen geben, eine beeindruckende Leistung.
15:49
Pogačar triumphiert in Lüttich
Tadej Pogačar gewinnt Lüttich–Bastogne–Lüttich! Der Slowene krönt seine überragende Vorstellung mit dem nächsten Monument-Sieg und lässt der Konkurrenz letztlich keine Chance. Nach der entscheidenden Attacke am Faucons fährt er souverän zum Triumph in Lüttich, eine echte Machtdemonstration.
255km
15:48
Evenepoel zeigt Charakter
Remco Evenepoel beweist einmal mehr seinen Kampfgeist. Er beißt sich zurück ins Rennen, schließt die Lücke zu Mattias Skjelmose und stellt den Dänen. Anschließend übernimmt Evenepoel direkt die Initiative, zieht die Gruppe hinter sich her und macht das Rennen um Platz drei wieder komplett offen.
254km
15:43
Pogačar vor dem nächsten Triumph - Podiumskampf offen
Tadej Pogačar steht vor seinem vierten Sieg bei Lüttich–Bastogne–Lüttich und dem dritten in Serie. Für den Slowenen geht es jetzt nur noch Richtung Zielankunft in Lüttich. Spannend bleibt dagegen der Kampf um Platz drei: Kommt die Gruppe um Remco Evenepoel noch einmal an Mattias Skjelmose heran? Evenepoel geht noch einmal aus dem Sattel und versucht, die Lücke zu schließen.
252km
15:39
Finale rollt Richtung Lüttich
Während Mattias Skjelmose allein auf weiter Flur dem dritten Platz entgegenfährt, haben Tadej Pogačar und Paul Seixas bereits die Abfahrt in Richtung Lüttich erreicht. Beide verfügen über ausreichend Vorsprung, um das Finale kontrolliert zu gestalten und den Sieg beziehungsweise Platz zwei sicher nach Hause zu fahren.
250km
15:38
Podiumskampf spitzt sich zu
Im Rennen um Platz drei legt Mattias Skjelmose noch einmal nach und verschafft sich rund 20 Sekunden Vorsprung auf die Verfolgergruppe um Remco Evenepoel. Eine starke Phase des Dänen im Finale. An der Spitze scheint die Entscheidung gefallen. Paul Seixas dürfte Rang zwei sicher haben, ein herausragendes Ergebnis für den jungen Franzosen.
249km
15:35
Machtdemonstration von Pogačar
Tadej Pogačar legt in kürzester Zeit über 30 Sekunden zwischen sich und Paul Seixas, eine Standortbestimmung par excellence. Der junge Herausforderer hat dem Überflieger ein ehrliches Rennen geliefert, muss sich am Ende aber der Ausnahmeklasse des Slowenen beugen.
246km
15:31
Pogačar zündet den Turbo
Am Anstieg geht Tadej Pogačar sofort aus dem Sattel und verschärft das Tempo. Doch selbst im steilsten Abschnitt kann er Paul Seixas zunächst nicht abschütteln, der 19-jährige Franzose bleibt dran. Dann aber doch die Entscheidung: Rund 500 Meter vor der Kuppe legt Pogačar noch einmal nach, schaltet einen Gang höher und zieht davon. Unglaublich, was der Slowene hier noch mobilisieren kann. Bei Seixas ist der Motor aus, die Lücke geht auf.
244km
15:28
Flug Richtung Finale - letzte Chance am Faucons
Tadej Pogačar und Paul Seixas fliegen förmlich dem finalen Anstieg entgegen: Côte de la Roche-aux-Faucons (1,3 km à 10,1 %). Für Pogačar ist das die letzte echte Gelegenheit, den Franzosen abzuschütteln und einen Zielsprint zu vermeiden. Doch Seixas fährt extrem stabil, wirklich nichts deutet darauf hin, dass er sich hier einfach distanzieren lässt.
241km
15:23
Verfolger formieren sich neu
Der Split in der Evenepoel-Gruppe ist wieder geschlossen. Remco Evenepoel ist nun wieder gemeinsam mit Teamkollege Jai Hindley unterwegs. Rund 25 Fahrer umfasst die Gruppe aktuell, alle mit dem gleichen Idee vom Podiumsplatz im Kopf. Allerdings mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen, was Kräfte und Fahrqualität angeht.
237km
15:21
Côte des Forges: Duo weiter im Gleichschritt
Auf dem großen Kettenblatt erreichen Tadej Pogačar und Paul Seixas den Gipfel der Côte des Forges (1,3 km à 6,8 %), dem vorletzten Anstieg des Tages. Das Spitzenduo präsentiert sich weiterhin im Gleichschritt, mittlerweile steht eine Minute Vorsprung auf der Uhr.
