Danke für das Einschalten und Mitlesen. Frohe Ostern und einen schönen Abend noch!
16:50
Zusammenfassung des Rennens
Das war ein brutales Rennen! Pogačar wirkt im Interview nach dem Rennen völlig erschöpft. Die 110. Austragung der Ronde van Vlaanderen 2026 entwickelte sich früh zu einem selektiven Rennen, in dem vor allem UAE Team Emirates – XRG lange die Kontrolle im Peloton übernahm. Mit den ersten schweren Anstiegen zerfiel das Feld zunehmend, ehe sich die Favoriten um Tadej Pogačar, Mathieu van der Poel und Remco Evenepoel entscheidend absetzen konnten. Am Oude Kwaremont forcierte Pogačar das Tempo und distanzierte schließlich van der Poel, während Evenepoel den Anschluss nicht mehr herstellen konnte. Am Ende gewinnt Pogačar souverän vor van der Poel und Evenepoel, die das Podium komplettieren.
16:44
Ausblick im Radsport
Denn nächste Woche steigt das nächste Monument: Paris–Roubaix am Sonntag, den 12. April 2026. Da werden van Aert, Pogačar, van der Poel und Pedersen wieder um den Sieg fahren. Dieser will unbedingt noch ein Monument in seiner Karriere gewinnen. Pogačar wiederum kann seinen Weg weitergehen und es tatsächlich schaffen, alle fünf Monumente des Radsports in diesem Jahr zu gewinnen. Das Terrain ist kommende Woche deutlich flacher, die Begebenheiten sind durch die vielen Kopfsteinpflasterpassagen ganz andere.
16:42
Plätze 4 und 5
1, 11, 111, das sind die Rückennummer, die drei Außerirdischen sind im Ziel angekommen. Wout van Aert (Team Visma | Lease a Bike) wird Vierter, der Däne Mads Pedersen (LIDL-Trek) wird Fünfter. Dieser wird sehr zufrieden sein, für kommende Woche hat er sich einiges vorgenommen.
16:40
Das Podium steht
Van der Poel (Alpecin-Premier Tech) wird Zweiter, der Belgier Evenepoel (Red Bull – BORA – hansgrohe) wird Dritter.
279km
16:35
Pogačar gewinnt!
Pogačar fährt auf die Zielgerade zu. Der letzte Kilometer. Er reißt die Arme schon jetzt ein paar Mal hoch. Glückwunsch zum Triple!
274km
16:31
Pogačar kurz vor dem dritten Gewinn der Ronde
Pogačar (UAE Team Emirates – XRG) ist nur noch vier Kilometer von seinem dritten Gewinn der Ronde entfernt. Damit würde er mit van der Poel (Alpecin-Premier Tech) gleichziehen. Der letzte Platz des Podiums geht voraussichtlich an Evenepoel (Red Bull – BORA – hansgrohe), der eine sehr starke Premiere hingelegt hat.
269km
16:24
Die letzten 10 Kilometer!
Nun rast Pogačar (UAE Team Emirates – XRG) Richtung Ziel. Er wird auf den letzten 8,5 Kilometern gleich Rückenwind haben. Der Abstand beträgt nun 18 Sekunden. Alle wirken ziemlich leer, und doch fahren sie bis nichts mehr geht. Wird van Aert (Team Visma | Lease a Bike) es noch einmal mit Evenepoel (Red Bull – BORA – hansgrohe) aufnehmen? Die ersten beiden Plätze scheinen vergeben zu sein.
265km
16:22
Einzelkämpfer
Nun haben wir alle fünf Fahrer im Einzel unterwegs. Van Aert (Team Visma | Lease a Bike) hat hinten Pedersen (Lidl–Trek) abgestellt. Pogačar (UAE Team Emirates – XRG) scheint nicht mehr einzuholen zu sein. Er wird in wenigen Sekunden den Paterberg hochbrettern.
264km
16:20
Abflug!
Nun sind es schon 13 Sekunden Abstand. Und der Paterberg kommt erst noch.
262km
16:19
Abstand wächst
Mit wie viel Sekunden Vorsprung kommt er oben am Oude Kwaremont an? Es sind ca. 100 Meter aktuell.
262km
16:15
Attacke von Pogi
Pogačar zieht das Tempo unten am Oude Kwaremont an. Van der Poel ist 80 Meter zurück.
