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Löwen fressen Zebras im Topspiel

Andy Schmid (l.) setzte sich mit seinen Löwen gegen den THW Kiel durch
Andy Schmid (l.) setzte sich mit seinen Löwen gegen den THW Kiel durch
Foto: © imago sportfotodienst
21. Dezember 2016, 20:25
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Die Zebras bezwungen, Revanche genommen und am Rekordmeister vorbeigezogen: Der deutsche Meister Rhein-Neckar Löwen hat einen wichtigen Schritt zur erfolgreichen Titelverteidigung getan.

Die Mannheimer setzten sich beim THW Kiel mit 29:26 (16:14) durch und fügten den Norddeutschen die erste Heimniederlage zu.

Vor 10.285 Zuschauern in der seit Monaten ausverkauften Halle an der Ostsee konnten die Löwen damit eine schwere sportliche Scharte auswetzen. Vor fast einem Jahr waren sie an gleicher Stelle mit einer 20:31-Niederlage förmlich deklassiert worden. Nun zogen sie an der Tabelle am THW vorbei.

"Letztes Jahr haben wir hier auf die Mütze bekommen, diesmal gewonnen - ich hoffe, es gibt dafür ein paar mehr Geschenke zu Weihnachten", sagte Löwen-Spielmacher Andy Schmid am Sport1-Mikrofon. Patrick Wiencek und Domagoj Duvnjak (jeweils 7) waren beste Kieler Werfer, für die Löwen traf Kim Ekdahl du Rietz (6) am besten.

Schon die ersten 30 Minuten waren knapp an die Gäste gegangen. Die Mannschaft von Trainer Nicolaj Jacobsen gestattete den Zebras keine einzige Führung und führte zwischenzeitlich mit drei Toren Vorsprung.

Hauptanteil daran hatte Löwen-Keeper Andreas Palicka. Der frühere Kieler brachte deutlich mehr Hände an die Würfe seiner Ex-Kollegen als Niklas Landin in den Reihe des THW. Coach Alfred Gislason reagierte darauf nach 20 Minuten und ersetzte den Dänen durch Europameister Andreas Wolff.

Löwen in der 52. Minute mit der Vorentscheidung

Nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst eng. Die Mannheimer hatten zwar meist die Nase vorn, konnten sich aber lange nicht entscheidend absetzen. Verantwortlich dafür, dass die Siegchancen der Gastgeber vorerst intakt blieben, war in erster Linie Domagoj Duvnjak, der Kroate war immer wieder mit kraftvollen Distanzwürfen erfolgreich.

In einer hektischen Schlussphase ließen die Platzherren immer wieder gute Möglichkeiten liegen und scheiterten zu oft an der aggressiven Deckung der Löwen. Deren Serie blieb in Takt, seit Saisonbeginn haben die Mannheimer alle Auswärtsspiele gewonnen.

Acht Minuten vor dem Schlusspfiff lagen die Löwen erstmals mit fünf Treffern in Front (28:23) und brachten diesen Vorsprung sicher nach Hause.

Tore:
THW: Wiencek (7), Duvnjak (7), Vujin (6/2), Dahmke (2), Toft Hansen (2), Bylik (2)
RNL: Ekdahl du Rietz (6), Sigurdsson (5), Petersson (5), Schmid (5), Pekeler (4), Groetzki (4), Guardiola (1)
Zuschauer: 10285

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Rhein-Neckar Löwen
Rhein-Neckar
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14
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Do, 23.04.
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TSV GWD Minden
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Eisenach
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SG Flensburg-Handewitt
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Fr, 24.04.
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THW Kiel
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SC DHfK Leipzig
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Hamburg
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Bergischer HC
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SC Magdeburg
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So, 26.04.
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1SC MagdeburgSC MagdeburgMagdeburg282521911:75515652:4
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3SG Flensburg-HandewittSG Flensburg-HandewittFlensburg-H282134985:88210345:11
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6TBV Lemgo LippeTBV Lemgo LippeLemgo281639831:7844735:21
7MT MelsungenMT MelsungenMelsungen281549820:7982234:22
8Rhein-Neckar LöwenRhein-Neckar LöwenRhein-Neckar2914312876:8443231:27
9Frisch Auf! GöppingenFrisch Auf! GöppingenGöppingen2911612804:846-4228:30
10TSV Hannover-BurgdorfTSV Hannover-BurgdorfHannover-B.2810414830:843-1324:32
11Handball Sport Verein HamburgHandball Sport Verein HamburgHamburg2811116874:897-2323:33
12TVB 1898 StuttgartTVB 1898 StuttgartTVB Stuttgart287813828:860-3222:34
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