Beim 2:1-Sieg des FC Bayern sorgte Joshua Kimmich für das wichtige 1:0. Für den DFB-Kapitän war der Treffer ein besonders emotionaler, wie er verriet. Hinter Kimmich liegen schwere Wochen.
Als Kimmich zum Torjubel abdrehte und seinen Zeigefinger gen Himmel streckte, konnte man dem Mittelfeldmotor ansehen, dass seine Gedanken bei seinem kürzlich verstorbenen Vater lagen.
"Durch die Geschichte mit meinem Papa war es sehr emotional für mich", erklärte Kimmich im Anschluss bei DAZN und gab Einblicke in seine Gefühlswelt. "Normalerweise schieße ich nicht viele Tore, aber heute musste ich natürlich sofort daran denken", sagte er.
Ende Oktober war Vater Berthold unerwartet verstorben. Kimmich hatte im Anschluss drei Pflichtspiele verpasst. Erst kurz vor dem Klassiker gegen den BVB war er zurück auf den Platz gekehrt. Der Fußball bietet Kimmich allerdings keine Ablenkung, im Gegenteil.
"Momentan ist das eher die schwierigste Phase, wenn man auf dem Platz steht", erklärte der Mittelfeldspieler: Wenn er Fußball spiele, müsse er am häufigsten an seinen Vater denken, "weil der Fußball uns extrem verbunden hat. Deswegen war es heute sehr emotional."
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FC Bayern hält zusammen
Kimmichs Trauerfall war neben dem Zusammenbruch von Trainer Vincent Kompany und dessen krankheitsbedingtem Ausfall eines der Themen, die im Verein für große Betroffenheit sorgten.
Wie die FC-Bayern-Familie in diesen schweren Tagen zusammenhielt, imponierte Kimmich jedoch. "Die Spieler, das Trainerteam und alle drumherum haben ein super Verhältnis miteinander und unterstützen sich in jeder Situation."
Mit dem Ausfall von Kompany, der nach der Länderspielpause zurückkehren könnte, zeige sich das einmal mehr: "Das habe ich in meinen elf Jahren beim FCB auch schon anders erlebt", sagte Kimmich, der am Montag zu Nationalmannschaft reisen wird.


