236km
15:16
Hindley attackiert - neue Dynamik im Verfolgerfeld
Jai Hindley reißt eine kleine Lücke und bekommt direkt Unterstützung von Pello Bilbao, Quentin Pacher und Tobias Halland Johannessen. Stellt sich die Frage: Hat Hindley aktuell sogar die besseren Beine als sein Teamkollege Remco Evenepoel? An der Spitze bauen derweil Tadej Pogačar und Paul Seixas ihren Vorsprung weiter aus, rund 50 Sekunden liegen sie inzwischen vor den Verfolgern.
231km
15:13
Evenepoel geht in die Offensive
Remco Evenepoel übernimmt vorne in der Verfolgergruppe selbst die Initiative und sorgt für eine deutliche Tempoverschärfung. Die Gruppe wird auseinandergezogen und Mattias Skjelmose ist bereits wieder gestellt. Rund 40 Sekunden beträgt der Rückstand auf das Spitzenduo um Tadej Pogačar und Paul Seixas. Für Evenepoel geht es jetzt klar ums Podium, alles andere wäre angesichts seiner Ambitionen eine herbe Enttäuschung, wenngleich selbst das Podium nur das Mindestziel der belgischen Rennmaschine ist.
229km
15:10
Skjelmose auf Podiumskurs
Mattias Skjelmose liegt aktuell auf Rang drei und hat das Podium im Blick. Der Däne hat rund 30 Sekunden Rückstand auf die beiden Superstars an der Spitze, Tadej Pogačar und Paul Seixas, hält aber etwa zehn Sekunden Vorsprung auf die Verfolgergruppe um Remco Evenepoel. Eine entscheidende Phase im Kampf ums Podium.
228km
15:07
Duell an der Spitze - Evenepoel raus
Tadej Pogačar tritt mit enormem Druck in die Pedale, doch Paul Seixas lässt sich nicht abschütteln. Das französische Versprechen an den Radsport bleibt dran und kontert jede Tempoverschärfung. Dahinter ist Remco Evenepoel raus, er kann dem Tempo nicht mehr folgen. Damit haben wir einen Zweikampf: Pogačar gegen Seixas um den Sieg bei Lüttich–Bastogne–Lüttich.
226km
15:06
Hinsetzen, anschnallen
Tadej Pogačar geht aus dem Sattel und zündet die nächste Stufe, eine brutale Beschleunigung an der Spitze. Nur Paul Seixas kann folgen und bleibt am Hinterrad. Die beiden liefern sich jetzt vorne ein unfassbares Duell und haben sich vom Rest des Feldes abgesetzt. Hier geht es nun um den Sieg.
225km
15:03
Redoute: Cosnefroy zündet – Evenepoel in Schwierigkeiten
Das Peloton ist komplett auseinander gezogen. Tadej Pogačar lauert in Position drei, perfekt platziert für das, was folgt. Ganz vorne beschleunigt Benoît Cosnefroy und sorgt für die entscheidende Tempoverschärfung. Die unmittelbare Folge: Remco Evenepoel kann nicht folgen und muss eine Lücke reißen lassen. Das Rennen explodiert genau an diesem Schlüsselanstieg.
224km
15:00
Fuß der Côte de la Redoute erreicht
Das Feld hat den Fuß der Côte de la Redoute (1,6 km à 9,1 %) erreicht, einer der entscheidenden Anstiege des Tages. An der Spitze tritt Santiago Buitrago von Bahrain Victorious jetzt kräftig an und erhöht das Tempo. Hier dürfte sich das Rennen weiter zuspitzen.
220km
14:56
Mögliches Szenario im Finale
Die Vermutung liegt nahe, dass Benoît Cosnefroy an einem der kommenden Anstiege früh antritt, Tadej Pogačar direkt am Hinterrad sitzt und dann selbst aus dem Sattel geht, das Tempo nochmals verschärft und durchzieht. Die entscheidende Frage bleibt, wer in so einem Moment dem Slowenen noch folgen kann. Vier Anstiege bleiben noch, auf denen genau dieses Szenario Realität werden könnte.
216km
14:51
Sivakov tritt kürzer - UAE bleibt tonangebend
Pavel Sivakov hat seine intensive Führungsarbeit an der Spitze für UAE Team Emirates - XRG vorerst beendet. Ganz in den Feierabend geht es noch nicht, er reiht sich aber zurück und übergibt die Tempoarbeit. Am Gesamtbild ändert das aber nichts: UAE bleibt weiterhin tonangebend und kontrolliert über Domen Novak und Benoît Cosnefroy das Rennen an der Spitze.
213km
14:45
Rekordtempo
Auch dank Rückenwind zu Beginn und der frühen Splitsituation ist das Rennen extrem schnell unterwegs. Der Schnitt liegt bei 44,35 km/h und damit deutlich über der bisherigen Bestmarke aus dem Vorjahr mit 41,9 km/h. Setzt sich dieses Tempo fort, steuert das Feld auf die mit Abstand schnellste Austragung von Lüttich–Bastogne–Lüttich zu. Die erwartete Ankunft verschiebt sich entsprechend nach vorne. Statt der ursprünglich kalkulierten 16:20 Uhr dürfte das große Finale bereits gegen 16:00 Uhr in Lüttich stattfinden.
