Der erst 18-jährige Nachwuchsfahrer Freddie Slater hat Formel-1-Rennstall Audi im Training zum Großen Preis von Mexiko eine Strafe beschert. Für seinen Regelverstoß konnte der Teenager allerdings nichts.
Formel-1-Team Audi hat sich im Freien Training zum Großen Preis von Mexiko einen seltenen und sehr ungewöhnlichen Fauxpas geleistet und ist dafür im Nachgang von der FIA zu einer Strafzahlung in Höhe von 7500 Euro verdonnert worden.
Die Mechaniker schickten Youngster Freddie Slater, der das Cockpit von Gabriel Bortoleto übernahm, nach einer knappen halben Stunde aus der Box zurück auf die Strecke, obwohl im rechten Seitenkasten des Audi noch ein Kühlgebläse hing.
Schumacher sieht "peinlichen" Fehler
"Die Teamverantwortlichen haben erklärt, dass sie nicht bemerkt haben, dass das Kühlgebläse noch am Wagen angebracht war. [...] Obwohl das Kühlgebläse nicht vom Auto fiel, gab es die Möglichkeit, dass dies passieren würde", begründeten die Stewards ihre Strafe, die sich nach einem Vorfall in Australien in diesem Jahr richtete, wo es einen ähnlichen Verstoß gegen die Sicherheitsrichtlinien gegeben hatte.
"Das ist natürlich ein bisschen peinlich, aber passiert schon mal", kommentierte Ex-Fahrer Ralf Schumacher die ungewöhnliche Szene am "Sky"-Mikrofon.
In Australien war ein derartiger Fauxpas noch weniger glimpflich ausgegangen. Damals hatte die Mercedes-Crew gleich beide Kühlgebläse am Auto von Kimi Antonelli vergessen. Der Italiener fuhr auf die Strecke und verlor dort beide Teile. Eins davon traf im Anschluss den Wagen von Lando Norris. Auch Mercedes war daraufhin zu einer Strafe verurteilt worden und musste 7500 Euro zahlen.
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Für Slater wendete sich die Session anschließend nicht zum Guten. Kurz nachdem der Brite zu einem weiteren Stint aufbrach, bekam er über Funk die Anforderung, seinen Wagen abzustellen. "Schalt den Motor aus, wir werden nicht weitermachen", lautete die Anweisung von der Box, die seinen Einsatz beendete.