259km
16:09
Kurz vor Oude Kwaremont (3/3)
„Du bist du und die Schmerzen, die du ertragen kannst.“ (Jens Voigt) Es wird jetzt brutal hart. Van der Poel (Alpecin-Premier Tech) und Pogačar (UAE Team Emirates – XRG) wechseln sich vorne ab. Noch 1,5 Kilometer bis zum vorletzten Anstieg des Tages – zum letzten Mal der Oude Kwaremont.
254km
15:57
Spektakel am Oude Kruisberg
Unfassbar viele Menschen am Streckenrand. Hier müsste man eigentlich von alleine hochfahren, die Stimmung trägt einen – und doch entgeht einem nicht, wie erschöpft einige der Fahrer schon sind. Und dennoch entsteht der Eindruck, dass Pogi (UAE Team Emirates – XRG) noch immer nicht all-out gefahren ist. Am nächsten Anstieg sollte Pogačar attackieren, wenn er auf Nummer sicher gehen will. Aber wir wissen nicht, ob er dazu noch in der Lage ist.
246km
15:54
Fragen über Fragen
Wird Pogačar (UAE Team Emirates – XRG) van der Poel (Alpecin-Premier Tech) am Oude Kruisberg, Oude Kwaremont oder Paterberg distanzieren können? Und kann er sich dann absetzen? Und wird Evenepoel (Red Bull – BORA – hansgrohe) noch einmal aufschließen können?
243km
15:48
Ästhetik und Watt-Werte
Mathieu van der Poel (Alpecin-Premier Tech) ist ein Stilist und sieht eigentlich immer gut aus. Doch aktuell fährt er wirklich mit dem ganzen Körper, sein Stil ist von starkem Wippen geprägt. Aber auch Pogačar (UAE Team Emirates – XRG) wirkte am Taaienberg nicht mehr ganz so souverän. Evenepoel (Red Bull – BORA – hansgrohe) liegt derweil 14 Sekunden dahinter.
238km
15:44
Das tut weh!
Pogačar hat überhaupt kein Interesse daran, dass Evenepoel noch mal herankommt, denn dann hat er neben van der Poel noch ein weiteres Problem. Evenepoel muss nun richtig leiden. Er schafft es einfach nicht, ganz heranzufahren.
236km
15:38
Auf zum Taaienberg
Pogačar und van der Poel sind nun auf dem Weg zum Taaienberg. Evenepoel ist nun wieder zehn Sekunden dahinter. Den kostet das Heranfahren in der Ebene aktuell richtig viel Kraft. Der ist am Koppenberg quasi explodiert. Aber ganz weg sind die beiden Sieger der letzten Jahre noch nicht. Van Aert und Pedersen sind weiterhin ca. 40 Sekunden dahinter.
233km
15:36
Rein in den Koppenberg
Nächster Anstieg: der Koppenberg (0,6 km à 8,7 %). Evenepoel ist bis auf vier Sekunden herangekommen, doch dieses Niveau wird er am Koppenberg aller Voraussicht nach nicht halten können.
231km
15:33
Spitze zersplittert
Pedersen (Lidl–Trek) und van Aert (Team Visma | Lease a Bike) sind 37 Sekunden hinter Pogačar (UAE Team Emirates – XRG) und van der Poel (Alpecin-Premier Tech), Evenepoel (Red Bull – BORA – hansgrohe) liegt sieben Sekunden hinter den beiden Führenden. Vielleicht hätten sie das Tempo nicht zu sehr verschärfen sollen, denn so können sie nicht auf Evenepoel als Helfer zurückgreifen.
228km
15:30
Die zwei Überflieger reißen eine Lücke
Remco Evenepoel (Red Bull – BORA – hansgrohe) muss leicht reißen lassen, da sind zwei, drei Radlängen Unterschied. Mathieu van der Poel (Alpecin-Premier Tech) dreht sich in der Abfahrt noch mal um. Evenepoel ist rund 100 Meter hinter ihnen, der kann da auf jeden Fall noch mal rankommen.
226km
15:26
Und ab zum Paterberg!
Pogačar (UAE Team Emirates – XRG) hat nun nur noch van der Poel (Alpecin-Premier Tech) und Evenepoel (Red Bull – BORA – hansgrohe) an seiner Seite. Die drei Außerirdischen vorne. Van Aert (Team Visma | Lease a Bike) ist 13 Sekunden dahinter, vielleicht kommt er noch mal ran, Pedersen (Lidl–Trek) ist noch weiter abgeschlagen. Nun geht es auf zum Paterberg und dann zum Koppenberg. Da wird es zu weiteren Attacken kommen. Es ist zu vermuten, dass Pogačar weiterhin das Tempo steuert.
