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Runjaic illusionslos, Wolf mit neuem Ton

Für Kosta Runjaic geht es um viel
Für Kosta Runjaic geht es um viel
Foto: © getty, Micha Will
20. Oktober 2016, 13:39

Für den VfB Stuttgart und den TSV 1860 München steht bei der Neuauflage des einstigen Süd-Schlagers enorm viel auf dem Spiel.

Die inkonstanten Schwaben müssen nach dem demütigenden Dresden-Debakel die Wende schaffen, um nicht den Anschluss an die Aufstiegsränge zu verlieren. Den schon wieder schwer kriselnden Bayern droht im Fall der nächsten Schlappe am Freitag sogar der Absturz ans Tabellenende der 2. Bundesliga und ihren Trainer Kosta Runjaic im schlimmsten Fall der Rausschmiss.

Deshalb herrscht bei beiden Traditionsklubs vor dem ersten Kräftemessen seit über zwölf Jahren eine eher angespannte Stimmung. "Jeder weiß, dass die Leistung in Dresden Mist war. Wir tun alles dafür, dass wir am Freitag besser Fußball spielen. Wir werden dafür an allen Schrauben drehen", kündigte der junge VfB-Coach Hannes Wolf Konsequenzen wegen der 0:5-Klatsche an. "Es liegt an uns, dass wir aus dem Spiel in Dresden etwas lernen. Uns ist bewusst, dass uns ein solcher Auftritt nicht mehr passieren darf."

Runjaic muss bangen

Wolf muss nach seiner ersten Pleite in der dritten Partie bei den Profis im Fall eines Scheiterns gegen die "Löwen" persönlich keine Konsequenzen befürchten. Für seinen Kollegen geht es indes auch um den Arbeitsplatz. "Wir wissen, wie das hier läuft. Ich werde mein Bestes geben", erklärte Runjaic illusionslos. Aus den zurückliegenden fünf Spielen holten die auf Platz 14 abgestürzten Münchner nur einen Zähler. Damit liegen sie weit hinter ihren hochgesteckten Zielen.

In den vergangenen vier Jahren reagierten die Klubverantwortlichen darauf immer nach dem selben Strickmuster: Jeweils noch vor November musste der Trainer gehen. Runjaic könnte die Nummer fünf in dieser Entlassungsserie werden, auch wenn Sportchef Thomas Eichin beschwichtigend urteilte: "Das hat auch nicht viel gebracht."

Was die von Runjaic angekündigten personellen Änderungen bringen, wird sich am Freitagabend (18:30 Uhr) erweisen. Der Coach appellierte vor diesem Schlüsselspiel zudem drastisch an die Ehre seiner verunsicherten Schützlinge. Trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle stünden noch genügend Profis zur Verfügung, "die sich verdammt noch mal den Arsch aufreißen können".

Veränderte Ansprache

Schonungslos und klar arbeitete Wolf während der Woche den desaströsen Dresden-Auftritt seiner Truppe auf. "Unser Training läuft konstant, nur die Ansprache hat sich verändert", erklärte der 35-Jährige. "Wir haben die Dinge sehr offen angesprochen."

Dass Wolf seine Startformation ebenfalls völlig umkrempelt, erscheint eher unwahrscheinlich. Fest steht nur, dass der defensive Mittelfeldmann Hajime Hosogai wegen eines gebrochenen kleinen Zehs ausfällt. Stürmer Simon Terodde steht nach auskuriertem Muskelfaserriss wieder im Kader.

Unabhängig von den ganzen Rückschlägen und mäßigen Leistungen zieht der Klassiker noch immer die Massen an. Über 54.000 Zuschauer werden erwartet, womit wenigstens die Kulisse erstliga-würdig ist.

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5SV Darmstadt 98SV Darmstadt 98Darmstadt331313757:431452
6Hertha BSCHertha BSCHertha BSC331491046:38851
71. FC Kaiserslautern1. FC KaiserslauternK'lautern331541451:47449
81. FC Nürnberg1. FC NürnbergNürnberg331291244:42245
9Karlsruher SCKarlsruher SCKarlsruhe331281352:62-1044
10VfL BochumVfL BochumBochum3310111247:46141
11Holstein KielHolstein KielHolstein Kiel331181443:46-341
121. FC Magdeburg1. FC MagdeburgMagdeburg331231852:57-539
13Dynamo DresdenDynamo DresdenDresden331081552:52038
14Eintracht BraunschweigEintracht BraunschweigBraunschweig331071636:53-1737
15Fortuna DüsseldorfFortuna DüsseldorfDüsseldorf331141833:50-1737
16Arminia BielefeldArminia BielefeldBielefeld33991547:50-336
17SpVgg Greuther FürthSpVgg Greuther FürthGr. Fürth33971746:68-2234
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