209km
14:41
Seixas vor besonderer Chance
Ein Blick in die jüngere Geschichte zeigt: Ein Sieg bei Lüttich–Bastogne–Lüttich direkt bei der ersten Teilnahme gelang zuletzt Remco Evenepoel im Jahr 2022 sowie Primož Roglič 2020. Paul Seixas könnte sich heute in diese Reihe einordnen und seinen Status als Ausnahmetalent untermauern. Dafür müsste er allerdings den aktuell alles überragenden Tadej Pogačar schlagen und auch Remco Evenepoel wird im Finale ein gewichtiges Wort mitreden wollen.
205km
14:36
Knackige Anstiege
Noch rund ein Kilometer bis zum Col du Maquisard (2,5 km à 5,3 %), der längste verbleibende Anstieg des Tages. Das Feld nähert sich damit dem nächsten wichtigen Knackpunkt im Finale, an dem das Tempo erneut angezogen werden dürfte. Fünf Anstiege zählt das Rennprotokoll im Anschluss noch.
200km
14:33
200-Kilometer-Marke: UAE kontrolliert
200 Kilometer sind absolviert und das Rennen hat sich mittlerweile deutlich beruhigt. Nach der turbulenten Anfangsphase mit dem Split im Peloton, als Remco Evenepoel gemeinsam mit Edelhelfer Nico Denz und einer ersten Gruppe zeitweise bis auf vier Minuten davongezogen war, ist die Situation nun wieder klar geordnet. Jetzt ist UAE Team Emirates - XRG der Chef im Ring: Das Team bestimmt Tempo und Rhythmus an der Spitze und kontrolliert das Geschehen in dieser Rennphase.
197km
14:23
Prämie am Rosier - Jens Voigt liefert die Einordnung
Laut "ziemlich sicherer Quelle" kommt UAE Team Emirates - XRG in dieser Saison auf ein Budget von über 60 Millionen Euro. Am Col du Rosier sichert Pavel Sivakov dennoch 500 Euro für die Mannschaftskasse. Auch bei den Topteams werden solche Prämien mitgenommen, wenn sie sich im Rennverlauf ergeben.
195km
14:12
Showdown kündigt sich an
Auf dem Weg zum Gipfel des Col du Rosier (4,4 km à 5,7 %) verdichtet sich das erwartete Duell der Topfavoriten. Tadej Pogačar, Paul Seixas und Remco Evenepoel positionieren sich an der Spitze des Pelotons, jeweils flankiert von ihren Teamkollegen. Das Tempo bleibt hoch, die Spannung steigt sukzessive, in den Ardennen formiert sich langsam aber sicher der große Showdown dieses Rennens.
186km
14:09
Schachmann probiert es
Maximilian Schachmann (Soudal Quick-Step) setzt an der Spitze zu einer Attacke an und kann kurzzeitig eine kleine Lücke reißen. Doch das Peloton reagiert umgehend und stellt „Schachi“ direkt wieder. Es bleibt bei einem ganz netten Versuch.
183km
14:00
Pidcock: no sundays off
Der Blick geht am Côte de la Haute-Levée (2.3 km à 7.4%) noch einmal zu Tom Pidcock: Mit über einer Minute Rückstand wird es für ihn immer unwahrscheinlicher, hier noch entscheidend nach vorne zu kommen. Ein Hauptgrund dafür ist nach seinem Defekt natürlich auch das irre Tempo an der Spitze. Für UAE Team Emirates - XRG sorgt aktuell Pavel Sivakov für richtig Alarm. Bleibt die Pace so hoch, könnte das Rennen deutlich früher entschieden sein als geplant, eine Zielankunft schon gegen 16:00 Uhr statt der angesetzten 16:20 Uhr ist durchaus denkbar. Für Pidcock stellt sich damit auch die Frage: Auf den Sonntag durchziehen oder Handtuch werfen?
179km
13:52
Merckx-Stele passiert
Die berühmte Stele zu Ehren von Eddy Merckx ist erreicht, ein echter Wallfahrtsort für Radsportfans. Der Kannibale gewann Lüttich–Bastogne–Lüttich insgesamt fünfmal, das Denkmal gilt als eines der bekanntesten entlang der Strecke. Für Hobbysportler ein beliebtes Fotomotiv, nachdem sie sich hier die Wand hochgeprügelt haben, die Profis haben dafür heute natürlich keine Zeit, denn vorne wird knallhart gefahren. UAE Team Emirates - XRG drückt mächtig aufs Tempo, an der Stele wird die Ausreißergruppe endgültig eingesammelt.
