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Abschied nach knapp 20 Jahren

Trainerbeben: Frank Schmidt verlässt Heidenheim

Frank Schmidt verlässt den 1. FC Heidenheim im nächsten Sommer
Frank Schmidt verlässt den 1. FC Heidenheim im nächsten Sommer
Foto: © IMAGO/Jan Hofmann
03. November 2026, 20:18
sport.de
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Das ist ein echter Hammer: Im kommenden Sommer endet die Ära von Frank Schmidt beim 1. FC Heidenheim. Das verkündete der Zweitligist am Dienstagabend.

Der 52-Jährige kehrt Heidenheim nach knapp 20 Jahren "auf eigenen Wunsch" den Rücken. Schmidt ist der dienstälteste Trainer im deutschen Profifußball. Sein Vertrag läuft Ende Juni aus, nochmal verlängern wollte er nicht.

Seinen Entschluss habe der Übungsleiter FCH-Boss Holger Sanwald am Montag in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt, hieß es.

Er wolle "nach fast 20 Jahren im Traineramt beim FCH im Sommer einfach eine Pause machen", erklärte Schmidt: "Wie lange diese Pause sein wird und was ab dem 1. Juli in meinem Leben kommt, darüber mache ich mir aktuell keine Gedanken – im Gegenteil: Das verbiete ich mir bis dahin selbst."

Der Fanliebling kündigte an, "bis zum letzten Spiel alles für unseren maximalen Erfolg in dieser Saison geben" zu wollen.

Schmidts Verdienst "lässt sich mit Worten kaum beschreiben"

Sanwald würdigte Schmidt und dessen Verdienste in einem ausführlichen Statement.

"Franks Entscheidung markiert natürlich eine Zäsur für unseren gesamten Verein, die fraglos eine riesige Veränderung mit sich bringen wird. Was Frank Schmidt für unseren FCH geleistet hat, lässt sich mit Worten kaum beschreiben - ohne Frank als Cheftrainer wäre unsere sportliche Entwicklung aus dem Amateurbereich bis in die Bundesliga und den Europapokal so überhaupt nicht möglich gewesen. Darüber hinaus hat er die Werte unseres Vereins als Vorbild nach innen und nach außen vorgelebt wie kein Zweiter", hob der Vorstandsvorsitzende hervor.

Nun wolle man in Ruhe und mit der "nötigen Zeit" die Nachfolgersuche in Angriff nehmen, verriet Sanwald. Ob es bereits erste Kandidaten für den Trainerstuhl gibt, ist nicht bekannt.

Nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga mischt Heidenheim wieder in der oberen Tabellenhälfte mit, in den vergangenen Wochen gab es allerdings einige Schwankungen. Erst am vorigen Spieltag unterlag der FCH dem zuvor formschwachen Karlsruher SC überraschend mit 1:2.

11. Spieltag
  • Spielplan
  • Tabelle
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Hertha BSCHertha BSCHertha BSC1091023:81528
21. FC Nürnberg1. FC NürnbergNürnberg1063124:131121
3VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg1054125:141119
41. FC Kaiserslautern1. FC KaiserslauternK'lautern105329:7218
51. FC Magdeburg1. FC MagdeburgMagdeburg1052321:13817
61. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim1043317:18-115
7Arminia BielefeldArminia BielefeldBielefeld1042416:15114
8FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli1026212:12012
9SpVgg Greuther FürthSpVgg Greuther FürthGr. Fürth1033413:16-312
10VfL OsnabrückVfL OsnabrückOsnabrück1032514:17-311
11VfL BochumVfL BochumBochum103258:11-311
12Hannover 96Hannover 96Hannover 961032510:16-611
13Karlsruher SCKarlsruher SCKarlsruhe1032513:21-811
14Energie CottbusEnergie CottbusCottbus1024418:20-210
15Eintracht BraunschweigEintracht BraunschweigBraunschweig1031616:18-210
16SV Darmstadt 98SV Darmstadt 98Darmstadt102359:19-109
17Holstein KielHolstein KielHolstein Kiel1015410:12-28
18Dynamo DresdenDynamo DresdenDresden1022612:20-88
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#Spieler11mTore
1Arminia BielefeldJoel Grodowski17
SpVgg Greuther FürthFelix Klaus27
1. FC NürnbergMohamed Alì Zoma07
41. FC MagdeburgEmmanuel Iyoha06
5Hertha BSCJosip Brekalo25
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