Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft durchlebt eine schwierige Phase, und das schlägt sich immer deutlicher auch in den Zahlen nieder.
Denn aufgrund der ausbleibenden Ergebnisse in der ersten Länderspielphase von Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp ist die Nationalmannschaft in der Weltrangliste der FIFA weiter abgerutscht. Von Rang zwölf, den das Team im Anschluss an die verkorkste Weltmeisterschaft innegehabt hatte, ging es nun runter auf Position 13.
Überholt wurde die DFB-Auswahl, die in der europäischen Nations League zuletzt in vier Spielen nur einen Sieg einfahren konnte, von der Schweiz, die eine Position gutmachte. Seit Juli 2018 (damals als Weltranglistenerster) stand Deutschland nicht mehr besser als Platz neun da, vor dem Turnier in den USA, Mexiko und Kanada war die Mannschaft Zehnter.
Weltmeister Spanien baute indes seinen Vorsprung an der Spitze aus. Es folgen wie gehabt WM-Finalist Argentinien und Frankreich auf den Plätzen zwei und drei.
Großer Gewinner des neuen Rankings ist Portugal. Begleitet von den Querelen um Superstar Cristiano Ronaldo kletterten die Südeuropäer von Rang sieben auf den fünften Platz, direkt hinter WM-Halbfinalist England.
Klopp versprüht Optimismus
Das Abrutschen in der Weltrangliste dürfte Klopp allerdings herzlich egal sein. Für den neuen Bundestrainer hatten die Ergebnisse der vier Spiele nicht die oberste Priorität, wie er selbst mehrfach erklärte.
Diese seien zwar wichtig, vorrangig gehe es aber darum, sich kennenzulernen, Eindrücke zu gewinnen und Erkenntnisse zu sammeln, so der 59-Jährige, der vor allem auf die wenigen Trainingseinheiten in der ersten Woche der Länderspielpause hinwies.
Klopp hatte für die vier Spiele in der Nations League 44 Spieler nominiert, nach dem Ausfall von Brajan Gruda reisten letztlich 43 Akteure an, aufgeteilt auf zwei Kader.
"Es hieß, dass der deutsche Fußball im Keller ist und es keine Talente gibt. Ich habe zwei Wochen mit 43 Spielern zusammengearbeitet. Denen fehlt kein Talent. Die haben Lust, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen", so Klopp.
"Jeder hat sich gezeigt, alle hatten ihre Berechtigung. Wir haben ein paar Zeichen gezeigt, dass wir ein paar Dinge besser können, als man uns das zugetraut hat. Ich wollte etwas anschieben, das habe ich auf jeden Fall gesehen. Harte Arbeit, viele Informationen, das Talent läuft den Jungs aus den Ohren raus", erklärte der Neu-Bundestrainer am Ende der zwei Wochen.













