Die bittere 0:2-Pleite bei Bayer Leverkusen war der nächste Rückschlag für RB Leipzig und Trainer Martin Demichelis. Um seinen Job bangen muss der 45 Jahre alte Argentinier zwar aktuell nicht. Das könnte sich jedoch zeitnah ändern.
Laut "Bild" wackelt Demichelis auch nach der Niederlage in Leverkusen nicht akut. Der Druck auf den früheren Profi des FC Bayern wachse aber wieder.
Die Duelle nach der Länderspielpause gegen Eintracht Frankfurt in der Bundesliga (10. Oktober) sowie die PSV Eindhoven könnten demnach aber schon über die Zukunft von Demichelis entscheiden - zumal RB Leipzig im Anschluss zunächst zum FC Bayern und dann zu Real Madrid reisen muss.
Besonders frappierend: Die Sachsen verloren unter Demichelis' Regie bisher alle Auswärtsspiele in dieser Saison.
Für Leverkusen traf Torjäger Patrik Schick spektakulär zur Führung (44.) und damit auch im vierten Ligaspiel. Im zweiten Durchgang erhöhte Miguel Gutiérrez mit seinem ersten Tor für Bayer (57.).
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Im Fußball würden manchmal eben Kleinigkeiten entscheiden, erklärte Demichelis anschließend bei "DAZN". Seine Mannschaft müsse lernen, noch konsequenter aufzutreten. "Ein Stück weit sind wir auch noch eine junge Truppe, wo so ein bisschen dieses Drecksacksein fehlt", meinte RB-Kapitän David Raum. "Aber wir bleiben dran."
Kommunikatives "Wirrwarr" bei RB Leipzig?
Zuletzt hatte "Sport Bild" von einem kommunikativen "Wirrwarr" am Cottaweg berichtet.
Demichelis, der weder gut Deutsch noch Englisch spricht, lasse demnach seine Ansprachen in der Kabine durch Mitglieder des Staffs übersetzen: von Teammanager Babacar N'Diaye ins Französische sowie von Torwart-Trainer Frederik Gößling ins Englische.
Zudem hilft der Deutsch-Spanier Cristian Fiél, den Demichelis auch deswegen beim Amtsantritt als Assistenzcoach in sein Trainerteam beorderte. Es heißt weiter, die deutschen Profis würden sich Demichelis' Worte häufig untereinander erklären.
Von der Energie des Übungsleiters gehe demnach dadurch einiges verloren.



























