In Form eines Social-Media-Posts hat Nick Chubb am Freitag sein Karriereende in der NFL verkündet. Darin offenbarte er auch, was ihn an seiner Laufbahn "frustriert" hat.
Was 2018 bei den Cleveland Browns begann, endete mit dem Ablauf der vergangenen Spielzeit bei den Houston Texans. "Heute ist der Tag, den ich schon seit einer ganzen Weile vor mir herschiebe. Mein zwölfjähriges Ich hätte sich diesen Tag niemals vorstellen können, und mein 30-jähriges Ich fragt sich, wo all die Zeit geblieben ist", schrieb Chubb nachdenklich.
Er habe es bereits seit "einiger Zeit gewusst", fühle sich jedoch erst jetzt dazu bereit, das Ende seiner aktiven Karriere auch öffentlich bekanntzugeben. "Ich wollte meine Karriere gesund und nach einer erfolgreichen Saison beenden – und genau das ist mir gelungen", schrieb der Running Back auf Instagram.
Acht Jahre beackerte Chubb den Rasen der NFL. Sieben Spielzeiten trug er dabei das Trikot der Browns. Nur das vergangene Jahr lief er für die Texans in einem anderen Dress auf.
"Auf dem College wollte ich die Heisman Trophy gewinnen, All-American werden und die National Championship holen", beschrieb Chubb seine damaligen Ziele. "In der NFL wollte ich die Liga in Rushing Yards anführen, MVP werden und der Stadt Cleveland einen Super Bowl bescheren. Keines dieser Ziele konnte ich erreichen. Und was daran am frustrierendsten ist, mir gleichzeitig aber auch Frieden gibt, ist die Gewissheit, dass ich wirklich alles gegeben habe."
Die vergangene Spielzeit begann er noch als Starter der Texans, wurde im Saisonverlauf jedoch von Woody Marks abgelöst. Und das, obwohl er in 15 Spielen 33,7 Rushing Yards im Schnitt verbuchte und mit insgesamt 506 Rushing Yards die beste Ausbeute seit 2022 verzeichnete.
Knieverletzung war Knackpunkt für Chubb
2023 brachte ihn eine schwerwiegende Knieverletzung aus dem Tritt. Bei den Browns war er zu Beginn seiner NFL-Karriere einer der gefährlichsten Running Backs der Liga. Vier Pro-Bowl-Teilnahmen unterstreichen das wie auch mehr als 1.000 Yards in vier aufeinanderfolgenden Spielzeiten vor seiner Verletzung.
Seine zweite schwere Knieverletzung in seiner Laufbahn habe ihm eine zentrale Erkenntnis geliefert, die er in seinem Beitrag in den Sozialen Medien ausführte und sich dabei an seine Kollegen innerhalb der NFL wandte.
"Man versteht, dass noch der ganze Rest des Lebens vor einem liegt. (...) Deshalb sage ich das all meinen Brüdern, die noch auf dem Feld stehen und mittendrin sind: Auch nach dem Football wartet ein Leben auf euch. Gesundheit ist der wahre Reichtum", betonte Chubb und ergänzte: "Ich beende meine Karriere an einem sehr guten Punkt. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass einige Dinge anders gelaufen wären, kann ich sagen, dass ich nichts bereue."
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