Innenverteidiger Luka Vuskovic war beim Hamburger SV die Entdeckung der Saison. Längst ist klar, dass der kroatische Leihspieler von Tottenham Hotspur an der Elbe keine Zukunft hat. Ein millionenschwerer Wechsel zu Brighton & Hove Albion steht im Raum. Ausgerechnet die Seagulls haben dem HSV wohl auch einen möglichen Nachfolger weggeschnappt.
Wie die "Bild" berichtet, hatten sich die Hamburger eigentlich frühzeitig mit möglichen Vuskovic-Alternativen beschäftigt. Ein Spieler auf der Liste soll demnach Michael Svoboda vom FC Venedig gewesen sein.
Der österreichische Nationalspieler besitzt dem Vernehmen nach eine Ausstiegsklausel, die es ihm in diesem Sommer ermöglicht, für rund fünf Millionen Euro den Verein zu wechseln.
HSV-Sportdirektor Claus Costa sei frühzeitig über die Existenz der Klausel informiert gewesen. Rund um das Saisonende soll er bei Svoboda angeklopft haben. Zu diesem Zeitpunkt habe sich der 27-Jährige aber schon in Gesprächen mit Brighton befunden.
Laut "Sky" ist sein Wechsel in die Premier League inzwischen perfekt. Mit dem Klub von Teammanager Fabian Hürzeler gebe es eine vollständige Einigung, der Medizincheck soll kommende am Rande der Weltmeisterschaft in den USA stattfinden, heißt es.
HSV bei Vuskovic früh aus dem Rennen
Brighton hatte in den letzten Tagen auch im Poker um Vuskovic mächtig das Tempo angezogen. Englischen Medienberichten zufolge wurde das Angebot für den 19-jährigen Verteidiger inzwischen auf 52 Millionen Euro erhöht. Die Schmerzgrenze der Spurs soll bei knapp 70 Millionen Euro liegen.
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Lange Zeit hatte sich der HSV Hoffnungen gemacht, Vuskovic über die zurückliegende Spielzeit hinaus halten zu können. Der Youngster selbst hatte immer wieder betont, dass der Klub ihm am Herzen liege.
Seine Leistungen für die Rothosen trieben das Preisschild aber zunehmend in schwindelerregende Höhen. Beim HSV geht die Suche nach einem Erben hingegen weiter.
Laut "Bild" prüfe der Klub weitere Optionen. Gesucht werde ein zweikampfstarker Spieler mit positiver Ausstrahlung auf die Nebenleute. Hohes Tempo und Qualitäten im Spielaufbau seien hingegen nicht ausschlaggebend.




