223km
15:21
Tempoverschärfung Pogi
Pogačar (UAE Team Emirates – XRG) setzt einen kleinen Antritt, van Aert (Team Visma | Lease a Bike), Evenepoel (Red Bull – BORA – hansgrohe), van der Poel (Alpecin-Premier Tech) und Pedersen (Lidl–Trek) können folgen. Dahinter entsteht eine kleine Lücke.
219km
15:16
Oude Kwaremont (2/3)
Noch 5 Kilometer bis zum Fuß des Oude Kwaremont (2,1 km à 4,3 %). Das Feld sortiert sich, die Spannung ist greifbar – jetzt geht es gleich in einen der entscheidenden Abschnitte des Rennens.
214km
15:08
64 Kilometer vor dem Ziel
Vorne im Head of the race wird es zunehmend hektisch. Einzelne Fahrer suchen das Gespräch, andere setzen erste Nadelstiche: Vermeersch (UAE Team Emirates – XRG), Swift (INEOS Grenadiers) und Pluimers (Tudor Pro Cycling Team) fahren ein paar Sekunden heraus, Christophe Laporte (Team Visma | Lease a Bike) zieht leicht nach. Das Ganze lässt sich auch als klare Strategie von UAE lesen: Pogačar lässt Vermeersch das Tempo bereits anziehen. Die Gruppe wirkt extrem angespannt – sie könnte jeden Moment auseinanderfliegen.
206km
15:00
Die Spitzengruppe wird ausgedünnt
Mathieu van der Poel (Alpecin-Premier Tech) hat Silvan Dillier verloren und ist nun auf sich allein gestellt. Tadej Pogačar(UAE Team Emirates – XRG) kann dagegen noch auf Vermeersch als Helfer bauen. Remco Evenepoel (Red Bull – BORA – hansgrohe) hat sogar noch zwei Teamkollegen bei sich, während Wout van Aert (Team Visma | Lease a Bike) immerhin noch Christophe Laporte an seiner Seite weiß. Es sind noch 23 Fahrer in der Gruppe – die Kräfteverhältnisse werden nun immer deutlicher. Zaaaa!
205km
14:56
Berg Ten Houte, 1,1 KM, 6%, 107 m
Die 28-köpfige Spitzengruppe geht nun in den Berg Ten Houte, und die ersten Fahrer fallen hinten heraus. Pogačar fährt diesen kleinen Anstieg von vorne hoch. Das Tempo wird definitiv schon verschärft.
202km
14:53
Die Spitzengruppe wird geschluckt
Die 15-köpfige Favoritengruppe geht in diesem Moment wie ein heißes Messer durch Butter an der Ausreißergruppe vorbei. Die Teams INEOS Grenadiers und Alpecin-Premier Tech haben beide noch einen Fahrer vorne drin. Der Rest wird am nächsten Anstieg aller Voraussicht nach abgehängt.
200km
14:50
200 Kilometer in den Beinen
Alle Favoriten sind noch dabei. Ein ganz persönlicher Eindruck: Evenepoel sieht unglaublich gut aus, van der Poel hing eben schon einmal die Zunge aus dem Gesicht, Pogačar wie gewohnt mit Nasenatmung. Es sind übrigens nur 4,5 Grad – auch das kann noch ein Faktor werden.
198km
14:47
DNF: Did Not Finish
Diese Fahrer sind aus verschiedenen Gründen bereits aus dem Rennen ausgeschieden: Clément Alleno (Burgos Burpellet BH), Jenthe Biermans (Cofidis), Søren Wærenskjold (Uno-X Mobility), Dillon Corkery (Team Picnic PostNL) und Sam Welsford (INEOS Grenadiers).
195km
14:44
Nur noch 44 Sekunden nach vorne!
Die Chefs kommen von hinten angeflogen, der Abstand wird immer kleiner. Eines scheint nun klar: Der Sieger wird aus dieser Gruppe kommen. Die entscheidende Attacke ging vom Team UAE Team Emirates – XRG aus, vorbereitet von Nils Politt.
