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"Unterliegen keinen wirtschaftlichen Zwängen"

HSV-Boss Ralf Becker spricht über Lasogga-Verbleib

Pierre-Michel Lasogga (r.) gehört beim HVS zu den Leistungsträgern
Pierre-Michel Lasogga (r.) gehört beim HVS zu den Leistungsträgern
Foto: © getty, Oliver Hardt
14. März 2019, 08:58
sport.de
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Mit zwei Toren beim 4:0-Sieg über den FC St. Pauli hat HSV-Profi Pierre-Michel Lasogga einmal mehr seinen großen Wert für die Rothosen unterstrichen. Dennoch ist seine Zukunft beim Hamburger SV weiter offen.

"Pierre und wir haben ein großes Ziel: gemeinsam aufsteigen. Dem ordnet er alles unter. Ende März, Anfang April werden wir uns wieder zusammensetzen und die Dinge besprechen", erläuterte HSV-Sportvorstand Ralf Becker die Vertragssituation des Angreifers im "kicker"-Interview.

Der Kontrakt des 27-Jährigen, der derzeit 3,4 Millionen Jahresgehalt beziehen soll, läuft am Saisonende aus. In den Medien war zuletzt über eine jährliche Gehaltsforderungen von mindestens zwei Millionen Euro Seitens Lasogga spekuliert worden. Eine Forderung, der Becker jetzt eine klare Absage erteilte.


Mehr dazu: Medien: Lasogga knüpft HSV-Verbleib an Mega-Gehalt


Man wolle an der Gehaltsobergrenze von maximal zwei Millionen Euro festhalten, betonte der HSV-Boss: "Wir unterliegen klaren wirtschaftlichen Zwängen. Und wenn ich sehe, dass wir gegen St. Pauli fünf Spieler aus dem Jahrgang 1998 auf dem Feld hatten, dann sehe ich uns bestätigt. Das muss der Weg des HSV sein. Weil wir dadurch auch Werte entwickeln."

Ein Verbleib des Torjägers, der in der Liga bisher zwölf Mal knipste ist aber keinesfalls vom Tisch. "Pierre hat beim HSV auch schon andere Zeiten erlebt, jetzt spürt er absolutes Vertrauen, spielt eine zentrale Rolle. Er zahlt zu hundert Prozent zurück. Wir sind froh, dass wir ihn haben - als Stürmer und als Typ", stellte Becker klar.

Zudem habe der jüngste Derbysieg den Zusammenhalt in der Mannschaft nochmals gestärkt: "Es war auf jeden Fall ein besonderer Sieg und ein besonderer Moment, den die Jungs auch ausdrücklich mal feiern sollten. Das war ein Erlebnis, das uns alle noch mal zusammengeschweißt hat." 

Als Tabellenzweiter halten die Hanseaten weiterhin alle Trümpfe in der Hand, um den direkten Wiederaufstieg in Fußball-Oberhaus zu realisieren. Auch bei den Online-Buchmachern zählt der HSV neben dem 1. FC Köln weiter zu den haushohen Favoriten auf die Zweitliga-Meisterschaft. Die wichtigsten Online-Wettbüros hat sportwetten-online.com einem ausführlichen Vergleich unterzogen.  

Ralf Becker: Aufstieg "wird kein Selbstläufer"

Insgesamt zeigte sich auch der Hamburg-Verantwortliche vom Auftreten seiner Mannschaft begeistert. "Wie wir auf St. Pauli aufgetreten sind, das sollte die Messlatte sein. Aber auch mit dem Wissen, dass es in dieser Liga bis zum Schluss enge Spiele geben wird", so der 48-Jährige, der weiter betonte, dass man die Atmosphäre aus dem Derby "mitnehmen" müsse.

Mit Blick auf den Aufstiegskampf blieb Becker aber trotz aktuell sieben Punkten Vorsprung auf Platz vier zurückhaltend: "Bei aller Freude über den Derbysieg wissen wir, dass auf uns noch ein richtig hartes Stück Arbeit wartet. Das wird ganz sicher kein Selbstläufer. Im Gegenteil."

 

 

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