Auf Lionel Messi ruhen derzeit einmal mehr die Hoffnungen eines ganzen Landes. Fast im Alleingang hat der 39-Jährige die argentinische Nationalmannschaft bei der WM 2026 ins Finale geführt. Offizielle Daten zeigen nun das ganze Ausmaß seiner Brillanz - und einer einzigartigen Lauffaulheit.
Seinen Platz in den Geschichtsbüchern des Fußballs hat Lionel Messi bereits sicher. Sollte er den WM-Titel mit Argentinien am Sonntag gegen Spanien erfolgreich verteidigen, wäre es die endgültige Krönung seiner Karriere.
Mit acht Toren und vier Vorlagen ist der Altmeister bislang der Top-Scorer der WM-Endrunde. In wichtigen Momenten können sich die Mitspieler auf Messi verlassen. Zwischen den Glanzmomenten hält sich die Barca-Legende derweil fast komplett aus dem Spiel heraus.
Wie eine Auswertung von "FIFAphy" auf Grundlage von offiziellen Daten des Weltverbands zeigt, verbringt Messi bei der WM tatsächlich den Großteil seiner Einsatzminuten gehend.
Demnach kommt der achtfache Weltfußballer pro 90 Minuten auf eine Laufleistung von 6,85 km. Davon absolviert er 1,49 km im Jogging-Tempo, 4,39 km entfallen aufs Gehen.
Messi setzt bei der WM 2026 neue Maßstäbe
Nur rund ein Kilometer pro Spiel kommt demnach im intensiven Bereich zusammen, im Vollsprint sind es sogar nur 53 Meter pro 90 Minuten. Zum Vergleich: Leroy Sané schaffte bei der WM in seinen Spielen den achtfachen Wert (433 Meter pro 90 Minuten im Vollsprint).
Vor vier Jahren beim Titelgewinn in Katar lief Messi noch rund einen Kilometer mehr pro Spiel. Die Distanz im intensiven Bereich war sogar fast doppelt so groß. Bei der aktuellen WM-Endrunde gibt es hingegen keinen einzigen Offensivspieler mit einer höheren Gehdistanz pro 90 Minuten als Messi.
Trotzdem liefert der Altmeister noch mit jeder Aktion einen Mehrwert für sein Team. Im Halbfinale gegen England glänzte Messi mit seinen beiden späten Torvorlagen. Auch beim Comeback gegen Ägypten war er zuvor der entscheidende Mann.













