Borussia Dortmund konnte im Sommer-Transferfenster den gewünschten Rechtsverteidiger nicht verpflichten. Ein neuer BVB-Anlauf für diese Position im Winter ist denkbar.
"Ja, wir sind in der Breite aktuell nicht übermäßig besetzt, das ist sicher so. Aber ich glaube schon, dass wir verschiedene Optionen im Kader haben, die das zumindest phasenweise spielen können. Wir haben einige Spieler, die das sehr gut beherrschen. Deshalb ist vieles möglich. Es könnte aber auch sein, dass dafür zunächst noch ein Abgang nötig ist", sagte Sportdirektor Ole Book in einem Talk mit "Ruhr Nachrichten" und "Radio 91.2".
Konkret und intensiv hatte sich der BVB für die neuralgische Position rechts hinten um Hector Fort bemüht. Mit seinem Ex-Verein FC Barcelona gab es aber keine Einigung. Der 20-jährige Spanier wechselte stattdessen für kolportierte 8,5 Millionen Euro zu Barcas LaLiga-Konkurrent Real Sociedad.
Aktuell stehen in Daniel Svensson und Julian Ryerson nur zwei arrivierte Außenverteidiger im BVB-Kader. Hinzu kommen das brasilianische Talent Kaua Prates sowie Maximilian Beier, etatmäßiger Offensivakteur, der von Trainer Niko Kovac ebenfalls auf der defensiven Außenbahn eingesetzt wird.
BVB hätte Transfers gerne früher abgeschlossen
Neben Prates fanden in der abgelaufenen Transferperiode weitere sechs externe Neuzugänge den Weg zum BVB. Die größte Ablösesumme floss für den griechischen Zehner Konstantinos Karetsas. Satte 30 Millionen Euro kassierte sein Ausbildungsklub KRC Genk.
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Book berichtete über die langwierigen Verhandlungen mit den Belgiern, welche sich fast über den gesamten Sommer erstreckten. Viele BVB-Fans machten sich Sorgen, das Wort Transferstau fiel immer wieder im Umfeld. "Es ist ja nicht so, dass wir bei Transfers nicht gern schon im April Klarheit gehabt hätten", sagte Book dazu.
Bei Neuzugängen komme es nicht nur auf die sportlichen Qualitäten, sondern auch die "Passung" für den Kader an, betonte der BVB-Manager, der erst Ende März seinen Job beim späteren Bundesliga-Aufsteiger SV Elversberg aufgegeben und als Nachfolger von Sebastian Kehl in Dortmund angeheuert hatte.





























