Hanna Öberg fehlt aufgrund ihrer Schwangerschaft in der kommenden Biathlon-Saison. Die zweimalige Olympiasiegerin denkt aber noch lange nicht an ihr Karriereende und nennt eine Schwimm-Legende als Vorbild.
"Ich werde jetzt nicht aufhören, nur weil ich eine Familie gründen möchte", stellte Öberg im Gespräch mit dem schwedischen TV-Sender "SVT" klar. Die 30-Jährige hatte unlängst verkündet, schwanger zu sein und den kommenden Biathlon-Winter auszulassen.
Danach soll es weitergehen, womöglich sogar bis 2030. "Die Olympischen Spiele sind noch weit weg, aber wenn alles gut läuft, könnte dies eine Möglichkeit sein, länger dabei zu bleiben, als ich es sonst getan hätte", verriet Öberg.
Biathlon-Star spricht von "großer Inspiration"
Die 30-Jährige nennt die schwedische Schwimmerin Sarah Sjöström als großes Vorbild. Ihre Landsfrau war im letzten Sommer erstmals Mutter geworden. Bei der Schwimm-EM in Paris gewann Sjöström die Goldmedaille über 50 Meter Schmetterling sowie Silber über 50 Meter Freistil.
"Jemand wie Sarah ist eine große Inspiration. Es ist gut, solche Vorbilder zu haben, die zeigen, dass es möglich ist", schwärmte Öberg. Sie sei "inspiriert von denen, die sich für Kinder entschieden und dann weitergemacht haben", sagte die zweimalige Biathlon-Olympiasiegerin.
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Die schwedische Skijägerin kann bereits große Erfolge in ihrer bisherigen Karriere vorweisen. 2018 krönte sich Öberg bei Olympia in Pyeongchang zur Siegerin im Einzel. Vier Jahre später gab es mit der Steffel in Peking ebenfalls die Goldmedaille.
Zudem ist Öberg dreimalige Weltmeisterin (zweimal Einzel und einmal Massenstart). In der Saison 2018/19 gewann sie den Massenstart-Weltcup, einen Winter später die kleine Kristallkugel im Einzel. Ihr Partner Martin Ponsiluoma kürte sich im Februar zum Biathlon-Olympiasieger in der Verfolgung.