176km
13:51
Direkt weiter: Stockeu wartet schon
Nach der Steigung ist vor der Steigung: Mit der Côte de Stockeu (1 km à 11,4 %) steht direkt der nächste Hammer an. Ein extrem steiler Anstieg, stellenweise fühlt es sich an, als würde man direkt in eine Wand hineinfahren. Hier dürfte das Rennen nochmal weiter auseinanderbrechen.
173km
13:47
Kamp sichert Bergwertung
Alexander Kamp holt sich die Punkte an der Côte de Wanne und damit auch 500 Euro für die Mannschaftskasse von Uno-X Mobility. Als Erster überquert er den Anstieg und setzt damit noch einmal ein Ausrufezeichen aus der Spitzengruppe, bevor die mittlerweile nur noch aus drei Fahrern bestehende Spitze alsbald geschluckt werden dürfte bei nur noch 15 Sekunden Vorsprung.
171km
13:43
Topfavoriten formieren sich
Im Peloton herrscht jetzt klare Ordnung. UAE Team Emirates - XRG fährt vorne, Tadej Pogačar ist bestens flankiert. Dahinter reiht sich Decathlon AG2R La Mondiale Team ein und hält Paul Seixas aus dem Wind. Direkt dahinter positioniert sich Remco Evenepoel von Red Bull - BORA - hansgrohe. Die Spitzengruppe liegt nur noch bei rund 20 Sekunden, das Quintett dürfte also in Kürze gestellt werden.
165km
13:34
Zusammenschluss vor der Côte de Wanne
Kurz vor dem Fuß der Côte de Wanne (2,2 km à 7,1 %) ist es passiert: Das zweite Peloton hat zum ersten Feldteil aufgeschlossen. Damit sind alle Topfavoriten wieder vereint im Hauptfeld. Tadej Pogačar, Remco Evenepoel und Paul Seixas nun wieder gemeinsam im Peloton. Das Rennen ist damit praktisch neu eröffnet, pünktlich vor den entscheidenden Anstiegen.
160km
13:30
Fünfergruppe setzt sich ab
Jetzt gibt es etwas Bewegung an der Spitze. Eine vierköpfige Gruppe kann sich lösen und einen kleinen Vorsprung herausfahren. Mit dabei sind Pascal Eenkhoorn (Soudal Quick-Step), Hugo Houle (Alpecin - Premier Tech), Gijs Leemreize (Team Picnic PostNL), Baptiste Veistroffer (Lotto Intermarché) und Alexander Kamp (Uno-X Mobility). Das Quintett hat sich rund eine halbe Minute Vorsprung erarbeitet und nutzt die Uneinigkeit dahinter konsequent aus.
155km
13:29
Evenepoel übernimmt selbst
Remco Evenepoel schaltet sich nun selbst in die Führungsarbeit ein. Ohne Helfer an seiner Seite, spätestens nach dem Aus von Nico Denz, sorgt er vorne für Tempo und versucht, zumindest etwas Rhythmus in die Gruppe zu bringen. Allerdings bleibt der Eindruck bestehen, dass die Spitzengruppe weiterhin nicht wirklich abgestimmt agiert.
150km
13:16
Defekt bei Pidcock
Der Brite wird kurz vor der Kilometermarke von einem Defekt ausgebremst. Für den Zweiten von Mailand–Sanremo läuft das Rennen heute bislang noch nicht komplett rund. Bei der La Primavera nur um eine Felgenbreite geschlagen von Tadej Pogačar, kämpft er jetzt mit ganz anderen Problemen. Während vorne die nächste Rennphase eingeläutet wird, tickt die Uhr weiter. 01:15 Minuten beträgt der aktuelle Abstand.
147km
13:12
Uneinigkeit vorne - Verfolger wittern Chance
In der Spitzengruppe läuft es nicht mehr ganz rund, die Abstimmung lässt zu wünschen übrig und das hat Folgen. Der Vorsprung ist in den letzten zehn Minuten um 35 Sekunden geschrumpft. Dahinter drücken Antoine L'Hôte für Decathlon AG2R La Mondiale Team und Tim Wellens für UAE Team Emirates - XRG kräftig aufs Gaspedal. Die Chance, hier wieder heranzukommen, ist plötzlich mehr als greifbar, nachdem der Rückstand zwischenzeitlich schon auf vier Minuten angewachsen war.
142km
13:05
Gegenwind und Unruhe
Jetzt kommt Gegenwind dazu, dazu herrscht ein wenig Unruhe in der Spitzengruppe, nachdem Nico Denz ausgeschieden ist und über 130 Kilometer lang für Ruhe gesorgt hat, insgesamt keine einfache Phase für die Spitze. Im vorderen Peloton, das aktuell noch rund 40 Fahrer umfasst, hat Laurens De Plus von INEOS Grenadiers derweil die Führungsarbeit übernommen. Der Vorsprung liegt derzeit bei etwa 1:40 Minuten, die Rennsituation bleibt angespannt.