192km
14:29
Wetterkapriolen in Flandern
Jens Voigt sagt immer, in solchen Rennen fängt es zweimal an zu regnen – und genau das erleben wir aktuell. Es regnet, gleichzeitig bricht die Sonne durch, und über Flandern spannt sich sogar ein Regenbogen. Derweil fährt Tadej Pogačar (UAE Team Emirates – XRG) den Valkenberg von vorne hoch.
183km
14:26
Favoritengruppe formiert sich
Jetzt hat sich eine hochkarätige Gruppe gebildet. Mit dabei sind Tadej Pogačar, Florian Vermeersch, Mathieu van der Poel, Matej Mohorič, Magnus Sheffield, Samuel Watson, Mads Pedersen, Remco Evenepoel, Gianni Vermeersch, Mick van Dijke, Jasper Stuyven, Wout van Aert, Christophe Laporte, Matteo Trentin und Rick Pluimers. Sie sind nur noch 2:15 Minuten hinter der Spitzengruppe.
181km
14:22
Tempoverschärfung
Nun wird dermaßen verschärft! Es hat sich eine ca. 20-köpfige Gruppe gelöst, mit dabei die großen Vier. Jeder mit mindestens einem Helfer. Gleich geht es auf die nächste kleine Steigung: Die Marlboroughstraat.
175km
14:12
Molenberg
Ab in den Molenberg! Die Spitzengruppe fährt gerade in den Molenberg rein. Hinten fährt die Giraffe Nils Politt nun volle Kapelle. Die Weltmeisterschaft mal ausgenommen ist es das erste Rennen, bei dem Pogačar, van Aert, van der Poel und Evenepoel gegeneinander antreten. Die Spannung steigt, denn die großen Namen sind nun alle vorne dabei.
171km
14:06
Die Dynamik verändert sich
Vorne ist das Feld nun deutlich aktiver und unruhiger. Romain Grégoire (Groupama – FDJ United) zeigt sich immer wieder vorne, ebenso wie Christophe Laporte (Team Visma | Lease a Bike). Das Team UAE Team Emirates – XRG ist seit einigen Kilometern nicht optimal positioniert und muss immer wieder kleine Lücken zufahren. Zudem hat Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility) aufgrund eines Defekts gerade sein Rad gewechselt, ist aber bereits wieder auf dem Weg zurück ins Feld.
166km
14:01
Umstellung Rennstrategie Red Bull - Bora – hansgrohe?
Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Evenepoel ein bärenstarker Fahrer ist, auch am Berg. Und doch reicht es für die ganz großen Herausforderungen und Gegner wie Pogačar und Vingegaard (Visma - Lease a Bike) bislang nicht. In Anbetracht der starken Leistungen von Florian Lipowitz (ebenfalls Red Bull - Bora – hansgrohe) im vergangenen Sommer bei der Tour de France (3. Platz in der Gesamtwertung) sowie bei der Katalonien-Rundfahrt 2026 (ebenfalls 3. Platz) könnte es auch zu einer Umstellung der Teamstrategie gekommen sein. Remco ist zuständig für die Klassiker und Eintagesrennen, während er bei einwöchigen Rundfahrten sowie Grand Tours eher die Rolle als Edelhelfer und Etappenjäger einnimmt. Was meint die Community dazu?
162km
13:55
Einer der ersten Defekte
Gianni Vermeersch (Red Bull – BORA – hansgrohe) muss sein Rad wechseln. Es ist nicht ganz klar, weshalb, aber er fährt bereits wieder an das Hauptfeld heran. Vorne am Eikenberg macht nun sein Team das Tempo. In der Spitzengruppe ist Connor Swift (INEOS Grenadiers) in diesem Moment gestürzt, sitzt aber zumindest erst einmal wieder auf dem Rad.
158km
13:48
Eikenberg 1,2 KM, 5,1%, 80 m
Die Spitzengruppe fährt in den Eikenberg hinein. Hinten macht Christophe Laporte (Team Visma | Lease a Bike) nun für seinen Kapitän Wout van Aert Tempo. Gerade wird ersichtlich, dass alle Mannschaften ihre Kapitäne langsam nach vorne holen wollen.
152km
13:45
Zuständigkeiten
Zwischen Oude Kwaremont und dem Eikenberg wird eines klar: Für die Kontrolle des Tempos und die Nachführarbeit im Peloton ist einzig das Team UAE Team Emirates – XRG verantwortlich. Die anderen Teams fühlen sich angesichts der klaren Favoritenrolle des Weltmeisters nicht zuständig. Das kann den übrigen Fahrern im letzten Drittel des Rennens noch zum Vorteil werden.
