Die neue Spielzeit ging für Younes Ebnoutalib nahezu perfekt los. Nach einem starken Saisonstart bei Eintracht Frankfurt gab der Angreifer sein DFB-Debüt unter Jürgen Klopp. Doch beinahe wäre der wuchtige Stürmer im Sommer auf Schalke gelandet.
Wie die "Bild" berichtet, stand der 23-Jährige am Deadline Day vor einer Leihe zum Schalke 04. Dem Bericht zufolge hing ein möglicher Wechsel von der Personalie Arnaud Kalimuendo ab. Der Franzose sollte nach Möglichkeit zur Eintracht zurückkehren. Doch eine Verpflichtung zerschlug sich und so war auch die Schalke-Leihe von Ebnoutalib hinfällig.
Vor allem in der Anfangsphase der Saison schien dies für den 23-Jährigen jedoch ein Glücksgriff gewesen zu sein. Ebnoutalib startete mit vier Toren und einer Vorlage in die Bundesliga-Saison und empfahl sich damit für die Nationalmannschaft.
Bundestrainer Jürgen Klopp nominierte den Angreifer für sein Team. Beim 1:1 in den Niederlanden feierte er nach Einwechslung sein Debüt, beim 0:1 gegen Griechenland stand er sogar in der Startelf.
Anzeige
Wird Ebnoutalib zum System-Opfer?
Nach der Länderspielpause fand sich der 23-Jährige bei Eintracht Frankfurt allerdings auf der Bank wieder. Weil Trainer Adi Hütter sich für eine Dreierkette entschied, sprengte er das Sturmduo aus Jonathan Burkardt und Ebnoutalib.
Das kam insofern überraschend, als dass Hütter das Duo vorher gelobt hatte. "Als Trainer kann ich mich glücklich schätzen, zwei Stürmer zu haben, die nicht nur durch ihre Tore einen guten Start hingelegt haben, sondern die auch sehr, sehr gut zusammenpassen", so der Übungsleiter.
Der Erfolg hielt sich allerdings in Grenzen. Die SGE ging bei RB Leipzig mit 0:6 unter. Ebnoutalib wurde in der Halbzeit eingewechselt. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel mit 0:4 aber bereits entschieden. Eintracht Frankfurt rangiert nach fünf Spieltagen auf Rang 14.






























