Der ehemalige NFL-Profi LeShon Johnson ist am Donnerstag in Oklahoma zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der ehemalige Running Back war der Kopf eines großangelegten Hundekampf-Netzwerks.
Wie das zuständige Justizministerium mitteilte, hat Johnson nicht nur eigene Hunde für Kämpfe gezüchtet und diese Kämpfe häufig auch selbst veranstaltet, sondern die Tiere auch zu diesem Zweck verkauft und Deckrechte von besonders erfolgreichen Kampfhunden vermarktet.
Der 55-Jährige ist Wiederholungstäter. Bereits 2004 hatte er seine Beteiligung an Hundekämpfen eingeräumt und war daraufhin zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.
Die Behörden beschlagnahmten nun 190 Hunde von Johnson. Nie zuvor seien auf Bundesebene mehr Tiere im Zusammenhang mit Hundekämpfen einer einzelnen Person abgenommen worden.
Durch die Machenschaften des ehemaligen Spielers der Green Bay Packers, Arizona Cardinals und New York Giants, sei es bei Hunderten von Pitbulls zum Tod oder zu schweren körperlichen Verletzungen gekommen.
"LeShon Johnson muss sich dafür verantworten, dass er erneut ein besonders schwerwiegendes und gewalttätiges Hundekampf-Netzwerk aufgebaut hat", erklärte Stanley E. Woodward Jr. vom zuständigen Justizministerium: "Er wusste genau, dass die Veranstaltung von Hundekämpfen in allen 50 Bundesstaaten ein Verbrechen ist. An alle, die versuchen, illegale Geschäftspraktiken aufzubauen: Sie können zwar fliehen, aber sie können sich nicht auf Dauer vor dem Justizministerium verstecken."
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