150km
13:30
Gedenken an den Gründer
Das Feld ist soeben am Denkmal von Karel van Wijnendaele vorbeigefahren. Der Journalist gilt als Gründer der Ronde van Vlaanderen und hat dieses traditionsreiche Rennen 1913 ins Leben gerufen.
140km
13:22
Oude Kwaremont
140 Kilometer sind zurückgelegt. Nun geht es gleich das erste Mal in den Oude Kwaremont. Dort wartet bereits ein wahres Menschenmeer: Die Fans stehen dicht gedrängt, teils in mehreren Reihen übereinander gestaffelt, und sorgen für eine Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. Für viele hier ist die Ronde weit mehr als nur ein Radrennen – sie ist ein Volksfest, fast schon ein Feiertag. Genau diese Energie macht den Oude Kwaremont jedes Jahr zu einem der emotionalsten Hotspots des gesamten Rennens. Wer einmal ein Cyclocross-Rennen im Winter erlebt hat, weiß, was hier bei fast frühlingshaftem Wetter abgeht.
135km
13:15
Der Weltmeister im Interview
Tadej Pogačar (UAE Team Emirates – XRG) hat bislang erst zwei Renntage in den Beinen. Sowohl die Strade Bianche als auch das Monument Mailand–Sanremo konnte er für sich entscheiden. Pogi zeigt sich im Interview gewohnt entspannt wie entschlossen. Seine Rennstrategie ist klar: Das Rennen so hart wie möglich machen. Als wichtigen Helfer hebt er Vermeersch hervor und hofft, dass dieser ihn möglichst lange unterstützen kann. Für Pogačar ist die Mission eindeutig – er will alles für seinen dritten Ronde-Sieg geben.
130km
13:08
Matheiu van der Poel im Interview
Mathieu van der Poel (Alpecin-Premier Tech) zeigt sich im Interview vor dem Rennen gewohnt freundlich und respektvoll. Er bezeichnet Tadej Pogačar (UAE Team Emirates – XRG) als größten Favoriten und hebt hervor, wie stark er ihn aktuell einschätzt. Dahinter nennt er Remco Evenepoel (Red Bull – BORA – hansgrohe) als zweiten großen Anwärter. Van der Poel betont aber, dass er stets angriffslustig fährt und natürlich versuchen wird, das Rennen zu gewinnen. Klar ist: Was das Handling und die Beherrschung des Rads anbetrifft, ist er dermaßen stark und sicherlich der beste Fahrer im Feld.
125km
13:00
PR-Aktion Evenepoel
In dem von Remco Evenepoel und Red Bull – BORA – hansgrohe Anfang der Woche veröffentlichten Video wurde mitgeteilt, dass Evenepoel seinen ersten Recon bereits am 27. Dezember 2025 gefahren ist. Selbstredend war er auch am Donnerstag Teil des offiziellen Recon. Das Video – insbesondere die Machart und Aufmachung – zeigt, dass Red Bull – BORA – hansgrohe und der Olympiasieger sich durchaus etwas ausrechnen. Im Grunde – so sagen viele – ist seine Teilnahme längst überfällig: Evenepoel wohnt in unmittelbarer Nähe zur Strecke und ist wie gemacht für dieses Terrain.
118km
12:56
Raus aus der Lippenhovestraat
Jetzt wird es etwas lebhafter im Feld: Die Fahrer greifen zur Verpflegung, bekommen Flaschen angereicht und werfen nach und nach ihre Regenwesten ab. Entlang der Strecke werden die Zuschauermassen das erste Mal dichter, während über allem diese typisch flämische, graue Suppe am Himmel hängt. Vorne im Feld schuftet weiterhin Mikkel Bjerg für UAE Team Emirates – XRG. Viel länger wird er dieses Tempo aber wohl nicht mehr gehen können.
116km
12:52
Positionskämpfe
Rechtzeitig vor der ersten Kopfsteinpflasterpassage tauchen nun die großen Teams vorne im Feld auf: INEOS Grenadiers, UAE Team Emirates – XRG, Team Visma | Lease a Bike, Red Bull – BORA – hansgrohe und Alpecin-Premier Tech.
113km
12:49
Oder doch Mads Pedersen?
