An Gerüchten um Nick Woltemade mangelte es im Transfersommer 2026 nicht: Unter anderem wurde dem FC Barcelona und dem BVB Interesse am Nationalspieler nachgesagt. Dass sich der 24-Jährige dann per Leihe Juventus Turin anschloss, kam etwas überraschend. Ein Abschied von Newcastle United war aber wohl alternativlos.
Der "Sport Bild" zufolge soll Nick Woltemade im ersten Sommer nach seinem etwa 75 Millionen Euro schweren Wechsel vom VfB Stuttgart zu Newcastle United alles andere als auf einen Tapetenwechsel gedrängt haben. Als er sich am ersten Spieltag der neuen Premier-League-Saison dann jedoch auf der Bank wiederfand, kippte die Stimmung wohl.
Woltemade sei "stark verärgert" gewesen, so die Sportzeitung. Auch die Art und Weise, wie Newcastle beim 2:2 gegen den FC Liverpool auftrat - die Magpies setzten vermehrt auf lange Bälle - soll Woltemade sauer aufgestoßen sein. Die Frage, die sich der Deutsche gestellt haben soll: Passe ich überhaupt ins System von Neutrainer Matthias Jaissle?
Woltemades Stand an der Tyne soll aber auch vorher schon schwierig gewesen sein. Jaissle, so die "Sport Bild", war in der Vorbereitung keineswegs von den Leistungen des Ex-Stuttgarters angetan, auch die Klubführung soll nicht mehr geglaubt haben, dass Woltemade noch einmal zur einst erhofften Verstärkung wird.
Newcastle United wollte Woltemade schon länger loswerden
Der "Sport Bild" zufolge soll Newcastle daher schon "den Sommer über" versucht haben, "hinter Woltemades Rücken" dessen Abschied einzustielen. Da der Angreifer selbst aber keine echten Absichten hegte, sollen die Kontakte mit anderen Klubs nie wirklich intensiv geworden sein. Das änderte sich, als Woltemade zum Ligastart außen vor blieb und Juventus anklopfte.
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Bitter: Auch in Turin muss Woltemade wohl vorerst mit der Rolle des Jokers vorliebnehmen. Coach Luciano Spalletti erklärte jüngst, dass er zumindest in der Sturmmitte vorerst weiter auf den Ex-Frankfurter Randal Kolo Muani setzen werde.































