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Barça in der Krise: "Müssen endlich aufwachen"

Der FC Barcelona präsentiert sich vor dem Saisonstart weit weg von seiner Bestform
Der FC Barcelona präsentiert sich vor dem Saisonstart weit weg von seiner Bestform
Foto: © getty, Gonzalo Arroyo Moreno
17. August 2017, 16:52

Beim FC Barcelona schrillen die Alarmglocken. Unmittelbar vor dem Saisonstart haben sich die Katalanen im Supercup von Real Madrid gleich zwei Mal vorführen lassen.

Gerard Piqué zeichnete ein trostloses Bild seines ruhmreichen FC Barcelona. "In den neun, zehn Jahren, die ich hier bin, ist es das erste Mal, dass ich mich Madrid unterlegen fühle", sagte der Welt- und Europameister nach dem 0:2 im Rückspiel des spanischen Supercups beim Erzrivalen Real - es war eine erneute Demütigung.

Der Abgang des Superstars Neymar hat eine gewaltige Lücke bei den Katalanen hinterlassen, die kurz vor ihrem Saisonstart so schnell wie möglich gefüllt werden muss. Die Rufe nach Ousmane Dembélé und Philippe Coutinho werden lauter.

"Vielleicht ist es auch gut für uns, dass wir endlich aufwachen"

"Wir sind derzeit nicht in bester Verfassung, weder als Team noch als Klub", gestand Piqué, beteuerte aber zugleich, dass es keinen "Bruch" innerhalb der Mannschaft gebe. "Wir müssen jetzt so eng wie möglich zusammenrücken und lernen, mit Niederlagen umzugehen, akzeptieren, dass Madrid besser ist. Vielleicht ist es auch gut für uns, dass wir endlich aufwachen."

Von der spanischen Presse hagelte es Kritik: "Seelenlos", titelte die "Sport", "Was für ein Desaster", schrieb die katalanische "L'esportiu". Der neue Trainer Ernesto Valverde will die beiden Niederlagen (1:3 im Hinspiel) so schnell wie möglich abhaken. "Wir müssen jetzt nach vorne gucken. Wir haben keine andere Wahl." Am Sonntag steht der Saisonstart der Primera Division gegen Betis Sevilla an.

Geld ist kein Thema

Nach dem Wechsel von Neymar zu Paris St. Germain hat Barca bisher nur Paulinho vom chinesischen Erstligisten Guangzhou Evergrande geholt. 40 Millionen Euro soll der brasilianische Mittelfeldspieler gekostet haben. Von der Weltrekord-Ablöse, den 222 Millionen Euro, müsste also noch genug Geld für neue Leistungsträger übrig sein. Nachdem sich Barcelona in den letzten Tagen schwer tat, seine Wunschspieler zu verpflichten, arbeitet der Klub weiter am Durchbruch.

Laut Barca-Manager Pep Segura stehen die Transfers des streikenden Supertalents Dembélé von Borussia Dortmund und des Brasilianers Coutinho vom FC Liverpool kurz bevor. Beide sollen die Katalanen verstärken, um Neymars Abgang zu kompensieren. "Wir müssen der Mannschaft mit Verstärkungen helfen - und diese werden in den kommenden Tagen bei uns sein", versicherte Segura: "Wir haben die Bedingungen für einen Transfer von Coutinho und Dembélé diskutiert. Wir sind nahe dran. Wir hoffen, dass beide in der kommenden Saison für Barcelona spielen."

Watzke dementiert Segura-Aussagen

Doch Hans-Joachim Watzke widerprach den Aussagen scharf: "Barcelona ist dem Wunsch, Dembelés Transfer zu realisieren, bisher keinen Millimeter näher gekommen", sagte der BVB-Geschäftsführer dem kicker: "Was er erzählt, kann ich mir nicht erklären."

Der Franzose Dembélé wie auch Coutinho sollen jeweils mehr als 100 Millionen Euro kosten. Für Dembélé will der BVB angeblich 130 Millionen Euro. Auch Piqué würde sich über einen Wechsel der beiden hochtalentierten Spieler freuen. "Sie würden mehr Qualität und Konkurrenz bringen", sagte er - und vielleicht auch Neymar vergessen machen.

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