Mads Pedersen zeigt sich im Interview vor dem Rennen gewohnt sympathisch und ehrgeizig. Er betont, dass er auch zu Hause hätte bleiben können, wenn er nicht mit dem Ziel angereist wäre, zu gewinnen. Vielleicht muss man ihn also doch auf der Rechnung haben – zumindest fühlt er sich nach eigener Aussage in guter Form. Zur Rennstrategie hält er sich allerdings bedeckt.
111km
12:41
Erster Sektor
Nun geht es aufs Pflaster. Die Lippenhovestraat ist 1,3 Kilometer lang. Das Peloton kommt dort nun gleich auch an. Dort wird es vorne wieder voller, die Teams formieren sich, es wird wieder deutlich breiter als noch vorhin.
106km
12:36
Fast vier Kilometer Abstand
Der Abstand zwischen Peloton und Spitzengruppe beträgt aktuell 3880 Meter. Mikkel Bjerg ist vorne an der Spitze des Pelotons nicht wegzubekommen, dahinter wechseln sich die Mannschaften ab.
100km
12:27
Die 100 geknackt
Nach 100 Kilometern geht es nun gleich auf das Kopfsteinpflaster. Das Team um den Weltmeister Pogačar hat sich sicherlich etwas mehr Unterstützung vom Team Alpecin-Premier Tech bei der Nachführarbeit erhofft. Im Feld gibt es kurz vor den Hellingen noch eine schnelle Pinkelpause.
95km
12:21
Konstellation im Peloton
Hinter Mikkel Bjerg ist ein weiterer Fahrer des Teams UAE Team Emirates – XRG. Dahinter wiederum sind vier Fahrer von Team Visma | Lease a Bike zu sehen. Auffällig ist, dass Mathieu van der Poel (Alpecin-Premier Tech) dauerhaft relativ weit hinten fährt.
90km
12:10
Zweite Rennstunde vorüber
Die zweite Rennstunde ist vorüber. Mikkel Bjerg hat das Tempo für das Peloton etwas erhöht. Der Abstand nach vorne beträgt nun knapp unter fünf Minuten. In einigen Abschnitten ist die Straße richtig nass geworden, in anderen Teilen quasi schon wieder getrocknet. Das hat erheblichen Einfluss auf das Befahren der Kopfsteinpflasterpassagen.
82km
12:05
Hellingen und Kasseien
Noch knapp 30 Kilometer bis zum ersten Helling: Die erste Kopfsteinpflasterpassage. Der Regen hat wieder nachgelassen, der Abstand zur Spitzengruppe bleibt nun recht stabil.
80km
12:01
Zusammenführung des Pelotons
Das Peloton ist nun wieder zusammen. Das wird den Fahrern von UAE Team Emirates – XRG nicht schmecken. Mikkel Bjerg fährt weiterhin vorne. Dahinter hat sich das Peloton ziemlich in die Länge gezogen. Der Abstand nach vorne beträgt nun 5:25 Minuten. Das dürfte bis 50 Kilometer vor dem Ziel dauern.
75km
11:53
Wetterumschwung
Nun fängt es an zu regnen in Flandern. Die Fahrer statten sich mit Regenjacken aus. Die Belgier und Niederländer wird das nicht interessieren, denn die Region ist bekannt für ihre einstelligen Temperaturen sowie permanenten Wind- und Regenverhältnisse.
71km
11:51
Die Aufregung ist groß
Die Spitzengruppe darf weiterfahren. Der vordere Teil des Pelotons wurde neutralisiert, sodass die vielen Fahrer hinten an der Bahnschranke wieder heranfahren dürfen. Die Fahrer des Teams UAE Team Emirates – XRG diskutieren heftig mit der Rennleitung und beschweren sich darüber. Der Abstand zur Spitze beträgt mittlerweile 5:10 Minuten.
69km
11:45
Verschnaufpause
Kleine Pause für das Peloton. Hier ging plötzliche eine Bahnschranke herunter, sodass das Peloton gebremst wurde. Das Feld musste dort kurz halten. Die ersten dreißig Fahrer sind noch rübergekommen. Aktuell ist es sehr unübersichtlich. Die Rennleitung hat die Dynamik im vorderen Peloton nun neutralisiert.
64km
11:32
Der Abstand wächst
Der Abstand der Spitzengruppe zum Peloton beträgt mittlerweile 3:17 Minuten, er wächst kontinuierlich. Das UAE Team macht weiter die Nachführarbeit.
