Seit Jahren herrscht beim FC Schalke 04 ein ebenso selbstauferlegter wie unumstritten notwendiger Sparzwang. Der harte Kurs erschwert es, sportlich die ganz großen Sprünge zu machen, zeigt inzwischen aber auch deutliche Erfolge.
Der FC Schalke 04 hat seine Nettofinanzverbindlichkeiten im vergangenen Geschäftsjahr erstmals seit dem Jahr 2017 unter die Marke von 100 Millionen Euro gesenkt. Das teilte S04 mit.
Finanzvorständin Christina Rühl-Hamers teilte mit, dass die Knappen ihre Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2026 von 110,8 Millionen Euro auf 97,9 Millionen reduziert haben.
Grundlegend waren ein deutliches Plus bei der Vermarktung (von 35,5 auf 41,5 Millionen Euro) und dem Merchandising (von 14,3 auf 18,9 Millionen Euro).
"Als Verein blicken wir auf eine sehr erfolgreiche Saison 2025/2026 zurück. Gemeinsam haben wir unser großes sportliches Ziel erreicht und auch wirtschaftlich wichtige Fortschritte erzielt. Trotz der zusätzlichen Aufwendungen durch den Aufstieg konnten wir die Spielzeit mit einem positiven Ergebnis abschließen", wird Rühl-Harmers in einer offiziellen Mitteilung auf "schalke04.de" zitiert.
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Die Königsblauen hätten sich erfolgreich "aus wesentlichen finanziellen Zwängen der Vergangenheit befreit" und dadurch nun den Spielraum erhalten, auch bei Schwankungen im Geschäftsverlauf ohne kurzfristigen Handlungsdruck zu agieren und die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Lizenzierung zuverlässig" erfüllen zu können, so Rühl-Hamers weiter.
Ziel sei es nun, diese Handlungsfreiheit aufrechtzuerhalten "und verantwortungsvoll zu nutzen".
Situation des FC Schalke 04 bleibt "herausfordernd"
Entwarnung gibt Rühl-Harmers damit aber nur bedingt: "Die mittelfristig abgesicherte Liquidität verschafft uns Luft. Dennoch ist die Prämisse für die nächsten Jahre klar: Wir wollen nicht mehr ausgeben, als wir haben. Gleichzeitig müssen wir sportlich wettbewerbsfähig bleiben und gezielt in die Zukunft investieren. Das sind zwei Seiten derselben Medaille", so Rühl-Hamers. Die kommenden Jahre blieben "herausfordernd".
Die wohl größte Herausforderung bleibt auch künftig der Abbau des negativen Eigenkapitals, um Punktabzüge im Ligabetrieb zu vermeiden. Gemäß der Eigenkapitalregel der Bundesliga muss der Klub sein negatives Eigenkapital um zehn Prozent pro Jahr verringern, um keine negativen Folgen auferlegt zu bekommen.






























