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Ex-Schalke-Coach: "Die Nerven liegen blank"

Ex-Coach Keller über Schalke: "Die Nerven liegen blank"

Jens Keller kann die Situation von Domenico Tedesco nachvollziehen
Jens Keller kann die Situation von Domenico Tedesco nachvollziehen
Foto: © getty, Simon Hofmann
02. Oktober 2018, 08:59
sport.de
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Nach fünf Niederlagen in Folge feierte der FC Schalke 04 gegen den 1. FSV Mainz 05 den ersten Sieg (1:0) in der aktuellen Saison der Fußball-Bundesliga. Trainer Domenico Tedesco steht dennoch weiterhin unter großem Druck.

Einer seiner Vorgänger, Jens Keller, kann die Situation des jungen Schalke-Trainers indes nachvollziehen. "Kein Trainer möchte so eine schwierige Situation erfahren, aber es gehört in dem Geschäft dazu", sagte 47-Jährige bei "100% Bundesliga - Fußball bei NITRO" und ergänzte: "Es gibt keinen Trainer, der nur Erfolg haben wird."

Keller selbst wurde auf Schalke in der Saison 2014/15 vorzeitig beurlaubt, nachdem die Königsblauen nur zwei Siege in den ersten zehn Spielen einfahren konnten. Zuvor hatte der Coach den Klub allerdings zwei Mal in die Champions League geführt.

Einen ähnlich steilen Aufstieg durchlief auch Tedesco bei Schalke. "Als er angefangen hat, ging es nur bergauf bei Schalke. Jetzt lernt er die andere Seite kennen. Ich glaube, er hat das alles sehr gut moderiert", lobte Keller seinen Nachfolger.

"Er hat wahnsinnigen Druck"

Einen Aspekt kritisierte der Ex-Coach von Union Berlin dann aber doch: "Die einzige Aussage, die vielleicht nicht so glücklich war, ist, dass die Situation auf Schalke geil ist, wenn man zweimal verliert. Auf Schalke ist es nicht wirklich geil, wenn man zweimal hintereinander verliert."

Ansonsten mache Tedesco einen "gelassenen Eindruck". "Innerlich wird es sicherlich ganz anders aussehen. Er hat wahnsinnigen Druck. Das kannte er bisher überhaupt nicht in seiner Karriere. Aber daran kann er wachsen, und wenn er den besteht und da gut rauskommt, hat er sehr viel gelernt", spekulierte Keller.

Einen weniger gelassenen Eindruck mache dagegen das Team. "Die Nerven liegen blank, man hat Angst, man geht auf den Platz und hat Angst vor Fehlern. Es ist kein Selbstvertrauen mehr da", monierte Keller: "Da ist dann nicht mehr die Qualität des einzelnen Spielers gefragt, sondern es ist eine reine mentale Geschichte."

Bankdrücker Naldo als "großer Sportler"

Dass Innenverteidiger und Abwehrchef Naldo in den letzten beiden Partien nicht zum Einsatz kam, ist für Keller nicht ganz nachvollziehbar: "Letztes Jahr war Naldo einer der besten Abwehrspieler in der Bundesliga, und ich weiß nicht, ob man drei Monate später so viel verlernt hat."

Die Reaktion von Naldo sei laut Keller allerdings vorbildlich. "Ich glaube, dass Naldo ein intelligenter Spieler ist. Dass er sich in der Situation nicht in den Vordergrund stellt, da geht es um Punkte. Der Trainer sieht ihn jeden Tag, macht sich taktische Gedanken, ob es Sinn macht oder nicht. Das zeigt, dass er ein großer Sportler ist, wenn er trotzdem mitfiebert und den Trainer verteidigt."

 

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