56km
11:28
Politt löst Bjerg ab
Die Spitzengruppe hat sich inzwischen einen Vorsprung von knapp über zwei Minuten herausgefahren. Zum Ende der ersten Rennstunde kommt nun Nils Politt (UAE Team Emirates - XRG) nach vorne. Das mutet etwas ungewöhnlich an, denn diesen wird Pogačar heute noch brauchen, wenn es in die ersten Anstiege geht.
52km
11:23
Peloton
Im Peloton zeichnet Mikkel Bjerg (UAE – Emirates – XRG) nun für die Nachführarbeit verantwortlich. Er blickt sich dabei wiederholt um. Die Rennstrategie von UAE – Emirates – XRG scheint noch nicht ganz klar zu sein. Alpecin–Premier Tech überlässt dem Konkurrenten aktuell die Arbeit.
48km
11:04
Die Gruppe des Tages steht
Die Ausreißergruppe des Tages hat sich formiert. Insgesamt 13 Fahrer haben sich abgesetzt und werden nun versuchen, dem Feld zu entkommen. Mit dabei sind: Frederik Frison, Luke Lamperti, Connor Swift, Silvan Dillier, Kamil Gradek, Edoardo Zamperini, Julius van den Berg, Luca van Boven, Victor Vercouillie, Dries De Pooter, Hartthijs De Vries, Jambaljamts Sainbayar und Eric Antonio Fagúndez. Jetzt wird sich zeigen, ob das Feld die Gruppe gewähren lässt oder frühzeitig mit der Nachführarbeit beginnt. Es sind schnell zwei Minuten geworden.
34km
10:58
Wattmonster Dillier
Silvan Dillier (Alpecin–Deceuninck) ist mittlerweile vorne zu sehen. Er wird versuchen, auch in die Spitzengruppe zu kommen. Das erinnert an Mailand–Sanremo: Dort ist Dillier vor zwei Wochen unermüdlich stundenlang im Wind gefahren. Ob sich das Team um Favorit Mathieu van der Poel jetzt schon berufen fühlt, das Tempo zu kontrollieren? Wir werden sehen, ob diese Idee aufgeht.
29km
10:53
Mads Pedersen
Welche Rolle kann Mads Pedersen mit seinem Team Lidl–Trek heute spielen? Mit dem Deutschen Max Walscheid sowie Teutenberg und Vacek hat er drei bärenstarke Helfer um sich herum. Pedersen selbst ist nach seinem Sturz bei der Valencia-Rundfahrt froh, überhaupt dabei zu sein. In Top-Verfassung ist er definitiv ein Kandidat für die Top 5. Das ist heute noch nicht zu erwarten.
26km
10:51
Attacke
Tomáš Kopecký (Unibet Rose Rockets) fährt eine kleine Attacke. Zwei weitere Fahrer folgen ihm. Es wird nicht lange dauern, bis sie wieder eingeholt werden oder nachlassen.
24km
10:45
Peloton in Temse
Matteo Trentin (Tudor Pro Cycling Team), der eine starke Frühjahrssaison hingelegt hat, hebt im Interview vor der Abfahrt hervor, wie stark die drei Fahrer Pogačar, van Aert und van der Poel im Vergleich zum Rest sind. Trentin selbst hat sich eine Top-10-Platzierung vorgenommen.
18km
10:34
Projekt Spitzengruppe
Die Wildcard-Teams sind Burgos Burpellet BH und Team Flanders–Baloise. Beide versuchen permanent, vorne mitzumischen und Fahrer in der Ausreißergruppe zu platzieren. Neben van den Berg (Team Picnic PostNL) waren dort auch schon Sam Welsford (INEOS Grenadiers), Colby Simmons (EF Education–EasyPost) und Marco Haller (Tudor Pro Cycling Team) zu sehen.
11km
10:30
Windverhältnisse
Aktuell haben die Fahrer noch Gegenwind, auf den letzten 13 Kilometern, die größtenteils flach verlaufen, soll es Rückenwind geben. Dementsprechend haben die Fahrer aktuell ein Interesse daran, in einer größeren Gruppe auszureißen. Ein klares Bild ergibt sich jedoch noch nicht.
7km
10:21
Abtasten
Die ersten zehn Fahrer gehören größtenteils den Debüt-Teams an, den sogenannten Wildcards. Dahinter sind bereits die Wachhunde der großen Teams zu sehen. Für das Team UAE Emirates XRG übernimmt Nils Politt diese Rolle. Auch aus dem Team Alpecin–Deceuninck sind Fahrer zu sehen. Sie wollen genau beobachten, wer sich hier in einer Gruppe absetzen möchte.