137km
12:59
Rhythm n' Gels - keine Konkurrenz
Remco Evenepoel gönnt sich im Anstieg ein Gel, bleibt dabei ganz bei sich, kontrolliert über die Nasenatmung im Rhythmus. Hat sogar noch Zeit für die saubere Übergabe des Verpackungsmaterials, bekommt noch eine Flasche vom Teamwagen angereicht, weil er ohne Helfer unterwegs ist. Währenddessen fällt hinten die Konkurrenz weiter auseinander. Wobei man aktuell kaum von echter Konkurrenz sprechen kann, wenn man sich die deutlichen Unterschiede in den Kräfteverhältnissen zwischen Evenepoel und anderen Berufsradfahrern anschaut.
134km
12:56
Denz muss abreißen lassen
Jetzt erwischt es auch einen der wichtigsten Helfer im Rennen. Nico Denz von Red Bull - BORA - hansgrohe kann dem Tempo im vorderen Peloton nicht mehr folgen und fällt zurück. Nach über 130 Kilometern intensiver Führungsarbeit für Remco Evenepoel ist der Edelhelfer damit aufgebraucht. Für Evenepoel bedeutet das, dass er die Rennsituation nun allein managen muss.
132km
12:53
Erste Abgehängte in beiden Gruppen
Das Tempo fordert erste Opfer: Im vorderen Peloton müssen Matthew Dinham von Team Picnic PostNL sowie Enzo Paleni von Groupama - FDJ abreißen lassen. Doch auch im zweiten Feldteil wird schwerst selektiert. Während Tim Wellens für UAE Team Emirates - XRG weiter Tempo macht, müssen auch dort bereits einige Fahrer passen. Das hammerharte Rennen fordert bereits am zweiten Anstieg seinen Tribut.
130km
12:50
Halbzeit
Bei Kilometer 129,8 passiert die Spitze die Halbzeitmarke dieser 112. Ausgabe von Lüttich–Bastogne–Lüttich. Von hier an beginnt endgültig der entscheidende Teil. Die zweite Hälfte hat es mit ihren noch zehn anstehenden Anstiegen in sich und wird das Rennen nun Stück für Stück selektieren.
129km
12:47
Vorne schon am Berg, hinten noch im Ort
Während das hintere Peloton noch unter Szenenapplaus durch La Roche-en-Ardenne rollt, ist die vordere Gruppe bereits am Anstieg zum Col de Haussire (3,9 km à 7,2 %) angekommen. Vorne wird also schon geklettert, während hinten noch Tempo auf flacherem Terrain gemacht wird. Der Rückstand bleibt weiterhin recht stabil bei gut 2:30 Minuten.
123km
12:33
Patt zwischen den Gruppen
Beim Vorsprung von rund 2:40 Minuten tut sich aktuell wenig. Im vorderen Peloton bestimmt Nico Denz von Red Bull - BORA - hansgrohe weiterhin das Tempo und hält die große Spitzengruppe zusammen. Im hinteren Peloton wechseln sich derweil UAE Team Emirates - XRG und Decathlon AG2R La Mondiale Team in der Führungsarbeit ab.
116km
12:26
Perfekte Bedingungen in den Ardennen
Bei frühlingshaften 16 Grad herrschen hervorragende Bedingungen für ein Monument. Die Zeit der langen Klamotten dürfte damit endgültig vorbei sein. Das gilt nicht nur für die Profis, sondern auch für den Hobbysport. Dazu gibt es beste Bilder entlang der Strecke. Blauer Himmel, sattes Grün am Straßenrand und ein zweigeteiltes Peloton, das sich durch die Ardennen schlängelt. Radsportherz, was willst du mehr.
109km
12:25
Vorsprung schmilzt - Denz hält dagegen
Die Verfolger kommen näher. In den letzten 30 Minuten ist der Abstand um 1:42 Minuten geschrumpft, aktuell stehen noch 2:35 Minuten auf der Uhr. Im vorderen Peloton reagiert man darauf. Nico Denz von Red Bull - BORA - hansgrohe spannt sich vor die Gruppe und sorgt für Tempo, um den Vorsprung nicht weiter einbrechen zu lassen.
100km
12:16
100 Kilometer absolviert
100 Kilometer sind gefahren und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Auf dem Rückweg nach Lüttich wartet nun der entscheidende Rennabschnitt: Ganze elf Anstiege stehen noch bevor. Damit ändert sich auch das Streckenprofil grundlegend. Auf den verbleibenden rund 156 Kilometern geht es Schlag auf Schlag.
99km
12:05
Bastogne erreicht - Verfolger holen auf
Das vordere Peloton hat Bastogne erreicht und die Kehrtwende vollzogen. Dahinter wird weiter Schwerstarbeit vollbracht. UAE Team Emirates - XRG und Decathlon AG2R La Mondiale Team drücken ordentlich aufs Tempo und die Mühen zahlen sich erstmals auch in Zahlen aus: In den letzten zehn Kilometern wurde rund eine Minute gutgemacht, aktuell liegt der Rückstand nur noch bei etwa drei Minuten.
