Kimi Antonelli wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der neue Formel-1-Weltmeister werden. Als Champion wird ihm ein besonderes Privileg zuteil, auf das der junge Italiener laut eigener Aussage aber verzichten möchte.
Die Formel 1 wird am kommenden Sonntag aller Voraussicht nach einen neuen Weltmeister haben. Mercedes-Star Kimi Antonelli reicht beim Rennen in Mexiko schon ein neunter Platz, um sich die Krone zu schnappen und der jüngste F1-Champion aller Zeiten zu werden. Geht nicht alles schief, wird er das schaffen.
Mit dem WM-Titel geht in der Formel 1 ein besonderes Privileg einher, denn: Der Weltmeister darf in der Folgesaison mit der Startnummer 1 auf seinem Wagen starten. Seit 2014 muss jeder Fahrer eine Startnummer wählen, mit der er in seiner F1-Karriere an den Start geht. Die Nummer 1 bleibt dabei für den Weltmeister reserviert - wenn er sie denn will. Antonelli wird darauf aber nicht zurückgreifen.
Antonelli will auch als Formel-1-Weltmeister mit der 12 starten
"Ich muss zuerst in Mexiko meinen Job erledigen. Aber ich denke, wenn ich am Ziel bin, dass ich weiter mit der Startnummer 12 antrete", deutete er im Interview einen Verzicht auf die 1 an. Die Nummer 12 hat für den 20-Jährigen eine besondere Bedeutung. Einst trug sie auch sein großes Idol Ayrton Senna auf seinem Wagen (1985 bis 1988). Diesen will er mit dem Erhalt der 12 weiter ehren.
Dass ein Weltmeister die Nummer 1 nicht übernimmt, ist übrigens nicht ungewöhnlich. Kein Geringerer als Lewis Hamilton war in seiner Zeit als Serien-Weltmeister weiterhin mit seiner Glückszahl 44 auf dem Wagen gestartet. Auch in der Saison 2017 gab es keine Nummer 1 im Starterfeld, da Weltmeister Nico Rosberg seine Karriere nach seinem Triumph beendete.
Sebastian Vettel war zunächst der erste Pilot, der nach der Regeländerung im Folgejahr mit der Nummer 1 startete. Auch Max Verstappen und Lando Norris fuhren bzw. fahren mit der besonderen Nummer.