1km
10:08
Scharfer Start
Los geht es! Das rote Fähnchen weht im Wind, die 110. Ausgabe der Ronde van Vlaanderen 2026 ist hiermit offiziell eröffnet, das Einrollen ist abgeschlossen. Frohe Ostern an dieser Stelle. Anschnallen und genießen!
09:58
Neutralisierter Start
Der neutralisierte Start ist soeben erfolgt. Die Profis haben sich in Antwerpen in Bewegung gesetzt und rollen geschlossen durch die Straßen der Stadt. Zahlreiche Fans säumen bereits die Strecke und sorgen für beste Stimmung beim Einrollen. Vor allem mit dem Zug angereiste Radsportfans haben dabei schon ein echtes Highlight erlebt: Der Bahnhof Antwerpen-Centraal gilt als einer der schönsten der Welt.
09:39
Wout van Aert als lachender Vierter?
Die großen drei oder doch die großen vier? Neben Pogačar, van der Poel und Evenepoel fällt auch der Name Wout van Aert (Visma - Lease a Bike). Auf der Pressekonferenz stellte dieser jedoch klar, dass er sich selbst dort nicht einordnen würde, bezeichnete die Einteilung sogar als etwas überzogen. Er selbst sieht den amtierenden Weltmeister, Tadej Pogačar, aufgrund seiner Leistungen bei der Strade Bianche und bei Mailand–San Remo als absoluten Favoriten. Hinzu kommt, dass van Aert bei der unter der Woche stattgefundenen Dwars door Vlaanderen zwar einen starken Eindruck hinterlassen konnte, sich aber erneut nicht belohnen konnte und letztlich Zweiter wurde.
09:38
Die Favoriten
Die größte Überraschung ist wohl die Teilnahme von Remco Evenepoel (Red Bull - Bora – hansgrohe). Medial wurde viel darüber diskutiert, so wurde Remco vor einigen Wochen bereits am Paterberg und am Oude Kwaremont gesichtet. Es ist seine erste Teilnahme. Neben Evenepoel kann es für viele nur zwei Sieger geben: Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) und Tadej Pogačar (UAE – Emirates – XRG). Sie gewannen fünf der letzten sechs Ausgaben. Pogačar zwei Mal, van der Poel sogar drei Mal.
09:36
Phase II und III
Mit Erreichen der Rennhälfte beginnt der selektivere Teil der Strecke. Am Oude Kwaremont steht der erste Schlüsselanstieg an. In der Folge wird dieser noch zwei weitere Male befahren, später in Kombination mit dem Paterberg. Hier beginnt das Rennen zunehmend an Härte zu gewinnen und erste Favoriten könnten ihre Karten aufdecken. Rund 50 Kilometer vor dem Ziel startet die entscheidende Rennphase mit dem Koppenberg. Danach folgen erneut Oude Kwaremont und Paterberg, jene Kombination, die in den vergangenen Jahren häufig die Vorentscheidung brachte. Vom letzten Anstieg sind es noch etwa 13 Kilometer bis ins Ziel nach Oudenaarde. Der angekündigte Rückenwind auf diesem Abschnitt könnte dabei eine taktisch wichtige Rolle spielen.
09:11
Streckenverlauf und Phase I
Im Grunde müssen wir uns nur drei Namen merken: Oude Kwaremont, Paterberg und Koppenberg. Diese werden teilweise zwei- oder dreimal befahren und entschieden in den vergangenen Jahren über den Ausgang des Rennens. Insgesamt sind sechs Kopfsteinpflastersektoren und 16 giftige Anstiege zu bewältigen. Die erste Rennhälfte ist überwiegend flach und kommt ohne nennenswerte Anstiege aus. Entsprechend dürften Ausreißergruppen das Geschehen prägen. Während die Wildcard-Teams diese Phase nutzen werden, um Präsenz in der Spitzengruppe zu zeigen, geht es für die großen Teams vor allem darum, das Rennen zu kontrollieren und die Helfer strategisch zu positionieren.
08:53
Goeiemorgen en een warm welkom!
Guten Morgen und ein ganz herzliches Willkommen! Die diesjährige Ronde van Vlaanderen führt über giftige 278,2 Kilometer von Antwerpen nach Oudenaarde. Der neutralisierte Start ist für 10:00 Uhr vorgesehen, die voraussichtliche Ankunft wird gegen 16:30 Uhr erwartet.