Assistent Aaron Danks erkennt "Unterschiede" zwischen Chefcoach Vincent Kompany und dem restlichen Trainerteam des FC Bayern.
"Vincent meinte immer, dass wir als Co-Trainer keine Mini-Vinnys sind, die genau dasselbe machen sollen wie er. Wir sind alle unterschiedlich und haben unterschiedliche Stärken. Wir ergänzen uns gut und haben dieselbe Vision - auch wenn wir unterschiedliche Stärken und Ansichten haben", erklärte Danks auf der Münchner Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund (Samstag, 18:30 Uhr).
Kompany passe "da perfekt rein mit seiner Art zu führen und seiner Erfahrung als Spieler. Aber in der Trainingsarbeit hat sich nicht so viel geändert und da haben wir weiter viel Spaß", hielt der 43-Jährige fest.
Danks leitet beim FC Bayern zusammen mit René Marić, Floribert N'Galula und Daniel Fradley die Geschicke, bis Kompany nach seiner Hirnhautreizung wieder 100 Prozent genesen ist.
Er spreche mit seinem Vorgesetzten aktuell nicht über Fußball, "da gibt es auch klare Anweisungen. Er soll sich erholen und Zeit mit der Familie verbringen. Wir lassen ihn außen vor, damit er wieder voll da ist, wenn er zurückkommt", erklärte der Engländer.
Eberl lobt den Zusammenhalt beim FC Bayern
Danks wird beim FC Bayern wohl mindestens bis zur kommenden Länderspielpause als Kompany-Vertreter im Mittelpunkt stehen, eine ungewohnte Rolle für den Assistenten.
"Angesichts des Rhythmus, den wir gerade haben, hat man gar keine Zeit, es zu reflektieren, jetzt in erster Reihe zu stehen. Das spürt man im Moment nicht, es ist meine Arbeit, ich konzentriere mich auf meine Spieler und möchte sie bestmöglich vorbereiten. Wir vermissen Vincent Kompany und wünschen uns, dass er wieder zurückkommt. In der Zwischenzeit übernehmen wir die Verantwortung für ihn", sagte Danks.
Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl sprach dem gesamten Stab vor dem BVB-Duell ein Kompliment aus.
"Wir sind super dankbar, dass Aaron und das Team da sind. Das ist keine einfache Situation. Wir haken uns unter und versuchen, diese Situation als Gruppe zu lösen. So muss es im Fußball immer sein", sagte der Kaderplaner.






























