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Spektakuläres Gigantenduell in Liga zwei

Pleite trotz 2:0-Führung: HSV geht in Stuttgart baden

2. Bundesliga: HSV verliert beim VfB Stuttgart
2. Bundesliga: HSV verliert beim VfB Stuttgart
Foto: © Hansjürgen Britsch
28. Mai 2020, 22:30

Emotionaler Comeback-Sieg statt nächstem Tiefschlag: Der VfB Stuttgart hat dem Hamburger SV im direkten Duell der Aufstiegskandidaten einen sicher geglaubten Dreier noch entrissen.

Das Team von Trainer Pellegrino Matarazzo erkämpfte sich am Donnerstagabend mit viel Energie nach einer ganz schwachen ersten Hälfte noch einen 3:2 (0:2)-Erfolg und schob sich an den Hanseaten vorbei auf den direkten Aufstiegsrang zwei. Souveräner Spitzenreiter ist Arminia Bielefeld.

Joel Pohjanpalo brachte den HSV um Trainer Dieter Hecking in der 16. Spielminute per Kopf in Führung. Aaron Hunt legte per Handelfmeter nach (45.+2).


Mehr dazu: Ergebnisse und Tabelle der 2. Bundesliga


Wataru Endo hauchte den Gastgebern dann aber kurz nach dem Wiederanpfiff per Kopf wieder Leben ein (47.), Nicolas Gonzalez traf per Foulelfmeter zum Ausgleich (60.). Gonzalo Castro erzielte in der Nachspielzeit den Siegtreffer (90.+2).

"Nach dem Tor sind alle ausgerastet. Nach der katastrophalen ersten Halbzeit war es enorm wichtig, dass wir dieses Happy End noch geschafft haben", sagte Castro bei "Sky": "Wir gehen gestärkter als Hamburg in die nächsten Spiele."

Erste HSV-Pleite nach dem Restart

Stuttgarts Coach Matarazzo, dem die Klubführung am Mittwoch per Vertragsverlängerung bis 2022 ein deutliches Signal des Vertrauen gesendet hatte, jubelte über den ersten Erfolg nach der Coronapause.

Der HSV kassierte dagegen seine erste Pleite seit dem Restart und spürt auf dem Relegationsplatz den heißen Atem des FC Heidenheim im Nacken.

Vor allem der VfB stand vor dem Anpfiff unter Druck, die Schwächephase der vergangenen Spieltage zu beenden.

"Extrem viel Feuer" im Spiel hatte Matarazzo angekündigt, doch davon war zunächst überhaupt nichts zu sehen. Der HSV erwischte den klar besseren Start, wirkte strukturierter und gefährlicher.

VfB Stuttgart mit Alu-Pech und Lucky Punch

Pohjanpalo kam kurz nach seinem Treffer erneut aus guter Position zum Abschluss (19.), der VfB brachte Hamburgs Keeper Daniel Heuer Fernandes mit einem Schuss von Silas Wamangituka (25.) und einem harmlosen Kopfball von Gonzalez (26.) zunächst nicht in Gefahr. Die erste Hälfte genügte in keinerlei Hinsicht den hohen Ansprüchen der Stuttgarter.

Der Anschlusstreffer tat Matarazzos Team dann aber sichtlich gut, die Heimmannschaft presste höher und stellte die Norddeutschen damit vor deutlich größere Probleme.

Nach dem Ausgleich blieb der VfB am Drücker, der HSV suchte zeitweise nach seiner defensiven Ordnung. In der 89. Minute hatten die Gäste Glück, als Stuttgarts Pascal Stenzel nach einem Freistoß nur den Pfosten traf, doch dann schlug Castro zu.

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13Dynamo DresdenDynamo DresdenDresden331081552:52038
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