90km
11:55
Bastogne rückt näher
Noch rund neun Kilometer bis zur Ankunft in Bastogne, wo die traditionelle Kehrtwende erfolgt. Mit etwa vier Minuten Rückstand auf das vordere Peloton geht es gleich in die zweite Rennhälfte. Vor allem UAE Team Emirates - XRG um Tadej Pogačar sowie Decathlon AG2R La Mondiale Team um Paul Seixas stehen damit vor einer enormen Aufgabe. Vorne bestimmt weiterhin die Gruppe um Remco Evenepoel und dessen Edelhelfer Nico Denz von Red Bull - BORA - hansgrohe das Geschehen.
84km
11:51
Erste Kletterprobe absolviert
Der erste Anstieg des Tages ist geschafft: Das vordere Peloton hat die Côte de Saint-Roch (1 km à 10,5 %) überquert. Direkt am Berg kam es zu ersten Tempoverschärfungen. Alexander Kamp, Andreas Leknessund (beide Uno-X Mobility) sowie Jambaljamts Sainbayar von Burgos Burpellet BH setzten sich kurzzeitig ab. Allerdings ließ das vordere Feld nichts anbrennen und stellte das Trio umgehend wieder. Ein erstes Abtasten am Berg als ein kleiner Fingerzeig, dass das Rennen alsbald an Schärfe gewinnen dürfte.
79km
11:42
Pogačars Worte - jetzt Realität
Vor dem Rennen hatte Tadej Pogačar noch betont, dass es bei Lüttich weniger um ausgeklügelte Taktik gehe: Ein langes, zermürbendes Rennen, in dem vor allem die Beine und ein starkes Team zählen. Genau diese Situation ist nun eingetreten, allerdings unter denkbar schwierigen Vorzeichen für UAE Team Emirates - XRG. Bei rund 3:40 Minuten Rückstand geht es jetzt nicht mehr um taktisches Feintuning, sondern vielmehr darum den Traktor anzuschmeißen, um irgendwie diesen frühen Rückstand wieder gutzumachen.
73km
11:39
Visma nur dünn vertreten
Mit Blick auf die aktuelle Rennsituation dürfte sich Vingegaard das Geschehen durchaus interessiert von der heimischen Rolle aus anschauen, womöglich auch mit einem dezenten „Was wäre wenn?“. Denn angesichts der frühen Rennteilung hätte sich für ihn heute eine große Chance eröffnen können. Auffällig allerdings ist, dass auch sein angestammtes Team Visma | Lease a Bike vorne kaum präsent ist. Aktuell ist mit Huising lediglich ein Visma-Fahrer im vorderen Peloton vertreten.
71km
11:29
Wo ist Vingegaard?
Während das zweigeteilte Peloton weiterhin parallel zur Autobahn in Richtung Bastogne fährt, darf die Abwesenheit von Jonas Vingegaard kurz thematisiert werden. Der Däne lässt Lüttich erneut aus und richtet seinen Fokus klar auf den kommenden Giro d’Italia, den weder Remco Evenepoel noch Tadej Pogačar bestreiten werden. Ein direktes Aufeinandertreffen der drei großen Klassementfahrer bleibt uns heute also verwehrt. Dabei hätte genau dieses Szenario seinen Reiz gehabt. Hätte Vingegaard hier im Rennen auf Attacken von Pogačar reagieren können, wären sofort taktische Optionen entstanden, gerade in Kombination mit Evenepoel an der Spitze. Ein offenes Rennen, in dem selbst ein Sieg für den einstigen Tour-Champion nicht ausgeschlossen gewesen wäre. Schließlich hat er bereits bewiesen, dass er einen im Frühling manchmal noch verhältnismäßig müden Pogačar im Sprint schlagen kann.
65km
11:24
Auch Decathlon greift ein
Nicht nur UAE Team Emirates - XRG dürfte aufgrund der aktuellen Rennsituation mächtig angefressen sein, auch Decathlon AG2R La Mondiale Team hatte sich diesen Sonntag bislang wohl ganz anders vorgestellt. Mit Stan Dewulf hat sich nun ein Fahrer in die Nachführarbeit im zweiten Peloton eingeschaltet. Die Verfolger versuchen weiter, den Rückstand in den Griff zu bekommen, doch das kostet hier bereits früh im Rennen enorm viel Kraft und sonderlich viel Zeit macht das hintere Peloton auch nicht gut. Der Uhr steht bei 3:30 Minuten Rückstand.
