Sieben Biathletinnen kämpfen in der kommenden Woche um die letzten beiden freien Plätze im französischen A-Kader. Bei den Selektionsrennen in Bessans entscheidet sich, wer bei den anstehenden Weltcup-Stationen in Kontiolahti (Finnland) und Hochfilzen (Österreich) an den Start gehen darf.
Vom 12. bis 15. November stehen zwei Sprintrennen sowie ein Massenstart auf dem Programm. Jeanne Richard, Voldiya Galmace-Paulin, Gilonne Guigonnat, Celia Henaff, Amandine Mengin, Paula Botet und Sophie Chauveau kämpfen dabei um die beiden noch zu vergebenden Startplätze.
Die Teilnahmeberechtigung für die Ausscheidungsrennen haben sich die Athletinnen durch ihre Leistungen in der vergangenen Saison verdient.
"Sie sind hier, weil sie in der vergangenen Saison entweder unter die besten 15 bei einem Weltcup-Rennen kamen oder einen Sieg im IBU-Cup errungen haben", erklärte Cyril Burdet, Trainer der französischen Damenmannschaft, gegenüber dem "Nordic Magazine".
Für die Selektionswertung werden die jeweils zwei besten Resultate aus den drei Wettbewerben herangezogen. Dabei kommt ein Punktesystem zum Einsatz, das sich am Weltcup-Modus orientiert. "Das Ziel ist es, mit dem derzeit leistungsstärksten Aufgebot in die Saison zu starten", erläuterte Burdet die Vorgehensweise.
Star-Quintett in Frankreichs Biathlon-Team gesetzt
Fünf Athletinnen müssen sich der internen Ausscheidung nicht stellen: Justine Braisaz-Bouchet, Oceane Michelon, Lou Jeanmonnot, Julia Simon und Camille Bened haben sich mit ihren Leistungen im vergangenen Winter bereits einen festen Platz im Team gesichert. Alle fünf standen in der zurückliegenden Saison mindestens einmal auf einem Weltcup-Podest.
Damit bleiben zwei Plätze, um die sich sieben Athletinnen bewerben. "Wir möchten jene Athletinnen mitnehmen, die aktuell in der besten Form sind - also diejenigen, die bei den Rennen in Bessans am meisten überzeugen", betonte Burdet.
Zugleich zeigte sich der Trainer mit Blick auf die anstehende Weltcup-Saison zuversichtlich: "Unabhängig vom Ausgang weiß ich, dass wir im Weltcup durchweg hochkarätige Athletinnen am Start haben werden."
Dass die Selektionsrennen durchaus zum Sprungbrett taugen, zeigte sich bereits im vergangenen Jahr. Camille Bened nutzte damals die Wettkämpfe in Bessans, um sich in den Vordergrund zu schieben, und machte anschließend auch im Weltcup auf sich aufmerksam.
