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Sieglos-Serie von S04 setzt sich fort

Bremen besiegt tapfere Schalker im Sechs-Tore-Spektakel

Werder Bremen bejubelt gegen den FC Schalke 04 einen Heimsieg
Werder Bremen bejubelt gegen den FC Schalke 04 einen Heimsieg
Foto: © getty, Stuart Franklin
08. März 2019, 22:31

Das Spiel verloren, aber mit einer zeitweise starken Leistung möglicherweise die Position des angeschlagenen Trainers Domenico Tedesco gestärkt: Trotz einer über weite Strecken ordentlichen Auftritts hat Schalke 04 auch bei Werder Bremen nicht punkten können. Der Vize-Meister musste sich an der Weser unglücklich mit 2:4 (1:1) geschlagen geben, sammelte aber zumindest in Hälfte eins Argumente für eine Weiterbeschäftigung seines Coaches.

Nach furiosem Beginn gingen die Gäste durch Breel Embolo, der das entscheidende Laufduell gegen Ludwig Augustinsson gewann (26.), in Führung. Fünf Minuten später konnten die Hanseaten ausgleichen, Milot Rashica traf mit einem Flachschuss.

Sechs Minuten nach Wiederbeginn traf Werder-Kapitän Max Kruse nach Videobeweis per Foulelfmeter, ehe erneut Rashica erfolgreich war (73.). Breel Embolo (85.) konnte noch einmal für die Gäste verkürzen, ehe Martin Harnik (90.+4) für den Endstand sorgte.

"Wenn wir weiter so auftreten, dann werden wir auch wieder punkten. Wir müssen das Positive aus dem Spiel mitnehmen, auch wenn wir heute wieder enttäuscht sind", sagte Schalkes Angreifer Guido Burgstaller nach der Partie bei "Eurosport".

Ein Lichtblick war aber vor allem für Tedesco der durchaus engagierte Auftritt seines Teams, das nach einer bislang ganz schwachen Rückrunde bis auf Platz 14 abgestürzt ist. Der Coach reagierte schon mit seiner Aufstellung auf die seit Wochen schwachen Vorstellungen seiner Profis und verbannte Mark Uth, Hamza Mendyl und Amine Harit aus dem Kader.

"Wir haben uns für diesen Kader entschieden. Es geht nicht darum, dass wir mit dem Finger auf jemanden zeigen und sagen, das sind die falschen Jungs. Die aktuelle Situation ist wichtig und wir haben uns nun für den aktuellen Kader entschieden", sagte der neue Sportvorstand Jochen Schneider vor dem Anpfiff bei "Eurosport".

Werder wird nach glücklichem Ausgleich stärker

Vor den Augen des Nachfolgers von Christian Heidel präsentierten sich die Westdeutschen von der ersten Minute an hellwach und hätten schon früher in Führung gehen müssen. Werder-Torwart Jiri Pavlenka war in der Anfangsphase mehrfach gefordert, die Bremer Abwehr wackelte bedenklich.

Das 100. Bundesligaduell zwischen diesen beiden Traditionsklubs war auf jeden Fall eines der besseren Sorte. Denn spätestens nach dem zu diesem Zeitpunkt eher glücklichen Ausgleich fanden auch die Gastgeber besser ins Spiel und sind weiterhin die einzige Mannschaft mit mindestens einem Torerfolg in jedem Match.

Das ohnehin schon hohe Tempo ließ auch nach dem Seitenwechsel nicht nach. Tedesco trieb seine Schützlinge immer wieder nach vorne, ganz gezielt wurden die Schalker Angriffe über die Bremer Schwachstelle Augustinsson vorgetragen. Beide Teams wollten die den Sieg unbedingt, die 42.100 Zuschauer im ausverkauften Weserstadion bekamen ein Spektakel geboten.

Bartels feiert Comeback nach 448 Tagen

Die Partie wogte hin und her, mehrfach lagen weitere Treffer in der Luft. Auch Tedescos Kollege Florian Kohfeldt war bis in die Schlussphase hinein auf Offensive aus und ersetzte Oldie Claudio Pizarro durch den kopfballstarken Martin Harnik.

Bremen bestimmte die zweite Hälfte klar, auch wenn es am Ende noch mal spannend wurde. In der 84. Minute feierte zudem Fin Bartels nach 448 Tagen sein Bundesliga-Comeback bei Werder. Martin Harnik setzte letztlich mit einem sehenswerten Rechtsschuss in der Nachspielzeit den Schlusspunkt.


Bremen: Pavlenka - Gebre Selassie, Veljkovic, Moisander, Augustinsson - Bargfrede - Maximilian Eggestein, Klaassen - Kruse (90.+1 Möhwald) - Pizarro (67. Harnik), Rashica (84. Bartels) - Trainer: Kohfeldt

Schalke: Nübel - Bruma, Stambouli, Nastasic - Caligiuri (87. Salif Sané), McKennie, Bentaleb (73. Kutucu), Oczipka - Skrzybski (79. Matondo) - Embolo, Burgstaller - Trainer: Tedesco

Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart)

Tore: 0:1 Embolo (26.), 1:1 Rashica (31.), 2:1 Kruse (51., Foulelfmeter nach Videobeweis), 3:1 Rashica (73.), 3:2 Embolo (85.), 4:2 Harnik (90.+4)

Zuschauer: 42.100 (ausverkauft)

Gelbe Karten: Maximilian Eggestein (3), Veljkovic (5) - Bentaleb (4)

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Ecken: 4:5
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Zweikämpfe: 102:121

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