59km
11:13
Rechenspiel am Rande: S = V x T
Für alle mathematisch interessierten Radsportfans ein kurzer Blick auf den aktuellen Abstand: Bei 3:40 Minuten Rückstand und einer aktuellen Durchschnittsgeschwindigkeit von 45 km/h ergibt sich folgender Zusammenhang: Abstand in Metern = Geschwindigkeit in Metern pro Sekunde multipliziert mit Zeitabstand in Sekunden. Umgerechnet entspricht das etwa 12,5 m/s bei 220 Sekunden Zeitdifferenz, macht rund 2.750 Meter. Heißt: Zwischen den beiden Feldteilen liegen aktuell etwa 2,75 Kilometer. Das ist durchaus ein ordentliches Brett für UAE, das es hier zu bohren gilt.
55km
11:07
Ganz dicke Chance für Evenepoel
Nicht nur Tadej Pogačar und Paul Seixas haben den Sprung beim frühen Split nach vorne verpasst, auch ein Großteil des erweiterten Favoritenkreises steckt im zweiten Peloton fest. Namen wie Mattias Skjelmose, Tom Pidcock, Mauro Schmid, Romain Grégoire, Giulio Ciccone, Kévin Vauquelin und Ben Tulett sind nicht im vorderen Feld vertreten. Damit wittert Remco Evenepoel schon auf dem Hinweg nach Bastogne die ganz dicke Chance auf den Sieg.
49km
10:55
UAE mächtig unter Druck
Bei UAE Team Emirates - XRG läuft aktuell alles gegen den Plan. Domen Novak hat sich derweil zurückfallen lassen, um den zweiten Feldteil zu unterstützen und Tim Wellens sowie Vegard Stake Laengen in der Nachführarbeit zu entlasten. Doch der Rückstand ist mittlerweile auf unglaubliche drei Minuten angewachsen. Eine extrem heikle Situation für Superstar Tadej Pogačar, der hier früh im Rennen bereits massiv unter Druck steht.
43km
10:47
Kräfteverhältnisse im vorderen Feld
Im ersten Peloton stellt Burgos Burpellet BH mit Sainbayar, Herrada, Burnett und Alleno gleich vier Fahrer, ebenso wie Team Picnic PostNL mit Leemreize, Koerdt, Dinham und van den Broek. Besonders namhaft besetzt ist das vordere Peloton mit Remco Evenepoel, der mit Nico Denz zumindest einen Teamkollegen von Red Bull - BORA - hansgrohe an seiner Seite hat. Für die Verfolger hingegen sieht es weniger gut aus: Sowohl Tadej Pogačar als auch Paul Seixas, dessen Team Decathlon CMA CGM Team vorne gar nicht vertreten ist, haben den Sprung ins vordere Feld verpasst und müssen aktuell im zweiten Peloton reagieren.
37km
10:38
Rückstand wächst weiter an
So langsam aber sicher wird es etwas heikel für den zweiten Feldteil: Der Rückstand ist auf bereits 55 Sekunden angewachsen. Für UAE Team Emirates - XRG müssen Tim Wellens und Vegard Stake Laengen unglaublich viel ackern an diesem Sonntagmorgen, um ihren Kapitän Tadej Pogačar wieder nach vorne zu bringen. Noch ist viel Rennen zu fahren, aber dieser frühe Rückstand ist alles andere als ideal für den Topfavoriten.
33km
10:31
50er-Zone
Das Rennen ist direkt schnell unterwegs: Mit aktuell 49 km/h bewegt sich das Feld nahezu auf Höhe der innerörtlich erlaubten 50 km/h. Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit fällt hier aber ohnehin nicht ins Gewicht, da sich das Peloton auf dem Weg nach Bastogne fast ausschließlich parallel zur Autobahn E25 bewegt. Ein zügiger Beginn, der zeigt, dass hier von Beginn an ernst gemacht wird.
25km
10:21
Abstand wächst wieder an
Die Situation dreht sich erneut: Der Rückstand des zweiten Feldteils wächst wieder und liegt nun bei rund 27 Sekunden. Das dürfte vor allem Tadej Pogačar im hinteren Peloton überhaupt nicht schmecken. Vorne behauptet sich das erste Peloton, mit Remco Evenepoel weiterhin sehr prominent vertreten. Ein früher Rennverlauf, der bereits reichlich Brisanz mit sich bringt.
17km
10:18
Lücke wird kleiner
Die Tempoarbeit zeigt Wirkung: Der Abstand zwischen den beiden Feldteilen schrumpft wieder. Nur noch rund 15 Sekunden trennen das zweite Peloton vom vorderen Feld, der Zusammenschluss rückt näher nach der kurzen Aufruhe im Pulk.
12km
10:17
Tempoarbeit im zweiten Feldteil
Im zweiten Teil des Pelotons wird jetzt richtig gearbeitet: Rund 25 Sekunden beträgt der Rückstand auf das vordere Feld. Für UAE Team Emirates - XRG haben Tim Wellens und Vegard Stake Laengen die Nachführarbeit übernommen und treten kräftig an, um die Lücke schnellstmöglich wieder zu schließen.
