Nach der biederen Leistung beim 0:1 gegen den FSV Mainz 05 schrillen beim FC Schalke 04 die Alarmglocken. Star-Stürmer Edin Dzeko hat mit seiner Leistung sogar eine Grundsatzdebatte ausgelöst. Intern genießt der Bosnier aber das Vertrauen.
Das Heimspiel gegen Mainz war auf Schalke nicht der Nachmittag von Edin Dzeko. Bei seinem zweiten Startelf-Einsatz der Saison konnte der ehemalige Weltklasse-Angreifer in keiner Phase für Torgefahr sorgen.
Nach einem blutigen Zusammenprall war der Arbeitstag für den 40-Jährigen dann vorzeitig beendet. Was bleibt, sind in Gelsenkirchen unangenehme Fragen: Kann der Routinier der Mannschaft aktuell überhaupt helfen? Und war die Vertragsverlängerung im Sommer vielleicht sogar ein Fehler?
Schalke-Coach Miron Muslic stellen sich solche Fragen nicht. "Er hat eine Qualität, die uns helfen kann und helfen wird: Er ist ein super Zielspieler und überragend in der Box. Man muss ihn aber in seine Stärken bringen, und das haben wir heute kollektiv nicht geschafft", sagte er nach Abpfiff über den Auftritt von Dzeko.
Kapitän Kenan Karaman nahm den Goalgetter ebenfalls in Schutz. "Es lag nicht an Edin. Wir hätten zu Halbzeit alle bis auf Loris [Karius, Anm. d. Red.] auswechseln können. Wir müssen Edin natürlich einsetzen. Sonst kann er auch nicht viel machen. Das allein an einem Spieler festzumachen, finde ich nicht richtig", stellte der Offensivkollege klar.
FC Schalke 04 mit zwei Pleiten in Folge
Sportdirektor Youri Mulder deutete zumindest an, dass aus seiner Sicht die Jokerrolle besser zu Dzeko passen könnte.
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"In der Startelf hat es heute nicht geklappt. Er ist wenig ins Spiel gekommen. Aber wenn wir die Bälle tief in den Raum spielen, hat man von Edin natürlich wenig", betonte der Belgier.
"Ich denke, dass er als Joker sehr wertvoll sein kann", merkte Mulder an. "Er ist ein Spieler mit herausragender Qualität. Wenn man sie in den letzten Minuten braucht, dann gibt es vielleicht keinen Besseren."
Nach bitteren Niederlagen gegen Freiburg und nun Mainz müsse die Analyse in der kommenden Woche aber ohnehin tiefer gehen, forderte Mulder.
"Wenn du zweimal hintereinander verlierst und dir keine Sorgen machst, ist das auch nicht gut. Ich finde schon, dass man da dranbleiben und sich Sorgen machen darf", so sein Appell.


























