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Schlammschlacht findet kein Ende

Max Kruse teilt weiter heftig gegen Kovac aus

Werden wohl keine Freunde mehr: Max Kruse und Niko Kovac (Archivbild)
Werden wohl keine Freunde mehr: Max Kruse und Niko Kovac (Archivbild)
Foto: © IMAGO/Christian Schroedter
21. März 2024, 18:01
sport.de
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In der Schlammschlacht zwischen dem mittlerweile vom VfL Wolfsburg entlassenen Coach Niko Kovac und seinem früheren Schützling Max Kruse kehrt keine Ruhe ein. Nachdem Kruse ihn vor Kurzem mit einigen unschönen Worten bedacht hatte, war Kovac zwar am Rande seines Aus bei den Wölfen drum bemüht, das Thema zu beenden, doch der ehemalige Bundesliga-Star legte nun gegen seinen Ex-Trainer nach.

Lediglich fünf Pflichtspiele absolvierte Max Kruse in der Saison 2022/23 beim VfL Wolfsburg unter Niko Kovac und wäre es nach Kruse gegangen, dann hätte er gar nicht unter dem Kroaten gespielt.

Denn wie der frühere Bundesliga-Star vor rund einer Woche in seinen Podcast "Flatterball" erklärte, den er  zusammen mit seinem ehemaligen Mitspieler Martin Harnik betreibt, wäre er damals am liebsten sofort aus Wolfsburg geflüchtet, als klar war, dass Kovac das Traineramt übernehmen würde.

Rückblickend sei die Zeit unter Kovac "eine absolute Katastrophe" gewesen. Dieser habe sich "asozial" im Umgang mit dem heute 36-Jährigen verhalten.  

Das alles wollten sowohl der frühere VfL-Sportchef Jörg Schmadtke, der sich in der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung" über Kruses "gestörte Wahrnehmung" ärgerte als auch Kovac jedoch nicht auf sich sitzen lassen.

Bei dessen letzter PK für die Wölfe platzte auch dem Coach der Kragen. "Das geht gar nicht", sagte er unter anderem zu Kruses Attacke, "das ist nicht förderlich für unsere Gesellschaft, nicht förderlich für die Jugend." Gleichzeitig bat der am Sonntag entlassene Fußballlehrer darum, das Thema nun abzuschließen.

Doch daran hat Kruse offenbar gar kein Interesse. "Der Stachel sitzt einfach tief bei denen", kommentierte Kruse in einer weiteren Ausgabe des bereits genannten Podcasts die Aussagen von Kovac und Schmadtke , den er in dieser Causa als "aus der Versenkung gekommen" bezeichnete, und fügte weitere Vorwürfe an.

Kruse: Kovac muss sich "an die eigene Nase fassen"

"Kovac hat damals gesagt, meine Bundesliga-Karriere ist vorbei. Wir brauchen uns nicht über Charakter und menschliche Züge unterhalten, wenn man solche Sprüche rausbringt", legte der 36-Jährige nach.

"Und sich dann vor die Presse zu stellen und zu meinen, die Medien müssten das unterbinden. Das ist kein gutes Vorbild für die Jugend. Da sollte man sich auch immer an die eigene Nase fassen", schlug der frühere Offensivspieler zurück.

Gut möglich, dass damit das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

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