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Königliche Krise: Zidane fordert Ruhe

Zinédine Zidane gerät zunehmend unter Druck
Zinédine Zidane gerät zunehmend unter Druck
Foto: © getty, Gonzalo Arroyo Moreno
21. September 2017, 16:54

Das Estadio Santiago Bernabéu in Madrid heißt jetzt "Das Terrorhaus". Die Schlagzeile der Sportzeitung "Marca" gab nach der peinlichen 0:1-Heimpleite von Real Madrid gegen Betis Sevilla die miese Stimmung bei Medien und Fans in der Hauptstadt wieder.

Bei den drei bisherigen Spielen vor eigenem Publikum gab es für das Team nur zwei Remis und eine Schlappe. Nach fünf Spielen hat der Titelverteidiger bereits sieben Punkte Rückstand auf Erzrivale FC Barcelona. Einige Medien waren der Ansicht, Real könne die Meisterschaft schon abschreiben.

"Houston, wir haben ein Problem. Alle Alarmglocken schrillen", titelte die Zeitung "AS". In den Bars und Cafés der Metropole meinen nun einige, dass die Begegnungen am Samstag bei CD Alavés und am Dienstag in der Champions League bei Borussia Dortmund für Trainer Zinédine Zidane schon zu Schicksalsspielen werden.

Allerdings holte der Franzose in weniger als zwei Jahren im Amt bereits sieben Titel - darunter auch zwei Champions-League-Trophäen. Aber bei Real gelten besondere Gesetze. Schon Jupp Henyckes (1998) und Vicente del Bosque (2003) wurden bei den Königlichen jeweils kurz nach dem Gewinn der Königsklasse vor die Tür gesetzt.

Betis ruiniert Comeback-Abend

Der Coach versuchte unterdessen, gute Miene zum bösen Spiel zu machen. "Es gibt keinen Grund zur Sorge. Unser letztes Spiel bei Real Sociedad war ja sehr gut und am nächsten Samstag wollen wir diese Leistung wiederholen", sagte "Zizou". Der Weltmeister von 1998 forderte "Ruhe". "Ich weiß, dass viele das nicht verstehen werden. Aber das wichtigste ist jetzt, die Ruhe zu behalten. Bessere Tage werden kommen", versprach der 45-Jährige.

Am späten Mittwochabend standen die Zeichen nach der überzeugenden Leistung in San Sebastián noch auf Party und Jubel. Toni Kroos (nach Verletzung) und Cristiano Ronaldo (nach einer Fünf-Spiele-Sperre) feierten ihre Comebacks. Man wollte mit einem Sieg Barça unter Druck setzen. Und eine Serie von 73 Pflichtspielen in Folge mit je mindestens einem Tor ausbauen.

Dass man ausgerechnet gegen Betis, das zuletzt vor 19 Jahren im Bernabéu gewonnen hatte, leer ausgehen würde, hatte niemand für möglich gehalten. Kurz vor Schluss stand es zumindest noch 0:0. Doch Antonio Sanabria sorgte in letzter Sekunde (90.+4) für den Paukenschlag der Runde.

Isco kämpferisch: "Wir biegen das gerade!"

Real liegt nun in der Primera División mit acht Punkten lediglich auf Platz sieben. Der FC Barcelona führt die Tabelle mit 15 Punkten souverän an. Die Katalanen hatten auch dank eines Viererpacks von Lionel Messi 6:1 gegen SC Eibar gewonnen.

Reals Isco erkannte angesichts dieser Zahlen den Ernst der Stunde und rief zur "Einheit" auf. "Wir sind doch dieselben Spieler, die noch vor kurzem alles gewonnen haben. Wir müssen jetzt zusammenhalten. Wir biegen das gerade!", sagte der 25-Jährige.

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