7km
10:10
Frühe Teilung im Feld
Direkt in der Anfangsphase gibt es nach einem Sturz im Feld einen Split im Peloton! Das Feld ist auseinandergerissen, das vordere Peloton ist mit Remco Evenepoel prominent vertreten. Im zweiten Teil des Feldes übernimmt unterdessen UAE Team Emirates - XRG die Nachführarbeit und versucht, die Lücke wieder zu schließen. Ein früher Weckruf für viele Teams, hier ist sofort höchste Aufmerksamkeit gefragt.
1km
10:00
Scharfer Start freigegeben
Jetzt geht’s richtig los: Der offizielle Start ist erfolgt, das Rennen ist freigegeben. Mit dem Kilometer null steigt sofort das Tempo im Feld.
09:55
Neutraler Start erfolgt
Das Feld ist unterwegs: Die Fahrer haben den neutralisierten Abschnitt in Lüttich aufgenommen und rollen geschlossen durch die Straßen der Stadt. Das Tempo bleibt zunächst sehr kontrolliert, die Berufsradfahrer sortieren sich erst einmal für den langen Renntag. Diese Phase dauert in der Regel rund fünf wenige Minuten bei diesem Klassiker, ehe mit dem scharfen Start das Rennen offiziell freigegeben wird.
09:36
Alles angerichtet für den Showdown
Die letzten fünf Ausgaben gingen allesamt an Pogačar oder Evenepoel. 2026 könnte sich dieses Duell nun um einen dritten Namen erweitern. Pogačar gegen Evenepoel, Weltmeister im Straßenrennen gegen Weltmeister im Zeitfahren, dazu mittendrin ein junger Seixas mit ordentlich Rückenwind. Viel mehr braucht es für einen großen Monument-Sonntag kaum.
09:33
Seixas: Der Herausforderer der Stunde
Mit Paul Seixas steht zudem ein junger Fahrer im Fokus, der spätestens seit seinem historischen Sieg beim Wallonischen Pfeil am Mittwoch als ernstzunehmender Herausforderer gilt. Das Supertalent seiner Generation könnte Pogačar und Evenepoel durchaus ärgern und bekommt von einigen Radsportfans seriöse Siegeschancen attestiert.
09:31
Evenepoel: Die belgische Rennmaschine
Remco Evenepoel, Weltmeister im Zeitfahren und zweifacher Olympiasieger, gehört ebenfalls zu den ganz großen Namen des Tages. Der Belgier gewann La Doyenne 2022 und 2023 zweimal in Folge und bringt mit seiner Tempohärte genau das Profil mit, um bis zur Ziellinie ersthaft um den Sieg mitzufahren.
09:26
Pogačar: Der Mann, den es zu schlagen gilt
Tadej Pogačar kommt als Weltmeister im Straßenrennen und dreifacher Sieger dieses Rennens an den Start. Der Slowene gewann Lüttich–Bastogne–Lüttich 2021, 2024 und 2025 und hat damit längst bewiesen, dass ihm dieser brutale Ardennenklassiker aufs Maß geschneidert ist. Nach Mailand-Sanremo und der Flandern-Rundfahrt könnte Pogačar heute bereits sein drittes Monument in diesem Rennkalender einstreichen.
09:25
Rückweg nach Lüttich
Nach der Wende wird die Schlagzahl deutlich erhöht. Von dort an folgt Anstieg auf Anstieg, echte Ruhephasen gibt es kaum noch. Den Auftakt in die schwere zweite Rennhälfte macht der Col de Haussire bei Kilometer 132,4, anschließend warten unter anderem Wanne, Stockeu und Haute-Levée. Bei Kilometer 196,2 überqueren die Spitzenfahrer den Col du Rosier, ehe mit der Côte de la Roche-aux-Faucons bei Kilometer 246,1 der letzte große Prüfstein folgt. Danach bleiben noch rund zehn Kilometer bis ins Ziel.
09:23
Hinweg nach Bastogne
Nach der neutralisierten Fahrt durch Lüttich nimmt das Feld Kurs Richtung Süden. Der Hinweg nach Bastogne verläuft über weite Strecken parallel zur Autobahn E25 und bietet zunächst noch keine größeren Schwierigkeiten. Zur Mittagszeit wird das Peloton Bastogne erreichen, wo traditionell die Kehrtwende eingeläutet wird. Bis dahin heißt es vor allem: Position halten, Kräfte sparen und keine unnötigen Körner liegen lassen.
09:19
La Doyenne
Guten Morgen und herzlich willkommen zur 112. Ausgabe von Lüttich–Bastogne–Lüttich, dem vierten Monument des Straßenradsports in diesem Jahr. Auf dem Programm stehen 259,5 Kilometer und 4.395 Höhenmeter. Der neutrale Start ist für 09:55 Uhr angesetzt, die Zielankunft wird gegen 16:20 Uhr erwartet. Damit wartet auf das Peloton ein langer Tag bei La Doyenne, dem ältesten internationalen Klassiker.
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