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"Dafür brauchst du einen Kapitän"

Effenberg nennt Klopp-Fehler

Joshua Kimmich ist Kapitän der deutschen Nationalmannschaft
Joshua Kimmich ist Kapitän der deutschen Nationalmannschaft
Foto: © IMAGO/pepphoto / Horst Mauelshagen
04. Oktober 2026, 12:47
sport.de
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Joshua Kimmich wurde von Bundestrainer Jürgen Klopp nicht für die zweite Hälfte der DFB-Länderspiele berücksichtigt. Geht es nach Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg war dies ein Fehler. Dennoch kann er die aktuelle Debatte um den Führungsspieler des FC Bayern nicht nachvollziehen.

Joshua Kimmich hätte die gesamte Dauer der Abstellungsphase im DFB-Team bleiben sollen, meint Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg am Sonntag in der "Sport1"-Sendung "Doppelpass": "Ich glaube schon, dass du einen Kapitän immer dabei haben solltest."

Seine Begründung: "Die Mannschaft wird neu formiert und neu aufgebaut. Eine neue Hierarchie wird sich entwickeln. Und dafür brauchst du einen Kapitän." Der Münchner selbst hatte öffentlich betont, dass er gerne beim DFB-Tross geblieben wäre.

In Abwesenheit von Kimmich hatte sein Mannschaftskollege Serge Gnabry vom FC Bayern die Mannschaft gegen Serbien (2:0) aufs Feld geführt. Nach dessen Abreise dürfte nun Florian Wirtz gegen Griechenland (Sonntag, 20:45 Uhr/RTL) die Kapitänsbinde tragen.

Effenberg kann Debatte um Kimmich nicht nachvollziehen

Stefan Effenberg zufolge hätte Bundestrainer Jürgen Klopp es durchaus "so steuern können", Joshua Kimmich gegen Serbien außen vor zu lassen. "Ich glaube, dass sie ihn gegen Griechenland wieder brauchen."

Die neu entfachte Diskussion, ob der Bayern-Star nach den überzeugenden Auftritten von Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof gar um seinen Stammplatz fürchten müsste, kann der Ex-Münchner indes überhaupt nicht nachvollziehen. "Man hat gegen Serbien ohne Kimmich gut gespielt und auf einmal gehen die Diskussionen los. Ein Kapitän der deutschen Nationalmannschaft sollte immer gesetzt und fester Bestandteil der Mannschaft sein", so Effenberg.

"Er ist gesetzter Spieler bei Bayern München, Kapitän der deutschen Nationalmannschaft. Dementsprechend hat er natürlich einen Vorteil. Wir beziehen das ja jetzt auf die Personalie Bischof. Auch er muss jetzt erst einmal Stammspieler werden im Verein, um eine feste Größe in der Nationalmannschaft zu werden. Er ist auf einem guten Weg, aber noch nicht da", argumentierte der 58-Jährige: "Deswegen verstehe ich auch die Diskussion nicht."

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